Category: Videoüberwachung / CCTV / BodyCams

Mehr Kameras in Frankfurt/Main

Die Polizei in Frankfurt/M hat im städtischen Sicherheitsausschuss dafür geworben, an vier weiteren Standorten in der Innenstadt Videokameras aufzustellen. Unter anderem nennt sie Terroranschläge, Drogendealer, Trickdiebe und Obdachlose als Gründe der Ausweitung.

Berichterstattung hier, hier und hier. Die Hessenschau hat zudem eine detaillierte Übersicht zu Kamerastandorten in ganz Hessen.

Videoüberwachung in Berlin

hat für netzpolitik.org die Debatte um die geplante Änderung des Berliner Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG Bln) und die fehlende Evaluaierung der Videoüberwachung aufgeschrieben.

Der Text verlinkt zudem auf zwei aktuelle Anfragen von Christoph Lauer (PIRATEN) zur Videoüberwachung in der S-Bahn und zu den aktuellen Änderungsvorhaben im ASOG.

Wie komme ich an meine Daten?

Vor knapp zwei Wochen hat der Zeit-Autor Christian Fuchs versucht herauszufinden, was der Verfassungsschutz über ihn weiß und musste dabei feststellen, dass es a. nicht einfach ist und b. zu noch mehr Paranoia anregen kann. Agent in eigener Sache (Zeitmagazin NR. 46/2015 12. Nov. 2015).

Solche subject access request waren auch Teil des EU-Projektes IRiSS (WP5, exercising democratic rights), worüber hier auch schon berichtet wurde. Dazu gehörte auch die Frage ob es möglich ist, Bilder einzusehen, die CCTV-Kameras von einem gemacht haben. Was in Deutschland schwierig ist, weil die Einsicht auch die Rechte darauf befindlicher dritter Personen betreffen könnten, ist in England möglich, aber nicht immer unproblematisch.

Automatic Number Plate Recognition in GB

Einer der besten journalistischen Artikel über Automatic Number Plate Recognition (ANPR) in Großbritannien, den ich kenne, stammt von James Bridle, der sich als Journalist, Publizist, Künstler und Fotograf seit Jahren auf höchst interessante Weise mit Videoüberwachung und verwandten Technologien auseinandersetzt. (Hier eine Liste seiner Projekte).

Kameras zur Vorher-Erkennung

Kameras die Gewalt verhindern können. Immer wieder vorgestellt, Verhaltenserkennung und dann selbstverständlich die sofortige Unterbindung – ein Traum? Diese Geschichte hat vor wenigen Wochen die Runde gemacht:

CCTV ‘fightcams’ detect violence ‘before it happens’ (hier: Telegraph 12.2.2015).

(Ich werde in den nächsten Tagen weitere solcher Notizen abarbeiten, 
die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe....)

Kameras spähen unser Leben aus

Der BR hat eine Web-Story zur Kameras-Überwachung in Bayern gemacht. Zumindest das Format ist schon mal ganz schick.

Unter Beobachtung Wie Überwachungskameras unser Leben ausspähen, BR

Mindestens 17.000 Überwachungskameras sind in Bayern an öffentlichen Plätzen installiert. Aber bringen die teuren Kameras etwas? Was geht vor: Sicherheit oder Persönlichkeitsrechte?
Die Fragen sind jetzt nicht so neu, aber ein Blick lohnt sich bestimmt.

CfP – Protest und Polizei in der Überwachungsgesellschaft

Panel auf dem 26. wissenschaftlichen Kongress der DVPW, 21.-25. September 2015, Universität Duisburg-Essen (ARBEITSKREIS SOZIALE BEWEGUNGEN)

PANELBESCHREIBUNG:

Wir leben in einer Überwachungsgesellschaft: das Erfassen, Kategorisieren, Verknüpfen, Zusammenführen und Prozessieren einer Vielzahl unterschiedlichster Daten ist in ihr ubiquitär geworden. Dahinter stehen exponentiell gewachsene technische Möglichkeiten, wie auch gewandelte Sicherheitsdispositive im Paradigma der Prävention.
Diese Entwicklung hat auch immense Auswirkungen auf den polizeilichen Umgang mit Protest.