Werbung, Konsum und Ãœberwachung

Unter dem Titel “Orwell im Netz” hat die Zeit einen interessanten Artikel zu den Kollateral-Schäden des Online-Marketing veröffentlicht. Allen voran betreibt Google das “geheime” Marketing, wie die Zeit es nennt, mit großem Elan. Das das uns Nutzer durchaus betrifft und nicht nur ein zu vernachlässigender Effekt der schönen neuen Online- und Konsumwelt ist, wird dort sehr schön beschrieben (und ist auch so neu nicht):

Wohin die Sammelwut personenbezogener Daten führt, beschreibt das Internet-Portal Yahoo ganz unverhohlen auf seiner Webseite. An einem Tag generiere Yahoo mit 16 Terabyte weltweit mehr Nutzerdaten als der weltgrößte Einzelhandelskonzern Walmart in einem ganzen Jahr, protzt der Internetdienstleister. Datenspezialisten leiten daraus Verhaltensmuster ab, qualifizieren Benutzergruppen und entwickeln komplexe Modelle für Entscheidungsprozesse vor dem Kauf. Das Ziel: Die Anzeigen soll genau dann eingeblendet werden, wenn die Kaufabsicht feststeht und der Interessent dabei ist, eine Entscheidung für eines der Angebote zu treffen.

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