Erkennt man Sie anhand Ihres Browsers?

Finden Sie es heraus.

Adding comment 4. February 2010 - 13:44

Camouflage-Kunst

Desiree Palmen, Bus Stop, 2002

Unsichtbar werden vor Überwachungs-Kameras? Drei Möglichkeiten. 1.) Cloak of Invisibility (scheidet für Muggel aus); 2.) Massiver Einsatz von High-Tech und “Metamaterialien” (teuer); oder 3.) man bittet die dänische Künstlerin Desiree Palmen um Hilfe. /// via

Adding comment 4. February 2010 - 10:23

Neuerscheinung: Deep Search

Konrad Becker und Felix Stalder [Hg.]: Deep Search. Politik des Suchens jenseits von Google. Studienverlag & Transaction Publishers, 2009.

Information ist nutzlos, wenn sie nicht gefunden wird. Es ist kein Zufall, dass eine Suchmaschine wie Google zu einem der bedeutendsten Unternehmen des neuen Jahrhunderts werden konnte. Diese Maschinen bieten aber nicht nur praktische Hilfe in der Informationsflut. Im scheinbar neutralen Code dieser kognitiven Technologien steckt immer auch eine folgenreiche politische Philosophie

Der  Link zum Buch und zur Konferenz.

Buchvorstellung am Freitag, 5. Februar in Berlin @ b_books, Luebbener Straße 14, 10997 Berlin, um 21 Uhr.

Adding comment 3. February 2010 - 13:18

Veranstaltung: Damit die Bürgerrechte nicht vom Netz gehen!

Das scheint eine interessante Veranstaltung zu werden – dieses Mal in Düsseldorf, NRW. Eine Veranstaltung der Grünen.

Daten- und Urheberrechtsschutz im digitalen Zeitalter

Freitag, 26. Februar 2010
15.00 bis 19.00 Uhr
Landtag NRW, Raum E 3 D 01

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Adding comment 1. February 2010 - 21:34

Kameras können keine Muster erkennen

Als hätten wir es geahnt, aber zumindest gehofft: Der Aufsatz/Paper eines Informatikers zu den (Un)Möglichkeiten von Kameras Muster richtig zu erkennen könnte hilfreich für die Argumentation sein – aber wird das ein Argument gegen noch mehr und noch bessere Kameras sein? Ich befürchte nicht.

Kovesi P. (2009)  ‘Video Surveillance: Legally Blind? ‘ Proc. Aust. Pattern Recognition Society conference (DICTA09) pp. 204-211, IEEE Computer Society, December 2009, und hier gibt es auch noch den PowerPoint Vortrag.

Adding comment 1. February 2010 - 09:46

Künstliche Aufregung – unsinnge Überwachung?

Zeitungen und Fernsehen waren ganz nervös und witterten den nächsten großen Skandal – Funkkameras können angezapft werden! Ja, und? fragt sich der Bürger, Wissenschaftler oder Aktivist – davon reden wir seit Jahren – der Missbrauch lauert überall.

Ilka Kreutzträger hat es für die taz noch mal auf den Punkt gebracht. Ein Skandal ist nicht zu sehen – wohl aber jede Menge Dumm- und Frechheit.

Ähnlich kann man auch die Nutzung von Fingerabdruckscanner für die Anwesenheitskontrolle bei Gottesdiensten in einer polnischen Kirche sehen. Wenn es geht, wird es auch gemacht. Und wenn keine Regelungen gegen unsinnige und flächendeckende ANwendungen solcher Techiken existieren, kommen auch Kirchenleute auf komische Ideen – auch Gott sieht nicht alles, oder was ist die Überlegung dahinter? Dabei sind die Kirchen ohnehin voll in  Polen, warum also diese Aufregeung? Es zeigt aber dass noch lange nicht alle Räume und Situationen überwacht werden, die man überwachen könnte.

Adding comment 1. February 2010 - 09:30

Röntgen einmal anders gesehen

Dieser Blogeintrag bei der “Glaserei” (Stuttgarter Zeitung) verweist auf ein, durchaus auch für das Thema Überwachung interessantes, Kunstprojekt – die Röntgenphotographie von Nick Veasy.

Den Durchblick haben kann auch unglaublich schön sein – und nicht nur nervig wie auf dem Flughafen, wo manchmal der rechte Durchblick fehlt, dafür ein Fehlalarm für viel Fehlgeschreie um die Sicherheit sorgte (beim BR , aber auch beim Spiegel nachzulesen).

Adding comment 24. January 2010 - 22:06

Berlin, U-Bahn-Kameras, unscharfe Bilder

Die taz berichtet über die anstehende Evaluation der Videoüberwachung in der Berliner U-Bahn & in Bussen der BVG. Überraschung: Belastbare Zahlen gibt es nicht und die Kameras liefern unscharfe Bilder.

Adding comment 16. January 2010 - 13:00

Besseres Image ohne Kameras

Das es auch einmal nicht um die Interessen der Polizei und Innenpolitiker gehen kann, zeigt das Hamburger Beispiel des Hansaplatzes. Dort wurden, ungewöhnlich genug, Kameras abgebaut und es wird am Image des einst als Drogenbrennpunkt verschriehenen Platzes gearbeitet – vor allem von Seiten der Bewohner, die sich nicht länger bevormunden und in ihrer Wahrnehmung bestimmen lassen wollen. Ein kleiner Erfolg und ein Hinweis, dass unsere Studie zu Raumwahrnehmung und Videoüberwachung in wesentlichen Aspekten auf den Kopf getroffen hat (entschuldigt die Eigenwerbung, aber in diesem Fall ist es nötig).

Als im Mai 2007 auf dem Platz Überwachungskameras installiert wurden, wohnte er erst wenige Monate dort. “Die Videoüberwachung stigmatisierte den ohnehin verpönten Ort nur noch mehr”, erinnert sich der 30-Jährige, der mit seiner Frau Ann-Sophie und Töchterchen Line Marie in der Bremer Reihe wohnt und eine neue Gruppe von Anwohnern darstellt – junge Familien. Als Gegenbewegung rief der Journalist zusammen mit Nachbarn aus seinem Haus die Initiative Kultur statt Kameras ins Leben. Mit Kulturveranstaltungen wollten sie den Platz mit neuem Leben füllen. Der Plan ging auf:[....] mehr in der “Welt vom 13.1.2010.

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5828619/Der-Hansaplatz-wird-salonfaehig.html

Adding comment 16. January 2010 - 12:29

cfp: What is Technology?

Call for Papers – ISSJ N° 205 - “What is Technology? – Theory, History, Ontology” - The International Social Science Journal, UNESCO/Wiley-Blackwell

Reposing the Heideggerean question of Being and techné, this volume of the International Social Science Journal aspires to again ask “what is technology?” and interrogate the effects of technology on subjectivity, psyche and the body. We ask how the technological infiltrates and shapes social facts and problematize the long-standing distinction between nature and techné. How are post-modern subjectivities interpolated by the technological and how is the very notion of the human called into question in light of advances in science and technology?

Moreover, this issue will seek to telescope the very possibility of an ethics of science and technology and the philosophical grounds for such an ethics in an age bereft of all narratives of transcendence. Themes to be engaged include

1. History/Theory
2. The post-human/trans-human/cyborgs
3. Cybernetics, Nanotechnology, and Converging Technologies
4. Language, Culture, Subjectivity

Contributions can emerge from any discipline and theoretical orientation.

Please send abstracts and queries to S. Romi Mukherjee by 28 February 2010. Final articles expected for July 2010. E-mail: s.mukherjee @ unesco.orgcfp

1 Comment 16. January 2010 - 12:17

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