Category: Fernseh/Radio/Medien-Tipp

Sendung zu Orwell, Huxley auf ARTE

In der ARTE-Mediathek kann (noch bis 27.03.2023) die Sendung George Orwell, Aldous Huxley. 1984 oder Schöne neue Welt online abgerufen werden (TV-Ausstrahlung am 12.10.2022)

George Orwell und Aldous Huxley – zwei visionäre Science-Fiction-Autoren, deren Lebenswege sich bereits in jungen Jahren kreuzten. Die vor mehr als 70 Jahren erschienen Meisterwerke “Schöne neue Welt” und “1984” sind gerade heute wieder brandaktuell, in Zeiten von alternativen Fakten, Fake News und ständiger Überwachung.

Senderinfo

Projekt: Beyond Big Data

Die kanadischen Kollegen vom Surveillance Studies Centre um David Lyon haben zu ihrem Projekt Beyond Big Data Surveillance einen Bericht und ein paar Videos erstellt, die ihr hier euch ansehen könnt.

Beyond Big Data Surveillance: Freedom and Fairness, Surveillance Studies Centre

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Die anderen Videos findet ihr auf der Webseite. Das hier nur für den Einstieg.

Inside G20, eine Podcast-Serie

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Inside G20, eine Podcast-Serie

Studierende des Journalistik-Studienganges haben eine Podcast-Serie zu den Geschehnissen rund um den G20-Gipfel 2017 in Hamburg. Insgesamt sind es sechs Teile, die bis Anfang Juli veröffentlicht werden.

Die Bilder von den Ausschreitungen beim G20 Gipfel in Hamburg im Juli 2017 gingen um die Welt. Genau fünf Jahre später blickt dieser Podcast hinter die Schlagzeilen von damals und fragt: Wie konnte sich die Lage derart zuspitzen? Welche Rolle spielte die linke Szene, welche Verantwortung tragen Polizei und Politik? “INSIDE G20” lässt viele verschiedene Stimmen und Perspektiven zu Wort kommen

Die Überwachung der Gesundheit

Public Health, die öffentliche Gesundheitsfürsorge muss notwendigerweise auch Mittel der Überwachung, Kontrolle oder Supervision haben, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Das wurde bei Corona sehr deutlich, wo spezielle Formen auf diesen Fall und Virus nur teilweise vorhanden waren und erst nachträglich, teilweise mehr schlecht als recht geschaffen wurden. Big Data war kaum ein Thema dabei.

Nun gut, die Überwachung der Gesundheit bzw. Gesundheit als eine Geschäftsmodell hat aber auch noch andere Dimensionen, die in dieser Doku bei Arte sehr gut beleuchtet werden. Sehenswerter Film, der eine weitere Dimension zu den ohnehin schon erschreckenden Mitteln und Möglichkeiten von Facebook hinzufügt.

Praxis Dr. Zuckerberg – Gesund mit Algorithmen?

Die Stiftung von Mark Zuckerberg will bis zum Ende des Jahrhunderts „alle Krankheiten ausrotten“. Der Chef von Apple behauptet, Apples wichtigster Beitrag für die Menschheit werde die Gesundheit sein. Den Fortschrittsdenkern aus dem Silicon Valley stehen zwar schier grenzenlose finanzielle Mittel zur Verfügung. Doch kann die Technologie in Zukunft wirklich den Arzt ersetzen? Wie verändert die Auswertung medizinischer Daten mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Medizin? Und was für Auswirkungen hat die digitale Medizin auf die Rolle der Ärzte? (aus dem Begleittext bei ARTE)

Smart City und langsame Vernetzung

Über die Smart City war in diesem Blog ja schon öfter die Rede – und das Thema ist ja auch eng verbunden mit Überwachung, Kontrolle, mit den Utopien über zukünftiges Leben in Städten (und wohl auch darüber hinaus). Dass dazu eine digitale Vernetzung nötig ist, ist klar. Wie die aber aussieht und wo sie an Grenzen gerät, ist häufig weniger glamourös und bedeutet in die Niederungen des Alltages zu gehen. Das haben Kollegen von der TU Berlin getan, der DeutschlandFunk berichtet darüber.

Wird Berlin eine Smart City? Die praktische Umsetzung der digitalen Vernetzung. DLF 20.1.2022

Das dazugehörige Projekt scheint mit dieses hier zu sein, angesiedelt in der Planungs- und Architektursoziologie bei Martina Löw: Smart Cities. Everyday Life in Digitalized Spaces, welches wiederum wohl ein Teil (so genau kann man das nicht auf den Webseiten sehen) eines Sonderforschungsbereiches zur Re-Figuration von Räumen ist.

Film: All Light, Everywhere!

