Hier mal ein Veranstaltungstipps, in dem der Fokus auf einem sehr klassischen Thema der Überwachung in all seiner Komplexität geworfen wird, nicht bloß KI, kein Datenschutz, sondern Grenzregime, Migration und all die anderen Dinge auch, aber eben nicht abstrakt, sondern bezogen auf eines der wichtigsten Phänomene unserer Zeit in Bezug auf Überwachung, Politik und Menschenrechte, welches gleichzeitig viel zu viel unter dem Radar behandelt wird.
Titel: Interdisziplinäre Perspektiven auf die digitalisierte Verwaltung und Kontrolle von Migration und Grenzen.
Die Online-Tagung wird organisiert vom Deutschen Institut für Menschenrechte und dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Recht der Digitalisierung der Verwaltung, Informations- und Migrationsrecht an der Universität Leipzig
Wann: 2026 | 10:00 – 16:15 Uhr
Bereits seit den 1990er Jahren werden das Recht und die Systeme zur Verarbeitung der Daten von Drittstaatsangehörigen durch Datenschützerinnen und Migrationsrechtlerinnen als unverhältnismäßig und diskriminierend kritisiert. Mit der wachsenden Komplexität der Infrastrukturen wird es zunehmend schwieriger, ihr sozio-technisches Funktionieren und ihre Auswirkungen auf Betroffene zu verstehen und rechtlich zu bewerten.
Programm und kostenlose Anmeldung unter: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/veranstaltungen/detail/verdaten-vernetzen-und-vermuten-interdisziplinaere-perspektiven-auf-die-digitalisierte-verwaltung-und-kontrolle-von-migration-und-grenzen

