Wie ich lernte, RFID zu lieben

Hartware MedienKunstVerein in der PHOENIX Halle, Dortmund
Oeffentliche Vortraege, HMKV, Dortmund, in Kooperation mit RIXC, Riga
Samstag, 20. Mai 2006, 10:00 – 18:00 Uhr

– in englischer Sprache / in English –

In dieser oeffentlichen Vortragsreihe geht es um kuenstlerisch-kritische Auseinandersetzungen mit der Radio Frequency Identification (RFID)
Technologie, die massgeblich in Dortmund mitentwickelt wird. Diese Technologie scheint auf den ersten Blick eine simple Weiterentwicklung des Barcode zu sein (bekannt von jeder Supermarktkasse) – kann aber viel mehr als der gute alte Barcode. Bei RFID Etiketten handelt es sich um passive Radiosender, die auf einen schwachen drahtlosen Energieimpuls die auf ihnen gespeicherten Informationen zuruecksenden. Dies kann heute schon auf eine Entfernung von sechs Metern geschehen – ohne dass der Traeger dies mitbekommt. Mittels dieser Technologie wird es zudem moeglich, Objekte weltweit eindeutig zu identifizieren. Wie wird es sein, in einer Welt
zu leben, in der alle Dinge unaufhoerlich miteinander reden?

Programm (Auszüge)

Keynote: Bruce Sterling (Autor, Belgrad / writer, Belgrade)
Bruce Sterling ist Science Fiction Autor und hat u.a. zusammen mit William Gibson (ìNeuromancer”) den Begriff “Cyberspace” gepraegt.

Rena Tangens, padeluun (FoeBuD e.V., Bielefeld) Rena Tangens und padeluun gehoeren zu den profiliertesten Kritikern von RFID in Deutschland.

Rob van Kranenburg (Virtual Platform, Amsterdam) Rob van Kranenburg spricht ueber RFID und Pervasive Computing, das Eindringen von Computern in alle Lebensbereiche.

Die Vortragsreihe findet als Teil des gleichnamigen Workshops im Rahmen der Ausstellung “mit allem rechnen. Medienkunst aus Estland, Lettland und Litauen” statt.
Siehe: http://www.hmkv.de/dyn/d_programm_ausstellungen/detail.php?nr=898

Veranstaltungsort:
Hartware MedienKunstVerein in der PHOENIX Halle,
Dortmund – Hochofenstr./ Rombergstr.,
Dortmund-Hoerde

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