Feb
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Zur Biographie von Edward Snowden

Für das sozialwissenschaftliche Nachrichtenportal Soziopolis habe ich unter dem Titel Public Service eine Rezension von Edward Snowdens Biographie geschrieben. Beginnen tut sie mit einem Zitat, welches ich für zentral, nicht nur für das Buch, sondern für die Betrachtung von Staat, vor allem im Zusammenhang mit Geheimdiensten, halte.

Wenn man nicht in einem solchen Milieu groß geworden ist, muss man sich Fort Meade und seine Umgebung, ja vielleicht sogar den ganzen Beltway, als eine riesige Firmenstadt vorstellen. Seine Monokultur hat viele Gemeinsamkeiten mit Orten wie dem Silicon Valley, nur ist das Produkt des Beltway nicht Technologie, sondern die Regierung selbst.“ (S. 53)

Dec
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Zu Gast beim Digitalen Salon in Berlin

Stattgefunden hat diese Diskussionsrunde am 30.10.2019 in Berlin am  HIIG

Nov
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Doping frei für alle. Eine Dystopie

Ein politisches Feuilleton über die Folgen einer Dopingfreigabe im Jahre 2032. Was wäre wenn… Viel Spaß.

Der Text kann hier nachgelesen werden. Deutschlandfunk Kultur, 17.10.2019

Sep
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cfp: Podcasts und die neue Audiokultur

Weil es inzwischen mit den Berichten aus Panoptopia auch einen Podcast der Surveillance Studies gibt verlinke ich hier auch den folgenden Call for Papers für das Journal Kommunikation@Gesellschaft (und auch weil ich sowohl das Journal mitherausgebe, als auch für den Call mitverantwortlich bin).

cfp: “Senden, Hören, Teilen: Podcasts und digitale Audiokultur[en]”.

Einreichungsfrist für Abstracts ist der 15.11.2019

Sep
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Zu den Widerständigkeiten des Alltags

Zum, 60. Geburtstages meines Kollegen und Freundes Klaus Schönberger gab es eine sehr verspielte, textlich und inhaltlich sehr diverse Festschrift, herausgegeben von Marion Hamm, Ute Holfelder, Christian Ritter, Alexandra Schwell & Ove Sutter.

Widerständigkeiten des Alltags. Beiträge zu einer empirischen Kulturanalyse. 2019, Klagenfurt: Drava

Darin auch der Beitrag von Christian Stegbauer, Katharina Kinder-Kurlanda, Jan-Hinrik Schmidt und mir selbst: Kulturanalyse in einem interdisziplinären Kontext:
Das Journal kommunikation@gesellschaft.

Widerständigkeiten des Alltags

Aug
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Rezension von Sennett: “Die offene Stadt”

Für Soziopolis habe ich eine Rezension von Richards Sennets Buch “Die offene Stadt” geschrieben.

Wer verstehen will, warum eine offene Stadt für die Gesellschaft von zentraler Bedeutung ist, muss sich auf die Tour de Force einlassen, die weniger eine neue Theorie der Gesellschaft ist, als eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Welt und zugleich eine Warnung für die Zukunft.

Aug
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Kommentar: Polizei und Vertrauen

Ich habe für Deutschlandfunk Kultur am 15.8.2019 ein Politisches Feuilleton zu Polizei und Vertrauen gemacht.

 

Der Umstand, dass vieles bei der Polizei darauf hindeutet, dass die Polizei dem Bürger nicht vertraut, sich aber umgekehrt darüber beschwert, dass der Bürger Transparenz möchte, um das Vertrauen zwischen beiden zu verbessern, hat mich beschäftigt.

Aug
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Interview bei der ZEIT zu Gesichtserkennung

Im aktuellen Zeit-Podcast WIRD DAS WAS? / GESICHTSERKENNUNG unterhalte ich mich mit  Lisa Hegemann und Dirk Peitz über Gesichtserkennung, die Bedeutung von Technik für die Zukunftsgestaltung von Gesellschaft, insbesondere dann, wenn Technik vor allem eine Projektionsfläche für Hoffnungen und Vorstellen zukünftiger Gesellschaften ist und über die Wahrhaftigkeit von Bildern.

Das geht über eine Stunde lang, also bringt Zeit mit zum Hören.

 

Jul
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Zu Gewalt und Protest

Hier bin ich Teil einer Serie zu Protest und Gewalt, welche von der Süddeutschen Zeitung konzipiert wurde.

Wenn Proteste in Gewalt umschlagen (15. Juli 2019)

Der Berliner Protestforscher Dieter Rucht, der Hamburger Konfliktforscher Nils Zurawski, die Potsdamer Sozialpsychologin Barbara Krahé und der Berliner Polizeieinsatzleiter Andreas Suhr über die drängendsten Fragen zu Protestgewalt.

May
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Interview zu Dopingkontrollen

Bereits vor zwei Wochen war ich beim Deutschlandfunk im Interview zum Thema Doping, anlässlich der Veröffentlichung unseres Bandes “Kritik des Anti-Doping” und konnte ausführlich und zugespitzt unser Hauptanliegen erläutern und unsere Thesen einma deutlich machen.

„Warum gelten Bürgerrechte nicht für Athletinnen?“ (12.5.2019)