Category: Videoüberwachung / CCTV / BodyCams

Wink in die Überwachungskamera

On August 16th, people across the world will be encouraged to kill the global surveillance state with sarcastic kindness, as part of the fourth annual International Wave at the Surveillance Cameras Day.

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Vielleicht gibt es dazu in Zukunft noch viele Möglichkeiten mehr, wenn die Forderungen nach mehr Kameras erhört werden. Nur um dann zu sehen, wie Jugendliche auch mal ein gutes Werk vollbringen….

RFID im Schulterpolster

Schwer zu sagen, ob das tatsächlich unter den Begriff der Überwachung fällt, wenn American-Football-Spieler mit rfid-Chips ausgestattet übers Feld laufen. Es ist eher eine Kontrolle oder Tracking, Monitoring. Auch ist daran zunächst nichts problematisch, nicht zuletzt weil professionelle Sportler ohnehin unter ständiger Beobachtung und Selbstbeobachtng stehen. Ob das ein Problem ist, ist ein anderes Thema.

Die NFL hat auf jeden Fall zur beginnenden Saison einige Spieler damit ausgestattet, (auch bei TechTimes) nicht allein zur Leistungskontrolle, sondern auch um den Zuschauern im Stadion und an den Geräten zu Hause, Antworten auf wichtige Fragen zu liefern – direkt vom Spieler selbst sozusagen.

Kameras weltweit, Teil….

CCTV Kameras findet man überall auf der Welt, aber manchmal gibt die Umgebung schöne Bilder her, wie hier im Fall von Japan. Kabel, bunte Bilder und Wände, Laternen, Straßenschilder und zwei Kameras. Japan ist enorm sicher und angenehm zu reisen – ob die Kameras der Grund dafür sind, glaube ich allerdings nicht.

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CCTV in Japan, (c) Nils Zurawski

Konferenz: Technik und Protest

Zwischen Innovation, Akzeptanzmanagement und Kontrolle

An der TU Berlin findet im September (22./23.) eine Tagung zum Thema “Technik und Protest. Zwischen Innovation, Akzeptanzmanagement und Kontrolle” statt. Ein Panel befasst sich mit “Big Data, Überwachung und der Kultur der Kontrolle” (mit Beiträgen u.a. zu Videoüberwachung von Demonstrationen, Profiling und Tracking von Aktivist/innen).

Die Veranstalter/innen haben dazu einen Call for posters, media presentations and artistic interventions ausgeschrieben.

Mehr Schulterkameras für hessische Polizei

Bereits seit einem Jahr erprobt die Polizei in Frankfurt/Main den Einsatz von Mini-Kameras, die an der Uniform befestigt sind. Mit ihrer Hilfe sollen Polizisten auf Streife insbesondere vor Übergriffen geschützt werden und ggf. Beweismaterial aufzeichnen können. Nun wird der Pilotversuch auf weitere Städte (Offenbach und Wiesbaden) ausgeweitet.

Berichterstattung auf hr-online, Süddeutsche Zeitung.

Wunsch und Wirklichkeit der Videoüberwachung

Zwei Zahlenwerke erscheinen mir dieser Tage bemerkenswert:

78 Prozent der Fahrgäste sei es demnach wichtig oder sogar sehr wichtig, dass Züge, U-Bahnen, Busse und Haltestellen mit Videokameras überwacht seien. (…) 63 Prozent sähen es gern, wenn Sicherheitspersonal mitfahren würde. 29 Prozent möchten sogar, dass Polizisten in Bahnen und Bussen anwesend sind.

(Quelle: sueddeutsche.de)

Nun ist Bahnfahren nicht immer nur Freude, insbesondere im Nahverkehr. Unangenehme Situationen wird jeder von uns schon mal erlebt haben, gar keine Frage. Doch eine unangenehme Situation kann letztlich völlig folgenlos verlaufen. Was bedeutet sie also, wenn (wie in den allermeisten Fällen) gar nichts passiert ist?

UN startet eigene Spionage-Drohnen

Die UN setzt im Luftraum des Kongo Spionage-Drohnen ein um dort Gebiete die schwierig zu kontrollieren sind, sowie Bevölkerungswanderungen und die Bewegungen von bewaffneten Truppen zu überwachen.

Bisher hatte die UN Groß Britannien und die USA für ihre Drohnenaktivitäten kritisiert – wenn auch meistens für ihre Luftschläge.

“The most prolific user of targeted killings today is the United States, which primarily uses drones for attacks,” wrote Philip Alston, special investigator to the UN Human Rights Council, in 2009. “Some 40 states already possess drone technology, and some already have, or are seeking, the capacity to fire missiles from them.”

Mehr bei Wired: http://www.wired.com/dangerroom/2013/12/un-drones/

Increasing sales with surveillance

“The impact, the researchers say, came not from firing workers engaged in theft, but mostly from their changed behavior. Knowing they were being monitored, the servers not only pulled back on any unethical practices, but also channeled their efforts into, say, prompting customers to have that dessert or a second beer, raising revenue for the restaurant and tips for themselves.”

(Source: nytimes.com)

Videoüberwachung, aber richtig…

Das Britische Innenministerium hat Richtlinien für die “richtige” Videoüberwachung herausgegeben – Home Office introduces CCTV code to ensure ‘surveillance by consent’

The new 12-point guide also aims to “ensure public bodies such as local authorities and the police consider whether they are proportionate before erecting new cameras.”

Und hier gibt es den Originaltext des Surveillance Camera Code of Practice. Ob das die generelle Idee von einer maßvollen Überwachung bzw. der Vermeidung von ständiger Beobachtung sowie der Achtung der Menschenrechte umsetzen kann, möchte ich bezweifeln – ständig schauen zu wollen, ob etwas passiert, ist doch an sich schon problematisch….