Category: Innere Sicherheit / Terrorismus

Online-Kurs zu Security und Desinformation

This interdisciplinary course, framed under the CRESCEnt project (Mind the Gap in media coverage and strategic communication in case of security threats), co-funded by the Erasmus+ Programme of the European Union, addresses the challenge of building awareness and developing resilience to disinformation, fake news, and hostile information influencing campaigns.

Ihr könnt euch hier anmelden und mehr über den MOOC-Kurs erfahren.

Corona und innere Sicherheit

Auch wenn ich mich ohne viel Gezeter an die Maßnahmen halte, und einiges davon auch mit dem Wissen, dass ich habe und mir glaubhaft vermittelt wird, gut finde, so ist es ebenso angezeigt über einige der Maßnahmen krtisch und verstärkt nachzudenken.

Eine Art Tagebuch über die Maßnahmen der inneren Sicherheit in Zeiten von Corona führt Cilip, die Zeitschrift für Bürgerrecht und Polizei, und ich finde diese Zusammenstellung ist wichtig und einen Besuch wert.

“Dritte Welt” als Versuchskaninchen der Überwachung?

Warum sollte moderne Überwachungstechnologie Halt vor Weltgegenden machen, die, so könnte man meinen, andere Probleme haben. Aber Authentifizierung und Identifizierung spielen zum einen in vielen Zusammenhängen eine wichtige Rolle:

Immer wieder werden in verwüsteten Gegenden Hilfsprogramme missbraucht, und die Stärksten bereichern sich. Das WFP argumentiert, nur mit biometrischen Prüfungen könnten die Hilfsgüter die wirklich Bedürftigen sicher erreichen. Sonst fließe das Geld an Kriegsparteien, das könne man als humanitärer Helfer nicht zulassen. Doch das Misstrauen gegen die internationale Organisation ist groß, und einmal mehr stößt der Einsatz biometrischer Systeme auf Widerstand.

Über Polizeigewalt

Recht passend zu der aktuellen Folge der Berichte aus Panoptopia zur flanierenden Polizeiarbeit, ist dieser aktuelle Podcast aus der Redaktion der Zeit zum Thema Polizeigewalt.

©Die ZEIT 2019

Podcast: Verbrechen / Polizeigewalt

Immer wieder werden Menschen Opfer gewalttätiger Polizisten. Wenn Beamte überreagieren oder ihre Autorität mit Zwang retten wollen, kommt es mitunter zu Katastrophen, von Sabine Rückert und Andreas Sentker

Dazu passt auch dieses Feature von Deutschlandfunk Kultur, welches am 13.4.2019 gelaufen ist:

Polizeigewalt in DeutschlandTäter in Uniform, von Marie von Kuck

Secrecy and the U.S. Security State

Secrecy and the U.S. Security State

Secrecy is a fundamental aspect of the U.S. security state. According to Joseph Masco, the logics and dynamics of official secrecy do more than prevent the release of information; they also have profound effects on U.S. society. What Masco calls the security/threat matrix can be traced back to the effort to withhold information about the about the atomic bomb.

Neues Buch: Der Alltag der (Un-)Sicherheit

Der Sammelband “Der Alltag der (Un-)Sicherheit” ist im Panama-Verlag erschienen.

DER ALLTAG DER (UN-)SICHERHEIT

Darin von mir: “Imaginäre Geographien, Sicherheitsreflexe und Freiheitsversprechen”, über Freiheit, Überwachung, die Hamburger Gefahrengebiete, europäische Grenzen und eine europäische Sicherheitspolitik, die auf Abwehr des Fremden setzt.

Predictive Policing, Immigration und Silicon Valley

Über Predictive Policing, die vorausschauende Polizeiarbeit wird derzeit viel geredet. Geht das, geht das nicht? Was heißt Vorhersagen, was passiert da und wie sicher sind diese Algorithmen. U.a. hat Simon Egbert dazu einen sehr schönen Vortrag in der Ringvorlesung Daten, Algorithmen, Kontrolle der Zukunft gehalten (am 8.1.2018).

Die Software hinter vielen Programmen dieser Art digitaler, post-moderner und zukünftiger Polizeiarbeit sollte dabei nicht nur im Hinblick auf die Algorithmen betrachtet werden, sondern auch hinsichtlich sonstiger Nutzung und der mit ihnen verbundenen ökonomischen und politischen Macht.

Mehrere Geschichten haben im letzten Jahr die Zusammenhänge zwischen Palantir, der Firma von Peter Thiel, welche die Daten für viele der Anwendungen bereit stellt, dem Migrationsprogramm Donald Trumps und der Polizei thematisiert. Hier einen Blick drauf zu werfen lohnt sich sehr.

Protest Policing und Polizeiforschung

Hier ist ein Bericht vom Workshop des Arbeitskreises „Soziale Bewegungen und Polizei“ im Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) zum Thema:

“Selektivität im Protest Policing: Gruppen, Situationen, Kontexte”.

Autor: Roman Thurn (IfS, LMU München)

Nach dem G20-Gipfel in Hamburg stieg das öffentliche Interesse am Umgang der Polizei mit Protesten und Protestierenden stark an. Auch wenn die Geschehnisse gut drei Monate später deutlich aus dem medialen Fokus gerückt waren, harrten einige Fragen weiterhin einer Antwort: Erlebten wir in Hamburg tatsächlich eine Art von Bürgerkrieg, wie ihn manche Medien beschrieben? War das häufig sehr harte Eingreifen der Polizei entsprechend legitim – oder steigerte es vielmehr das Eskalationspotential?