Ein altes Thema, aber schon lange nicht Neues mehr davon gehört. Jetzt haben Peter Ullrich und Philipp Knopp einen Aufsatz im Berliner Journal für Soziologie dazu veröffentlicht.
Die polizeiliche Videoüberwachung von Demonstrationen wird vor allem für die vermutete Abschreckungswirkung auf die Teilnahmebereitschaft an Demonstrationen kritisiert. Die vorliegende empirische Untersuchung zeigt, dass ihre Wirkungen deutlich komplexer sind. Auf Basis von Gruppendiskussionen mit rechten, linken und (links-)liberalen Demonstrierenden sowie Fußballfans werden die Macht- und Subjektivierungseffekte von Videoüberwachung systematisch in einem Grounded-Theory-Design untersucht.
(und es ist open access, der Artikel also frei verfügbar)