Informationsfreiheit und ihre Umsetzung

Informationsfreiheit ist wertlos, wenn sie nicht in Anspruch genommen wird. Während die deutsche Website befreite-dokumente.de des Chaos Computer Clubs (CCC) wohl als Reinfall bezeichnet werden muss, findet man in den USA durchaus Modelle, die die unkomplizierte Suche in Dokumenten anbieten, die unter den Freedom of Information Act (FOIA) fallen. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat nun ein neues Tool vorgestellt, welches die Suche in tausenden von “befreiten” Dokumenten ermöglicht.

Der Hauptschwerpunkt der Dokumente liegt dabei im Bereich der Bügerrechte und des Datenschutzes:

EFF’s document collection — obtained through requests and litigation under the Freedom of Information Act (FOIA) — casts light on several controversial government initiatives, including the FBI’s Investigative Data Warehouse and DCS 3000 surveillance program, and the Department of Homeland Security’s Automated Targeting System and ADVISE data-mining project. The documents also provide details on Justice Department collection of communications routing data, Pentagon monitoring of soldiers’ blogs, mismatches in the Terrorist Screening Center’s watchlist, and FBI misuse of its national security letter subpoena authority.

(http://www.eff.org/press/archives/2009/03/16, 21.3.2009)

Die neue Suche ermöglicht Interessierten eine Schlagwortsuche in allen von der EFF aufbereiteten Dokumenten, so daß eine maximale Effizienz der Informationsgewinnung sichergestellt wird. Denn damit verstauben die Dokumente nicht in irgendwelchen Aktenordnern, sondern werden interessierten Personen zur Verfügung gestellt, die durch eine individuelle Suche eventuell auf neue Fakten und Zusammenhänge stoßen können.

Hier findet man das neue Tool: http://www.eff.org/issues/foia/search

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