Interview mit Filmemacherin

Die Filmemacherin Manu Luksch hat einen Film gemacht (ist schon eine Weile her), der nur aus den Bildern von Videoüberwachungskameras stammen. In der Süddeutschen gibt sie dazu ein Interview.Das passt auch schön zu dem Autowerbefilm im Eintrag vorher –

sueddeutsche.de: Um an die Bilder zugelangen, haben Sie sich auf das britische Datenschutzgesetzt berufen, das den Zugang zu allen Bildern erlaubt, auf denen man selbst zu sehen ist. War es schwierig, an das Material zu kommen?

Luksch: Unter jeder Kamera muss sich laut Gesetz ein Hinweis finden, wer die Kamera installiert hat. Das kann die Polizei, ein Geschäft oder eine Privatperson sein. Tatsächlich wird das aber kaum so gehandhabt

sueddeutsche: Wie haben die Betreiber der Kameras auf Ihre Anfragen reagiert?

Luksch: Mit schockierender Ignoranz des Datenschutzgesetzes. Anfragen scheiterten, weil Bänder verlegt wurden oder Daten angeblich gelöscht wurden. Oder man hat einfach die Legitimität meiner Anträge in Frage gestellt.

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