Preise

Das Netzwerk Surveillance Studies hat 2011 zu seinem 5-jährigen Bestehen erstmals einen Preis für wissenschaftliche Publikatonen vergeben. 2011 waren das ein Nachwuchspreis sowie ein Publikumspreis. Ziel ist es junge Wissenschaftler zu ermutigen, abseits der gängigen Argumente und Forschungsansätze über Kontrolle,  Überwachung und Technologie zu schreiben. Der Preis wird mittlerweile alle zwei Jahre vergeben.

2012 wurde zusätzlich der Preis für Journalisten ins Leben gerufen, da wir glauben, dass die auch die Berichterstattung zu Datenschutz, Kontrolle und Überwachung allzu oft den gleichen Mustern und Empörungsreizen folgt. Ausgezeichnet werden sollen solche Beiträge, die sich auf neue, interessante und vor allem andere Weise mit dem Thema auseinandersetzen. Dieser Preis wird jährlich vergeben. Das Webmagazin Telepolis fördert diesen Preis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro.

Wir hoffen mit diesen Preisen die wissenschaftliche und journalistische Aufmerksamkeit jenseits von Datenschutz und Big Brother zu fördern und die Diskussion auf ein anderes Niveau zu heben.

Aktuelle Ausschreibungen ()

  • Die nächste Ausschreibung folgt im Frühsommer 2020

Preisträger_innen

2020:
– Journalistinnenpreis: Anna Biselli; Berlin
– Extra-Preis der Jury (Lobende Erwähnung): Recherche-Team der Süddeutschen Zeitung (Katharina Brunner, Lea Deuber, Felix Ebert, Frederik Obermaier, Nicolas Richter und Vanessa Wormer), München

2019
– JournalistInnenpreis: Timo Grossenbacher, Zürich
– Extra-Preis der Jury (Lobende Erwähnung): Marie Bröckling und Alexander Fanta (netzpolitik.org), Berlin
– Publikationspreis: Daniel Moßbrucker, Berlin

2018
– JournalistInnenpreis:
#Jasmin Klofta & Svea Eckert, Hamburg;
#Harald Schumann & Elisa Simantke für das gesamte Team von Investigate Europe, Berlin et al.
– Extra-Preis der Jury: Erich Moechel, Wien

2017
– Journalistinnenpreis: Sarah Kriesche, Wien
– Publikationspreise: Max Gedig, München; Kai Denker, Darmstadt

2016
JournalistInnenpreis: Adrian Lobe, Stuttgart

2014/5*
– JournalistInnenpreis: Katja und Clemens Riha, Berlin
– Extra-Preis der Jury: Christiane Schulzki-Haddouti, Bonn
– Publikationspreis: Dara Hallinan, Philip Schütz, Michael Friedewald (Fraunhofer-Institut) und Paul de Hert (Vrije-Universität Brüssel), mehr Infos

2013
JournalistInnenpreis: Elmar Theveßen und Team, Mainz, mehr Infos

2012
JournalistInnenpreis: Till Krause, München, mehr Infos

2011
Publikumspreis: Peter Ullrich & Gina Wollinger, Berlin
– Publikationspreis: Gregor Wiedemann, Leipzig
mehr Infos

Surveillance Studies Lecture

Zur Preisverleihung wird jedes Jahr ein Vortrag von einem Wissenschaftler gehalten, die so genannte Surveillance Studies Lecture.

2020: Dr. Pak-Hang Wong, Universität Hamburg
2019: Dr. habil. Cornelius Friesendorf, IFSH Hamburg
2018: Prof´in Dr. Ingrid Schneider, Universität Hamburg
2017: Prof´in Dr. Birgit Däwes, Universität Flensburg
2016: Prof´in Dr. Ursula Rao, Universität Leipzig
2015*: Prof. Dr. Stefan Selke, Hochschule Furtwangen
2013: Prof. Dr. Michael Nagenborg, Universiteit Twente
2012: Prof. Dr. Francisco Klauser, Université de Neuchâtel
2011: Prof. Dr. Clive Norris, University of Sheffield

* 2014 wurde auf 2015 umgestellt, da die Preisverleihung auf den 
Januar festgelegt wurde und der Preis so dem Jahr nicht hinterherhängt.

Aktuelle und ehemalige Mitglieder der Jurys (Journalistenpreis und Publikationspreis)

Birgit Däwes, Svea Eckert, Jonas Grutzpalk, Timo Grossenbacher, Nele Heise, Annette Hillebrand, Gerrit Hornung, Dietmar Kammerer, Francisco Klauser, Andrea Kretschmann, Till Krause, Susanne Krasmann, Sarah Kriesche, Volker Lilienthal, Adrian Lobe, Erich Moechel, Michael Nagenborg, Marianne Pieper, Ursula Rao, Katja & Clemens Riha, Florian Rötzer, Anne Roth, Jan-Hinrik Schmidt, Ingrid Schneider, Peter Schaar, Eric Töpfer, Peter Ullrich, Jutta Weber, Nils Zurawski

  1 comment for “Preise

Comments are closed.