Archiv für Veranstaltung

Corner-Surveillance + 24/7 Photography

Alexander Steig
Corner-Surveillance + 24/7 Photography
3-Kanal Closed-Circuit Videoinszenierung, Artothek München, 18.01. – 23.02.2018

Drei Überwachungskameras werden ihrer Funktion durch eine 180-Grad-Drehung enthoben; sie übertragen nun die Raumecken auf drei Projektionsflächen im Ausstellungraum. Das Bild wirkt geometrisch abstrakt und changiert optisch zwischen Zweidimensionalität und dreidimensionaler Konkavität und Konvexität. Dass durch die Echtzeitübertragung auch die vierte Dimension der Zeit ins Bild gesetzt wird, dehnt das einfache Sujet Richtung unendlich. Es handelt sich bei der Arbeit also um den Versuch, die Verschränkung von Malerei, Bildhauerei (Architektur) und Video in Bezug auf die Raumzeitachse und den Ortsbezug zu inszenieren.

Überwachung. Fiktionen und Emotionen

Am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung findet am 31.01.& 1.02.2019 ein Workshop mit dem Titel “Überwachung. Fiktionen und Emotionen” statt.

Ort: ZfL, Schützenstr. 18, 10117 Berlin, 3. Et., Trajekte-Tagungsraum

Organisiert von Betiel Wasihun (Technische Universität Berlin) und Stefan Willer (Humboldt-Universität zu Berlin)

Progamm und Teilnehmer

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Surveillance Studies Preis – die Preisverleihung

Am Montag den 28.1.2019 findet in Hamburg die Preisverleihung der Surveillance-Studies-Preise statt.

Ort: Universität Hamburg, ESA West #221. Edmund-Siemers-Allee 1
Uhrzeit: Beginn: 18.30 Uhr

Eingebettet ist das ganze in die Ringvorlesung zu Polizei, die bereits das ganze Wintersemester über läuft.

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Tagung zu empirischer Polizeiforschung

Herausforderung empirische Polizeiforschung: Methodische und forschungsethische Perspektiven auf ein polarisiertes Forschungsfeld

Roundtable mit Christiane Howe (Humboldt-Universität zu Berlin), Fabien Jobard (CESDIP, Paris), Lars Ostermeier (Freie Universität Berlin), Peter Ullrich (Technische Universität Berlin)

Moderation: Andrea Kretschmann

25.01.2019, 17:00 – 18:30 Uhr, Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, 10117 Berlin, Georg-Simmel-Saal (3. Stock)

Gegenwartsbezogene empirische Polizeiforschung ist eine Herausforderung – mit vielfältigen erkenntnistheoretischen Implikationen. Die politische und soziale Bedeutung des Forschungsgegenstandes für die Gesellschaft, die öffentlichen Auseinandersetzungen um das Auftreten der Polizeien, die wachsenden polizeilichen Anstrengungen proaktiver Medienarbeit, polizeiliche Geheimhaltungsbedürfnisse und anderes mehr bilden eine schwierige Gemengelage, durch die Forschende navigieren und in der sie sich wissenschaftlich positionieren müssen.

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Bericht von Tagung zu Protest und Polizei

Bericht zum Track “Einheit und Varianz im polizeilichen Umgang mit Gipfelprotesten” der ipb-Jahrestagung “Der Kontext lokaler Proteste”

von Bernadette Hof, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Soziologie

Der G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017 führte zu heftigen öffentlichen Debatten, wobei der Fokus der Diskussion vor allem auf den gewaltförmigen Eskalationen zwischen Protestteilnehmenden und der Polizei während der Protestwoche lag. Im Zuge der Suche nach Erklärungen wurde die Legitimität einiger Protestformen in Frage gestellt, doch gerade auch die polizeilichen Vorgehensweisen standen in der Kritik. Kritisiert wurden sowohl vorbereitende Einsatzentscheidungen wie die Einrichtung einer großflächigen Protestverbotszone, die Verhinderung von Protestcamps oder die Ankündigung einer Null-Toleranz-Strategie gegenüber „Störern“ als auch die Durchführung des Einsatzes selbst, was sich unter anderem in Verweisen auf illegale Polizeigewalt ausdrückt. Solche Vorgehensweisen und Ereignisse im Rahmen von Gipfelprotesten sind nicht neu, sie treten jedoch auch nicht zwangsläufig auf. Verschiedene sozialwissenschaftliche Disziplinen widmen sich der Frage nach den sozialen Bedingungen, welche den polizeilichen Umgang mit Protesten formieren.

