Secrecy is a fundamental aspect of the U.S. security state. According to Joseph Masco, the logics and dynamics of official secrecy do more than prevent the release of information; they also have profound effects on U.S. society. What Masco calls the security/threat matrix can be traced back to the effort to withhold information about the about the atomic bomb.
Kategorie: Polizei/Militär/Geheimdienst
Bilder/Image, Karten/mapping, Polizei/Militär/Geheimdienst, Stadt/Urbanismus/Architektur
An den Grenzen…
Überwachung hat auch (nicht immer) mit Grenzen zu tun, Grenzen fast immer mit ihrer Kontrolle auf die eine oder andere Weise. Im Guardian fand ich dieses großartige Bild, welches auch zeigt, warum Überwachung stattfindet und welche Auswirkungen sie haben kann.

US aerial view of the US-Mexico border fence seen from Tijuana. Photograph: Guillermo Arias/AFP/Getty Images
The Guardian,15.1.2019: What is life really like in border country, where Trump wants his wall?
The Guardian travelled to five locations on the US-Mexico border to discover how Trump’s rhetoric jars with the reality on the ground
Forschung/Theorie, Polizei/Militär/Geheimdienst, Veranstaltung
Tagung zu empirischer Polizeiforschung
Herausforderung empirische Polizeiforschung: Methodische und forschungsethische Perspektiven auf ein polarisiertes Forschungsfeld
Roundtable mit Christiane Howe (Humboldt-Universität zu Berlin), Fabien Jobard (CESDIP, Paris), Lars Ostermeier (Freie Universität Berlin), Peter Ullrich (Technische Universität Berlin)
Moderation: Andrea Kretschmann
25.01.2019, 17:00 – 18:30 Uhr, Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, 10117 Berlin, Georg-Simmel-Saal (3. Stock)
Gegenwartsbezogene empirische Polizeiforschung ist eine Herausforderung – mit vielfältigen erkenntnistheoretischen Implikationen. Die politische und soziale Bedeutung des Forschungsgegenstandes für die Gesellschaft, die öffentlichen Auseinandersetzungen um das Auftreten der Polizeien, die wachsenden polizeilichen Anstrengungen proaktiver Medienarbeit, polizeiliche Geheimhaltungsbedürfnisse und anderes mehr bilden eine schwierige Gemengelage, durch die Forschende navigieren und in der sie sich wissenschaftlich positionieren müssen.
Forschung/Theorie, Polizei/Militär/Geheimdienst, Veranstaltung
Bericht von Tagung zu Protest und Polizei
Bericht zum Track “Einheit und Varianz im polizeilichen Umgang mit Gipfelprotesten” der ipb-Jahrestagung “Der Kontext lokaler Proteste”
von Bernadette Hof, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Soziologie
Der G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017 führte zu heftigen öffentlichen Debatten, wobei der Fokus der Diskussion vor allem auf den gewaltförmigen Eskalationen zwischen Protestteilnehmenden und der Polizei während der Protestwoche lag. Im Zuge der Suche nach Erklärungen wurde die Legitimität einiger Protestformen in Frage gestellt, doch gerade auch die polizeilichen Vorgehensweisen standen in der Kritik. Kritisiert wurden sowohl vorbereitende Einsatzentscheidungen wie die Einrichtung einer großflächigen Protestverbotszone, die Verhinderung von Protestcamps oder die Ankündigung einer Null-Toleranz-Strategie gegenüber „Störern“ als auch die Durchführung des Einsatzes selbst, was sich unter anderem in Verweisen auf illegale Polizeigewalt ausdrückt. Solche Vorgehensweisen und Ereignisse im Rahmen von Gipfelprotesten sind nicht neu, sie treten jedoch auch nicht zwangsläufig auf. Verschiedene sozialwissenschaftliche Disziplinen widmen sich der Frage nach den sozialen Bedingungen, welche den polizeilichen Umgang mit Protesten formieren.
Buch-Tipp/Veröffentlichung, Forschung/Theorie, Kommentar, Kultur/Kunst, Polizei/Militär/Geheimdienst
Zum Tod von Horst Herold
Heribert Prantl hat in der Süddeutschen Zeitung einen Nachruf auf Horst Herold geschrieben, den Erfinder der Rasterfahndung. Unter dem Titel Staatsdiener und Staatsdenker würdigt Prantl einen Mann, der zum Feind aller Linken wurde, auch und gerade weil er den Computer in die Polizeiarbeit brachte und Ideen hatte, die erst heute tatsächlich Gestalt annehmen.
Dass Prantl den Artikel schreibt, macht ihn umso lesenswerter. Man muss Herold und seine Ideen nicht mögen, aber es scheint, als wenn dort ein Mann weiter schauen konnte, auch kritisch, als viele Polizeibürokraten heute in der Lage wären.
Dazu passend sei hier auch auf das wunderbare Buch von David Gugerli hingewiesen: Suchmachinen. Die Welt als Datenbank, (2009) in dem auch Horst Herold ein Kapitel bekommen hat.
