Archiv für die Kategorie ‘Konsum’

Radio: Datenkauf und Fingerabdrücke

Auf BBC Radio gibt es zwei interessante Beiträge zu den Themen Verkauf von Daten sowie eine Untersuchung von Fingerabdrücken.

Das Programm zu den Daten bringt nicht so viel Neues (Start bei ca. 13:45), ist aber interssant zu hören.

Die Sendung zu den Fingerabdrücken wagt einen historisch-kritischen Blick auf die Technik, die mittlerweile gut 100 Jahr alt und in Gebrauch ist. Die Frage der Sendung ist: Sind Fingerabdrücke wirlich so einmalig und wertvoll wie immer behauptet wird.

Adding comment 14. March 2011 - 15:15

Barbie ist eine Kamera

Spielzeug mit eingebauten Kameras ist ja grundsätzliches nichts neues. Wie offensiv hier Werbung für eingebaute Spionagetechnik gemacht wird, hat mich dann aber doch überrascht. (Eine drahtlose Übertragung ist bei “Barbie”, anders als beim Bären-Babyphone, allerdings offenbar nicht möglich.)

Barbie ist eine Kamera

Und natürlich war David Wood mal wieder schneller.

Adding comment 19. December 2010 - 13:04

Kundenkarten, Daten und falsche Schlüsse

Alle Welt regt sich gerade – zu Recht – über den möglichen Handel mit Daten im Zusammenhang mit Kundenkarten und der Firma Easycash bzw. einer ihrer Töchter – passenderweise Loyalty Solutions genannt. Berichte darüber finden sich u.a. bei der Süddeutschen Zeitung – Ich weiß, was du letzten Sommer gekauft hast – oder ein ausgiebigeres Dossier beim NDR. Darin findet sich auch ein Gespräch mit dem Datenschutzbeauftragen Neumann von Mecklenburg-Vorpommern, in dem er die geringen Rabatte und die oft fragwürdigen Praktiken der Datensammler kritisiert – wie alle anderen zu Recht auch.

Dennoch haben alle Kritiker nur zum Teil Recht bzw. betrachten sie die ganze Sache von zu wenigen Seiten.

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Adding comment 14. October 2010 - 21:31

“There is no such thing as a free ice cream …”

Aufgepaßt, liebe Kinder: Ein neues Video zum Thema Datenschutz – mit Google-CEO Eric Schmidt in der Hauptrolle. Sehr nett, wenngleich auch – wie kaum anders zu erwarten – etwas holzschnittartig.

Adding comment 12. September 2010 - 19:34

Apple erfindet das Spy Phone

Apple hat ein Patent angemeldet, das iPhone-Besitzer vor dem Diebstahl ihres Lieblingsgerätes schützen soll. Der Vorteil: Der Besitzer muss das Fehlen weder bemerken noch melden. Das Gerät selbst findet heraus, ob es gestohlen wurde. Der Nachteil: Der Benutzer wird rundum ausspioniert. SPIEGEL ONLINE hat das Wichtigste dazu aufgeschrieben. Entscheidend scheint mir diese Beobachtung zum Verhältnis von Technik & Mensch:

Das Gerät soll selbständig entscheiden, wann sich ein Nutzer verdächtig macht und es an der Zeit ist, seine Eingaben und sein Umfeld heimlich zu protokollieren, sein Gesicht zu fotografieren, seine Stimme zu analysieren. Die Logik ist modernen IT-Schutzprogrammen entlehnt, die Schadcodes auf Computern nicht mehr nur anhand von Signaturen entdecken wollen, sondern anhand ungewöhnlichen Verhaltens: Abweichendes Verhalten führt also dazu, dass der Nutzer quasi wie ein Virus behandelt wird.

1 Comment 23. August 2010 - 18:15

Maßgeschneiderte Werbung

Ist zwar schon zwei Wochen her, aber deshalb nicht irrelevant – ein Radioprogramm der BBC (bei ca. 27.00 Min), das sich mit Sky TV und deren Werbestrategien beschäftigt. In diesem Falle geht es um das, was man unter Geo-Marketing versteht:

“Sky already uses the information they hold about customers to determine the adverts they see when watching TV online but now they want to extend this to some of their TV channels. So what you get in an ad break will be determined by your post code, subscription package and other data they hold about you”.

in diesem Zusammenhang ist auch ein Bericht von n-tv interessant, der von Werbung berichtet, die erkennen kann, wer vorbei geht und sich entsprechend auf den Kunden dann einstellt – so eine Szene gab es auch in dem Spielberg Film “Minority Report”.  Hinter der Forschung steht in diesem Fall das Institut für Anthropomatik in Karlsruhe.

1 Comment 4. August 2010 - 20:46

50 Jahre Kundenkarte

Auch mir war das neu – aber die Kundenkarte wird 50 Jahre alt (Süddeutsche), wie andere Zeitungen auch berichteten. Es handelt sich dabei um um die Breuniger Card aus dem süddeutschen Raum, die eingeführt wurde, um die Kunden anschreiben lassen zu können. Heute funktioniert sie wie ein modernes Kundenbindungssystem, ähnlich payback oder anderen.

Rabatte und Einkaufs- und Konsumgesnossenschaften, die ähnliche Ziele verfolgten, gibt es bereits länger – aber als Kundenkarte bezeichnet ist es dann wohl die erste. Die Anbindung an das Unternehmen, ihr Erfolg und die Langlebigkeit zeigen auch das Kundenkarten und ihr Erfolg (und die Probleme hinsichtlich Datenschutz) nicht nur als Datenproblem oder Überwachung diskutiert werden können, sondern andere Perspektiven erfordern. Auch weil es die Rabatte selbst nicht sein können, die die Attraktivität der Karten ausmachen – die sind einfach zu gering.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf das bereits vergangene Jubiläum des Barcodes aufmerksam machen, das ich zum richtigen Zeitpunkt übersehen hatte – dafür hat Alex von Wortfeld daran gedacht.

1 Comment 11. November 2009 - 10:02

Werbung und Überwachung

Ein Fundstück aus Ottawa aus einem Obey-Shop, die auch Klamotten verkaufen….

surveillance_obey600

Adding comment 25. June 2009 - 08:53

Die Werbung schaut zu

“Watch an advertisement on a video screen in a mall, health club or grocery store and there’s a slim — but growing — chance the ad is watching you too.”

Nicht neu, aber eine gute Geschichte allemal.

Adding comment 1. February 2009 - 20:57

Call for Papers: Kultur – Technik – Überwachung

Kultur – Technik – Überwachung
Alltagspraktiken und Überwachung – Überwachungspraxen im Alltag

Eine Tagung am Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg,
Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung

Zeit: 9. und 10. Oktober 2009

Mehr Informationen gibt es auf den Seiten des Projektes Kultur(kontroll)technologien.

Adding comment 8. January 2009 - 15:04

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