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Mit künstlicher Intelligenz Verbrecher fassen

Zugegeben, dass ist kein neues Thema, aber hier ein schöner Artikel dazu.

New Scientist, 26 November 2018: Exclusive: UK police wants AI to stop violent crime before it happens.

Verbrechensvorhersage (generell wohl die Vorhersage aller gesellschaftlichen Entwicklungen, die von Interesse für entweder den Staat in puncto Sicherheit oder die Unternehmen in puncto Umsatz sind) sind die neuen Videokameras, zumindest was die Aufmerksamkeit in den Medien und die Beherrschung des Diskurses in den unterschiedlichen Kontexten angeht. Gewöhnen wir uns draun und diskutieren mit, u.a. bei der Ringvorlesung zu Polizei.

[A = Anonym]: Konferenz und Ausstellung

[A = Anonym]: Konferenz und Ausstellung

24.-27. Oktober auf Kampnagel.

Kleiner Film zur SSN-Konferenz

Impressionen und Komplimente für die Konferenz in Aarhus!!

Mapping #NoG20″

Der Bericht des Projekts “Mapping #NoG20” ist im Druck. Am 6.9. wird er vorgestellt.

Ab 19h gibt es eine Paneldiskussion zum Thema “Protest und Reaktion. Die Gewalteskalation um den G20-Gipfel 2017 aus sozialwissenschaftlicher Perspektive” am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Ringvorlesung: Polizei

Dieses ist eine Vorankündigung für eine Ringvorlesung, die ich für das Wintersemester 2018-19 an der Uni Hamburg organisiert habe.

Polizei: Wissenschaftliche Perspektiven auf eine Institution.

An 7 Terminen jeweils montags, 18 – 20 Uhr, Raum 221, Westflügel, Edmund-Siemers-Allee 1.

[Control] | No[Control]

Control/No Control: Ausstellung im Rahmen der Triennale der Photographie vom 7.6. bis 26.8.

Kontrolle hat viele Facetten: Sie umfasst die Überwachung durch andere oder durch sich selbst. Sie impliziert aber auch die Möglichkeit eines Kontrollverlustes oder sich der Kontrolle zu entziehen. Bei den meisten Formen der Kontrolle kommt der Photographie oder anderen Bild gebenden Medien eine zentrale Rolle zu.

Teil der Ausstellungen sind die Kontrollpunkte genannten Vorträge bzw. Gespräche mit Künstlern und Wissenschaftlern, u.a. mit Dietmar Kammerer am 21.6. und Nils Zurawski am 9.8.

Ausstellung: Dragon Fly Eyes

Ab 10. Juni 2018 im Lehmbruck Museum, Duisburg: Xu Bing. Dragonfly Eyes

Xu-Bing, Dragon Fly Eyes, Videostills, © 2017 Künstler, http://www.lehmbruckmuseum.de/?p=11280

Xu-Bing, Dragon Fly Eyes, Videostills, © 2017 Künstler

Mit enormen Erfindungsreichtum entwickelt Xu Bing eine neue Bildsprache des digitalen Zeitalters, in der reale Begebenheiten aus dem Alltagsleben Chinas sich zu einer übergeordneten Erzählung formieren. In der großen Glashalle des Lehmbruck Museums inszeniert er einen Livestream-Überwachungsraum. 25 Laptops haben hier simultan die Live-Szenen aufgenommen aus denen sein Film entstanden ist.