Lesetipp: Max Frisch und der Staatsschutz

Im Nachlass des Schriftstellers Max Frisch (1911-1991) befand sich ein zu Lebzeiten unveröffentlichtes Manuskript, das nun von Forschern der ETH Zürich veröffentlicht wurde. Darin setzt sich Frisch mit dem so genannten Fichenskandal von 1989/1990 auseinander, bei dem öffentlich wurde, dass der Schweizer Staatsschutz jahrzehntelang Akten und Dossiers über rund einhundertfünfzigtausend Bürgerinnen und Bürger angelegt hatte, unter anderem von ihm selbst. In der (unvollendeten) Publikation montiert und kommentiert Frisch seine eigenen Akten.

Weiter Informationen: Artikel “Staatsschutz Ahoi!” (NZZ); die Publikation bei Suhrkamp; Beitrag zum Buch auf 3Sat.

 

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