Bericht zu Watched!

Der RBB hat einen kleinen Bericht zur Ausstellung Watched! in Berlin gebracht.

Fotos von der Eröffnung gibt es bei Flickr.

Und zum Anhören gibt es ein Audio beim RBB Kulturradio.

Daten und Gerechtigkeit

Das gerade neu eröffnete Data Justice Lab – Untertiel: Datafication and Social Justice – an der Universität von Cardiff will sich dem Thema Gerechtigkeit und Daten widmen

The Data Justice Lab is a new space for research and collaboration at Cardiff University’s School of Journalism, Media and Cultural Studies. It seeks to advance a research agenda that examines the intricate relationship between datafication and social justice, highlighting the politics and impacts of data-driven processes and big data.

Die offizielle Eröffnung ist am 17.März 2017 – mal sehen wie es dann da weitergeht.

Digital Citizenship and Surveillance

International Journal of Communication, Vol 11 (2017) mit einer Special Section zu Digital Citizenship and Surveillance | Digital Citizenship and Surveillance Society.

Talk: New Surveillance Society

Die Audio Story bei Philosophy Talk: The New Surveillance Society

Recent revelations confirm what many already suspected: not only is Big Brother watching you, he is also potentially reading your emails, listening to your phone calls, mapping your personal networks, and tracking your every move. […] John and Ken blow the whistle on Christopher McKnight Nichols from Oregon State University, author of Promise and Peril: America at the Dawn of a Global Age.

Noch mehr Infos bei philosophytalk.org

Ausstellungen zu Kunst, Fotografie & Überwachung in München

Noch mehr Ausstellungen und Veranstaltungen zu Überwachung, diesmal in München:

No secrets! – Bilder der Überwachung
Eröffnung Donnerstag, 23. März 2017

Ort: Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München

Die Ausstellung wird begleitet von Vorträgen sowie einer Filmreihe im Stadtmuseum (24.3.-12.4.2017)

NO SECRETS! Reiz und Gefahr digitaler Selbstüberwachung
Eröffnung Mittwoch, 22. März 2017, 19 Uhr

Ort: ERES Stiftung, Römerstr. 15, 80801 München

Künstler: Hasan Elahi, Ed Fornieles, Rafael Lozano-Hemmer, Manu Luksch/Martin Reinhart/Thomas Tode, Susan Morris, Matthias Oostrik, Trevor Paglen, Tactical Technology Collective, Unfit Bits

3 Fragen zu Überwachung

Im Newsletter der Uni Hamburg wurde über die Verleihung des Surveillance Preises berichtet und es wurden 3 Fragen zu Überwachung an mich gestellt.

Zu Über­wa­chung for­schen be­deu­tet häu­fig, sich in einem Span­nungs­feld zwi­schen his­to­ri­scher Ana­ly­se und ta­ges­ak­tu­el­ler Po­li­tik zu be­fin­den, auf der Suche nach den Kon­ti­nui­tä­ten und Dis­kon­ti­nui­tä­ten der Con­di­tio hu­ma­na, also der Be­din­gung des Mensch­seins.

Ausstellungen zu Kunst, Fotografie & Überwachung in Berlin

Gleich drei Ausstellungen in Berlin thematisieren ab dem 17. Februar Überwachung in Kunst & Fotografie:

  1. Watched! Surveillance, Art & Photography / Überwachung & Fotografie vom 18/02/17 bis 23/04/17.

Eröffnung, Freitag 17. Februar 2017 um 19 Uhr, im c|o berlin, Amerika Haus, Hardenbergstraße 22–24, 10623 Berlin. Die Ausstellung wird begleitet durch Filmvorführungen und Gespräche.

Das benachbarte Museum für Fotografie zeigt zwei weitere Ausstellungen zum Thema:

2. Watching You, Watching Me: A Photographic Response to Surveillance

3. Das Feld hat Augen. Bilder des überwachenden Blicks

Beide laufen vom 17/02/2017 bis 02/07/2017, Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, 10623 Berlin

Überwachung ist nicht nur ein aktuelles Thema, sondern auch ein historisches Phänomen. Während die Schau Watching You, Watching Me die gegenwärtige Überwachung thematisiert, wendet sich die Ausstellung der Kunstbibliothek Das Feld hat Augen. Bilder des überwachenden Blicks der Geschichte zu und fragt nach dem besonderen Unbehagen, das religiös wie politisch motivierte Überwachung stets auslöste.

CfP für Sammelband “Surveillance, Race, Culture”

Liebe Kollegen,

über den Newsletter der British Association for American Studies bin ich auf folgenden Call for Papers für einen Sammelband mit dem Titel “Surveillance, Race, Culture” aufmerksam geworden. Vielleicht ist er ja für jemanden interessant:

Surveillance, Race, Culture
Call for Papers

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Hinweis: Radiofeature zu Netzen & Netzwerken

Am kommenden Sonntag läuft um 20:05 Uhr in der Sendung Freistil im Deutschlandfunk das Radiofeature Ins Netz gegangen: Von Verstrickungen und Freiheiten (Autorin: Bettina Mittelstraß). Das thematische Spektrum umfasst alles, was “Netz” ist, unter anderem wurden der Kulturwissenschaftler Sebastian Gießmann und ich selbst (ich: zur Vorratsdatenspeicherung) interviewt. Das Ergebnis kenne ich noch nicht (hoffentlich wurde ich nicht rausgeschnitten…), bin aber gespannt!

Vernetzung und Netzwerke sind die Stichworte der Stunde und der Raum, den Maschen, Knoten, Systeme und Verbindungen begrenzen, wird dichter und enger. Nichts darf entrinnen, niemand durchfallen – keine Beute, kein Verbrecher, kein Nutzer, kein Gedanke, kein Sozialfall. Und ist man einmal drin in der filigranen Struktur, führen Selbstbefreiungsversuche meist zu noch größeren Verstrickungen.

Preisverleihung und Lecture 2017

Am 27.1. 2017 wurden in Hamburg die Surveillance Studies Preise vergeben. Sie gingen in diesem Jahr an die Journalistin Sarah Kriesche, Wien (Journalistinnenpreis) sowie an die beiden Nachwuchswissenschaftler Max Gedig, München und Kai Denker, Darmstadt.

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ARTE: Im Rausch der Daten

Am Dienstag, 14.2. zeigt Arte die Dokumentation Im Rausch der Daten (Democracy) von David Bernet. Begleitend dazu hat der Sender eine Website online gestellt, die die Risiken des Datensammelns in verschiedenen Bereichen (Smart Homes, Gesundheit; Geheimdienste; Social Media u.a.) veranschaulichen soll. Bunt, interaktiv und mit blauen Datenkraken.

Programm: Preisverleihung 27.1.2017

Programm der Preisverleihung des Surveillance Studies Preis 2017

27. Januar 2017
Universität Hamburg, ESA West #221.
Edmund-Siemers-Allee 1

Beginn: 18.30 Uhr

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