KI nimmt die Arbeitsplätze weg – es scheint viel eher so zu sein, dass KI jede Menge Menschen braucht um zu lernen, zu funktionieren und künstliche zu erscheinen, wie dieser Artikel bei Brand Eins mutmaßt.
Die unsichtbare Belegschaft (2026). Die KI, die angeblich unsere Jobs übernimmt, braucht Millionen von Menschen, die für sie arbeiten. Und die meisten davon wissen es nicht einmal.
Das ist jetzt nicht superneu und es gibt dazu eine Menge an Berichten, da ich aber gerade von Berit Glanz Rman „Automaton“ geschrieben habe, erschien es mir doch passend, das hier auch zu verlinken. Die Clickworker sind ja auch schon Thema von Filmen geworden, unser dazu tun, der KI zu helfen ist ebenfalls gut beschrieben. Dazu passt auch der Artikel von Wolf Lotter aus der taz vom 1.4.2026. Er beschreibt dort die „künstliche Intelligenz“ als ein Trick der Extraklasse – Digital Erwachsen: Die digitale Transformation ist ein Werkzeug zum Machterhalt und zum Diebstahl von Kreativität, meint Wolf Lotter. Eigentlich zieht die alte Industriewelt in den Computer um. Zeit für Emanzipation.
Klar, die Technologie ist schon beeindruckend, ihre Folgen gewaltig, aber dennoch ist der Hype, die Hoffnungen und die symbolischen Bedeutungen eben auch immer einen Blick wert. Das versprochene Paradies und die pubertäre Weltherrschaftsfantasien der Tech-Bros liegen eben nach beieinander, wobei letztere vor allem an dem Geld, weniger an der Innovation interssiert sind, wie Karl Bode in dem sehr hörenswerten Podcast „Tech won’t safe us“ in der Folge vom 23.4.2026 sehr kenntnisreich ausführt.

