Überwachung. Fiktionen und Emotionen

Am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung findet am 31.01.& 1.02.2019 ein Workshop mit dem Titel “Überwachung. Fiktionen und Emotionen” statt.

Ort: ZfL, Schützenstr. 18, 10117 Berlin, 3. Et., Trajekte-Tagungsraum

Organisiert von Betiel Wasihun (Technische Universität Berlin) und Stefan Willer (Humboldt-Universität zu Berlin)

Progamm und Teilnehmer

Der Workshop »Überwachung. Fiktionen und Emotionen« soll solche Vorstellungen und Verfahren aus verschiedenen Disziplinen her untersuchen (Literatur-, Film- und Medienwissenschaft, Philosophie, Soziologie), um die Dynamik der heutigen Überwachungsgesellschaft kritisch zu  befragen. Was bedeutet Sehen und Gesehen-Werden in unterschiedlichen Formen der Überwachung? Welche Medien und welche visuellen Strategien sind hier beteiligt? Wie haben sich die zentralen Codes von Individualität, Intimität, Privatheit und Öffentlichkeit verändert? Mit welchen mentalen Zuständen und Emotionen war und ist Überwachung konnotiert – erzeugt sie vorrangig Angst, Furcht und Misstrauen, oder ermöglicht sie auch Vertrauen und Sicherheit? Wie verhalten sich Fremd- und Selbstüberwachung, etwa mit Blick auf das Problem der Scham? Und wenn man bedenkt, dass der Einblick in innere Vorgänge ein wichtiges Kriterium für Fiktionalität ist, wie stellt sich dann der Konnex von Überwachung und Fiktion dar?

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