Innere Sicherheit / Terrorismus, Kultur/Kunst, Polizei/Militär/Geheimdienst
Geheimdienste und Journalisten
Algorithmen, Big Data, Polizei/Militär/Geheimdienst, Veranstaltung
Mit künstlicher Intelligenz Verbrecher fassen
Zugegeben, dass ist kein neues Thema, aber hier ein schöner Artikel dazu.
New Scientist, 26 November 2018: Exclusive: UK police wants AI to stop violent crime before it happens.
Verbrechensvorhersage (generell wohl die Vorhersage aller gesellschaftlichen Entwicklungen, die von Interesse für entweder den Staat in puncto Sicherheit oder die Unternehmen in puncto Umsatz sind) sind die neuen Videokameras, zumindest was die Aufmerksamkeit in den Medien und die Beherrschung des Diskurses in den unterschiedlichen Kontexten angeht. Gewöhnen wir uns draun und diskutieren mit, u.a. bei der Ringvorlesung zu Polizei.
Algorithmen, Big Data, Fernseh/Radio/Medien-Tipp, Polizei/Militär/Geheimdienst
Datenpunkte im Informationszeitalter
Der österreichische Rundfunk (Ö1) hat in seinem Radiokolleg die wundervolle Sendereihe „Datenpunkte im Informationszeitalter“ produziert, die derzeit noch in der Mediathek angehört werden kann (man kann sie auch runterladen, muss sich dazu aber registriert)
Die Sendung vom 20.11. beschäftigt sich u.a. mit der Rasterfahndung. Die Autorinnen sind Julia Gindl und Sarah Kriesche (u.a. Surveillance Studies-Preisträgerin), die die gesamte Kolleg-Reihe konzipiert haben.
Buch-Tipp/Veröffentlichung, Forschung/Theorie, Innere Sicherheit / Terrorismus, Polizei/Militär/Geheimdienst
Neues Buch: Bodies as Evidence
Bodies as Evidence. Security, Knowledge, and Power.
Herausgegeben habe ich den Sammelband zusammen mit Mark Maguire (Monooth, Irland) und Ursula Rao (Leipzig).
Erschienen ist er bei Duke University Press 2018.
Die Einleitung kann online gelesen werden.
Buch-Tipp/Veröffentlichung, Forschung/Theorie, Hamburg, Polizei/Militär/Geheimdienst
Analyse: Eskalation bei G20-Gipfel 2018
Eskalation beim G20-Gipfel in Hamburg:
Forschungsbericht, interaktive Webseite und öffentliche Podien
Die Eskalation der Gewalt im Rahmen der Proteste gegen den G20-Gipfel ist auch mehr als ein Jahr später noch präsent. Forscher*innen u.a. vom Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb), dem HIS und der TU Berlin (ZTG, Forschungsbereich „Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte“) haben in einem großen Kooperationsprojekt untersucht, warum sich die Proteste so entwickelten und welche Rolle dabei die Polizei und die Medien spielten. Sie analysieren insbesondere die situative Verkettung von Interaktionen und Deutungen, die eine Eskalationsspirale begründeten.
Öffentliche Veranstaltungen am 18. (Berlin) sowie 21. Oktober (Hamburg).
Algorithmen, Big Data, Buch-Tipp/Veröffentlichung, Forschung/Theorie, Polizei/Militär/Geheimdienst
Neue Literatur: Predictive Policing
Für European Journal for Security Research haben Jens Hälterlein und Lars Ostermeier ein Special Issue zum Thema Predictive Policing zusammengestellt.
European Journal for Security Research, Volume 3, Issue 2, October 2018: Predictive Security Technologies
Als Autoren mit dabei: Simon Egbert, Dominik Gerstner, Lena Ulbrichtm, Robert Pelzer sowie Katharina A. Zweig, Georg Wenzelburger & Tobias D. Krafft.
Online frei verfügbar ist die Einleitung, alle weitere wohl über entsprechende Unizugänge oder gegen Geld.
Einen Bericht von einer Konferenz in Basel (Sept. 2018) zum selben Thema findet ihr auf dem Blog Rechtswirklichkeit. Das Blog des Berliner Arbeitskreises Rechtswirklichkeit.
Fernseh/Radio/Medien-Tipp, Kommentar, Polizei/Militär/Geheimdienst
Verfassungsschutz, Kontrolle, Geschichte
Zum Fall Maaßen habe ich einen Kommentar verfasst, der ein grundsätzliches Problem von Geheimdiensten thematisiert, und den Verfassungsschutz im Besonderen in den Blick nimmt:
Warum der Verfassungsschutz in liberale Hände gehört, Kommentar im Politischen Feuilleton von Deutschlandfunk Kultur vom 1.10.2018.
Eine Reaktion darauf erreichte mich per Email, die mir unter anderem vorward, dass ich mit meinen „Behauptungen“ der Demokratie Schaden zufügen würde. Dass genau eine solche Sichtweise Fokus meiner Kritik war, schien entgangen worden zu sein.