Und in der Reihe zu Polizei-verbundenen Themen noch dieser Filmtipp eines wie mir scheint ungewöhnlichen, wohl aber außergewöhnlich guten Film über Polizei, Überwachung, Sehen, Sichtbarkeit usw. Der Trailer macht Lust auf mehr

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Und mehr ist da auf jeden Fall. Beworben wird der Film mit folgenden Worten:

ALL LIGHT, EVERYWHERE is an exploration of the shared histories of cameras, weapons, policing and justice. As surveillance technologies become a fixture in everyday life, the film interrogates the complexity of an objective point of view, probing the biases inherent in both human perception and the lens.

Sozialarbeiter statt Polizei?

Mein momentaner Schwerpunkt der Polizeiforschung färbt auch etwas auf die Postings hier im Blog ab, aber da auch die Polizei unter das große und weite Oberthema Überwachung fällt bzw. darunter leicht eingeordnet werden kann, auch wenn es nicht ausschließlich um Überwachungstechnologie geht, folgen hier weitere Einträge zu diesem Thema – recht unterschiedlicher Art.

Hier ein Radiofeature, eher ein Gespräch in einer Sendung in einem us-amerikanischen Public Radio-Kanal zur Frage ob nicht Sozialarbeiter anstatt Polizist:innen auf manche Notrufe antworten und danna auch vor Ort erscheinen sollten. Ja, das was besprochen wird, ist weit weg in den USA, hier in New Mexico, aber die Thematik halte ich auch für Deutschland relevant – zumal wenn es um psychisch auffällige Menschen geht oder heikle Situationen, in denen es vor allem um Deeskalation gehen soll oder eine solche das Mittel der Wahl wäre. Ob es hierzu bereits Forschung ihn Deutschland gibt, weiß ich noch nicht, werde das aber nachholen.

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Das Gewaltmonopol

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Das ist der Trailer eines Dokumentarfilms zur Polizei in Frankreich.

In Berlin wird der Film am 7.12.2021 vorgestellt. Ich hoffe er kommt auch danach in ausgewählte Kinos in anderen Städten.

Stasi oder digitaler Konsum?

In der schrägen und sehr guten RBB-Serie “Warten auf’n Bus” unterhalten bzw. diskutieren die beiden Protagonisten über die Überwachung der Stasi versus der Überwachung durch digitale Technologien und den Konsum unserer Tage.

In Folge 3 der 2ten Staffel diskutieren die beiden u.a. was den “geneigten User, überhaupt dazu verleitet zu klicken…”. Damit berühren sie eine der wichtigen Fragen überhaupt, wenn man nicht die User generell für doof halten möchte.

So oder so, selbst anschauen, sehr gute Folge: “Und dann wach ich lieber auf” (da kann man zwar auch lachen, es ist aber keine Comedy!!)

Die Welt von morgen – vor 50 Jahren

“heute ist morgen vorüber, morgen ist heute vorbei” – ich erinnere mich an einen Songtext, der so oder ähnlich ging, mit dem Refrain “auf der Reise”, leider finde ich den Song nicht mehr. Das Video aber gibt einen solchen Einblick, aus einer Zukunft, die vor 50 Jahren erdacht wurde und seit 20 Jahren vorüber ist. Ein vergnüglicher Einblick, der viel auch über 1972, aber auch über heute aussagt. Auch heute stellen wir uns die Zukunft vor, wollen sie vorhersagen, vorhersehen und meinen technisch endlich in der Lage zu sein.

Klar ist aber, dass Vorhersagen über die Zukunft mehr über uns heute aussagen, als einen Blick nach morgen ermöglichen – und, dass sie auch das heute (im Sinne einer unmittelbaren Gegenwart) verändern.

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Überwachung am Arbeitsplatz

Auch wenn diese Story weithin Aufmerksamkeit in der Presse hatte, so verlinke ich die verschiedenen Beiträge hier dennoch einmal, da ich zum einen die Recherchen gut finde, aber vor allem begrüße, dass dieser Bereich einmal intensiver beleuchtet wird.

Neu ist das alles ja nicht – die Kontrolle der Arbeit am Arbeitsplatz ist alt und hat sich mit immer neuen Mitteln und Möglichkeiten technologisch weiterentwickelt bzw. den veränderten Arbeirtsplätzen angepasst – von dem Aufseher der Fabrikarbeiter, wie sie in der frühen Industrialisierung und wahrscheinlich zuvor in Arbeitshäusern und Manufakturen stattgefunden hat, bis hin zur Überwachung im Home Office mit ganz eigenen Dynamiken und politischen Dimensionen, da hier die Trennung von Privat und Arbeit weitgehend eingerissen wird, so wie sie mit der Durchdringung mobiler Kommunikation bereits vorher löchrig geworden war.