Kategorie: Veranstaltung

Wo bitte geht’s zum Öffentlichen?

Der Wiesbadener Kunstsommer 2006 präsentiert eine Ausstellung rund um den öffentlichen Raum … ein Thema, dass eng mit Überwachung, Kontrolle, Ausschluss, Macht und räumlicher Bewegungsfreiheit zu tun hat… Eröffnung ist am 7. Juli 2006 in Wiesbaden.

Das für den Wiesbadener Kunstsommer 2006 konzipierte Ausstellungsprojekt „Wo bitte geht’s zum Öffentlichen? Show me the way to public sphere!“ versteht sich als künstlerisches Pilotprojekt zur Erkundung urbaner Potentiale rund um das Thema Öffentlichkeit. Seinen Ausgangspunkt bilden die spezifischen Bedingungen des Areals am Hauptbahnhof, jenes im Wandel befindliche Gebiet voller Gegensätze: ein idealer Nährboden für die Kunst.

Mehr Infos: Wo bitte geht’s zum Öffentlichen?

Ein Bericht folgt nach dem Wochenende….

Bankraub-Performance

Nicht auf den ersten, aber auf den zweiten Blick hat auch das Thema Bankraub etwas mit Überwachung zu tun….(ähnlich wie Kunst auch immer etwas mit Alarmanlagen zu tun hat… )… Klaus Schönberger und MC Orgelmüller präsentieren ihre Performance zum Bankraub.

Va Banque. Eine etwas andere Einführung in die Volkskunde, Theorie, Praxis und Geschichte des Bankraubs.

Donnerstag, 6. Juli, 2006, 19 Uhr, Institut für Volkskunde der Universität Hamburg, Bogenallee 11, U 15

In Form einer MultiMedia-TheoriePraxis-Performance (Bankraub-Quiz, Film, szenische Lesung, Vortrag etc) laden Dr. Klaus Schönberger (Institut für Volkskunde) und der musikalische Alleinunterhalter MC Orgelmüller (Tübingen/Ludwigsburg) zu einer Reise in die faszinierende Welt des Bankraubs ein.

Was kostet die innere Sicherheit?

Die hamburgPolis veranstaltet am 13. Juli in der Pony Bar (Grindelviertel an der Uni) in Hamburg eine Podiumsdiskusson zum Thema:

Videoüberwachung, Lauschangriff, Rasterfahndung –
welchen Preis wollen wir für unsere innere Sicherheit zahlen?

Es diskutieren Thilo Weichert (Landesbeauftragter für den Datenschutz Schleswig-Holstein) und Manfred Jäger (innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion der Hamburge Bürgerschaft). Moderation: Gerrit Hornung.

Donnerstag, den 13. Juli 2006, ab 20:00 Uhr
Ort: Ponybar, Allende-Platz 1
U-Bahn: Hallerstraße
S-Bahn: Dammtor

„Policing Crowds – Privatizing Security“ : Tagung zu neoliberaler Sicherheitspolitik

Parallel zur Sicherheits- und Sponsoren-WM findet am 24./25. Juni 2006 in den Räumen der NGBK in der Oranienstraße 25, 10999 Berlin-Kreuzberg die internationale Tagung „POLICING CROWDS – PRIVATIZING SECURITY: Neoliberal Policing in the long 1990s – and Beyond“ statt. Die Tagungsbeiträge werden sich mit den Zusammenhängen von Sport und Sicherheit im Neoliberalismus, der Kommodifizierung von Sicherheit, der Expansion der Überwachung und der Zukunft sozialer Bewegungen nach 9/11 beschäftigen.

Tagungssprache ist Englisch. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.policing-crowds.org.

Die Sicherheitsgesellschaft

Im Verlag für Sozialwissenschaften ist das Buch „Die Sicherheitsgesellschaft. Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert“ von Peer Stolle und Tobias Singelnstein zum Stand
und zur Entwicklung von Überwachung, Strafe, Sicherheitspolitik und sozialer Kontrolle erschienen.

Die beiden Autoren werden auf dem Auftaktpodium des Forum „Stadt – Sicherheit“ beim BUKO29 als ReferentInnen zur Verfügung stehen: