Inside G20, eine Podcast-Serie

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Inside G20, eine Podcast-Serie

Studierende des Journalistik-Studienganges haben eine Podcast-Serie zu den Geschehnissen rund um den G20-Gipfel 2017 in Hamburg. Insgesamt sind es sechs Teile, die bis Anfang Juli veröffentlicht werden.

Die Bilder von den Ausschreitungen beim G20 Gipfel in Hamburg im Juli 2017 gingen um die Welt. Genau fünf Jahre später blickt dieser Podcast hinter die Schlagzeilen von damals und fragt: Wie konnte sich die Lage derart zuspitzen? Welche Rolle spielte die linke Szene, welche Verantwortung tragen Polizei und Politik? “INSIDE G20” lässt viele verschiedene Stimmen und Perspektiven zu Wort kommen

Anonymität und personalisierte Subjekte

Die wunderbare Kollegin Renée Ridgeway hat eine Dissertation zum Thema The Personalised Subject vs. the Anonymous User vorgelegt, die frei abrufbar im Netz zum Download bereitsteht.

Renée war im weiteren Umfeld des Reconfiguring-Anonymity-Projektes und liefert mit dieser Arbeit weitere Einblicke und Erkenntnisse zum Thema Anonymität im Netz und in der digitalen Welt. Es geht um Google, TOR und eine Art von Autoethnographie im digitalen Raum. Lesenswert.

This thesis investigates how Google Search as a ‘media a priori’ organises (us)ers by first delving into how search worked in the past, engaging former European ‘address offices’ and human endeavours that attempted to ‘organise the world’s information’. It then explains how Google search developed during the last two decades, advancing an understanding that Re:search fuses two concepts: the Scientific Citation Index (SCI) for research, which in turn served as an inspiration for the PageRank of Google Search. Using my office at CBS as a site of data collection, I designed and carried out an ‘experiment in living’, searching with Google as the ‘Personalised Subject’ and with Tor as the ‘Anonymous User’, with the same set of chosen keywords. Whilst conducting ‘interviews’ with algorithms––invisible interlocutors––I collected data on myself and produced Re:search – Terms of Art. These ‘data visualisations as transcription’ reflect my search results based on ‘locative data’ (Google) or ‘off the map’ (Tor), and these ‘critical cartographies’ as practices of representation seek to intervene and give shape to the world by making invisible infrastructures more tangible. 

Big Tech und der Körper

Das sehr produktive Autor_innen-Duo Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski haben (mehr oder weniger) gerade einen interessanten Aufsatz veröffentlich – den ich noch in Ruhe ganz lesen muss – mit dem Titel:

Überwachungskapitalistische Biopolitik: Big Tech und die Regierung der Körper, erschienen in Zeitschrift für Politikwissenschaft (online: 1.2.2022, und frei zum Download, https://doi.org/10.1007/s41358-021-00309-9)

Die Überwachung der Gesundheit

Public Health, die öffentliche Gesundheitsfürsorge muss notwendigerweise auch Mittel der Überwachung, Kontrolle oder Supervision haben, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Das wurde bei Corona sehr deutlich, wo spezielle Formen auf diesen Fall und Virus nur teilweise vorhanden waren und erst nachträglich, teilweise mehr schlecht als recht geschaffen wurden. Big Data war kaum ein Thema dabei.

Nun gut, die Überwachung der Gesundheit bzw. Gesundheit als eine Geschäftsmodell hat aber auch noch andere Dimensionen, die in dieser Doku bei Arte sehr gut beleuchtet werden. Sehenswerter Film, der eine weitere Dimension zu den ohnehin schon erschreckenden Mitteln und Möglichkeiten von Facebook hinzufügt.

Praxis Dr. Zuckerberg – Gesund mit Algorithmen?

Die Stiftung von Mark Zuckerberg will bis zum Ende des Jahrhunderts „alle Krankheiten ausrotten“. Der Chef von Apple behauptet, Apples wichtigster Beitrag für die Menschheit werde die Gesundheit sein. Den Fortschrittsdenkern aus dem Silicon Valley stehen zwar schier grenzenlose finanzielle Mittel zur Verfügung. Doch kann die Technologie in Zukunft wirklich den Arzt ersetzen? Wie verändert die Auswertung medizinischer Daten mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Medizin? Und was für Auswirkungen hat die digitale Medizin auf die Rolle der Ärzte? (aus dem Begleittext bei ARTE)

Kommunikation und Krise

Das Journal communication +1 hat sich in seiner aktuellen Ausgabe dem Thema Krise und Kommunikation gewidmet: Volume 8, Issue 1 (2021) Crises and Communication, hier direkt zur aktuellen Ausgabe: https://scholarworks.umass.edu/cpo/

 To understand the effects of crises on communication, it is important to consider the history of systems of mediation that have both limited and encouraged access, participation, and equity across knowledge, space, and culture. What have crises, both present, perpetual, and past, intimated about flaws, gaps, and inequities in systems of communication that are overlooked or disregarded under “normal” (if “normal” exists) conditions?

Podcast: Under Surveillance

Hier ist die 1ste Folge des Podcasts des Anthropology of Surveillance Network.

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Perspektiven sozialwissenschaftlicher Kriminologie

Das Thema ist zwar etwas am Rande des Blog-Spektrums, aber aus gegebenem Anlass und persönlichem Interesse erlaube ich mir das auch hier zu posten.

“Perspektiven einer sozialwissenschaftlichen Kriminologie in Hamburg”

7. April 2022, 18.00 – 19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Alexanderstr. 1, 20099 Hamburg, EG Versammlungsstätte

Die Veranstaltung wird mit einer Lesung und Diskussion zu dem neuen Buch von Dr. Ronen Steinke beginnen. Anschließend wollen wir mit Ihnen im Rahmen einer Podiumsdiskussion (siehe Flyer) mögliche Perspektiven einer sozialwissenschaftlichen Kriminologie in Hamburg diskutieren.

Wegen der begrenzten Präsenzmöglichkeiten bedarf es einer Anmeldung der Teilnahme an diese Mailadresse.

Podcast: Doing Time, Talking Crime

Unter dem Titel Doing Time, Talking Crime hat das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht einen Podcast aufgelegt, der sich mit eben diesen Themen aus der Forschung beschäftigt.

In der Podcast-Reihe „Doing Time, Talking Crime“ sprechen Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in entspannter Atmosphäre über ihre Forschungsfragen. 

@notmyrobots

@notmyrobots  ist ein Twitter-Account, der über unsinnige, falsche oder absurde Vorstellung und Darstellungen von Künstlicher Intelligenz berichtet. Damit nicht genug – auf https://notmyrobot.home.blog gibt es zu dem noch mehr Bilder und vor allem eine Literatursammlung zum Thema.

Das ist ein wichtiges Thema, denn über die Dominanz der Darstellungen von KI, die alle hier bestimmt kennen oder denen änhliches dazu einfällt, werden eben auch die Diskurse gesteuert und entlang der damit evozierten Ideen die Diskussionen geführt. Deshalb sind die Diskussionen zu KI wie sie sind.

Es geht hier um die Kultur hinter der KI, denn die Ideen haben ein Milieu und das ist nicht zufällig.