Das Gerede über und um KI kann schon auch nerven, so wichtig das Thema in all seinen Facetten auch ist. Wenn es nicht gerade um das nächste Geschäftsmodell geht, oder die verpassten Chancen, wo KI um der KI Willen von Politikern und ihren Einflüsterern aus der Tech-Branche als der neueste und beste und überhaupt der lebensnotwendigste Schei…. angepriesen wird. Dass die KI nur so gut sein wird, wie die Energie, die sie antreibt und es eben dann doch keine lebenden Organismen sind, wird dabei leicht vergessen. Nun ja. Man sollte vielleicht weniger darauf schauen, was KI ethisch darf, als welche Kultur und Menschenbilder die KI umgeben und welche (und vor allem wessen) Sehnsüchte hier befriedigt werden.
Gut, so weit die kleine Einleitung zu einem Text vom geschätzten Adrian Lobe bei der taz vom 2.3.2026 mit dem Titel „Künstliche Intelligenz macht keine Impulskäufe“. Und da wären wir auch schon bei einem Problem, denn der Konsummarkt lebt genau davon. Das wollen die Anbieter von Konsumartikeln wirklich? Ich bezweifele das. Aber im Artikel geht es vor allem um die Entstehung von sozialen Normen durch KI, wenn sie miteinander agieren.
