Archiv für Veranstaltung

Protest Policing und Polizeiforschung

Hier ist ein Bericht vom Workshop des Arbeitskreises „Soziale Bewegungen und Polizei“ im Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) zum Thema:

“Selektivität im Protest Policing: Gruppen, Situationen, Kontexte”.

Autor: Roman Thurn (IfS, LMU München)

Nach dem G20-Gipfel in Hamburg stieg das öffentliche Interesse am Umgang der Polizei mit Protesten und Protestierenden stark an. Auch wenn die Geschehnisse gut drei Monate später deutlich aus dem medialen Fokus gerückt waren, harrten einige Fragen weiterhin einer Antwort: Erlebten wir in Hamburg tatsächlich eine Art von Bürgerkrieg, wie ihn manche Medien beschrieben? War das häufig sehr harte Eingreifen der Polizei entsprechend legitim – oder steigerte es vielmehr das Eskalationspotential?

 

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Big Data, Bots und Algorithmen

An der Universität Hamburg gibt es in diesem Wintersemester 3 Vorlesungsreihen im Allg. Vorlesungswesen, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema Big Data beschäftigen.

Die Reihe Mathematik trifft Daten beschäftigt sich mit der mathematischen Seite des Themas.

Die Rache der Bots. Demokratische Integrität und automatisierte Meinung will vor allem den Herausforderungen nachgehen, die vom Einsatz digitaler
Manipulationstechniken für die Integrität demokratischer Meinungsbildung und Entscheidungsfindung ausgeht.

Und schließlich, die auch (hier bereits angekündigte) Reihe Daten, Algorithmen, Kontrolle der Zukunft: Big Data in der digitalen Gesellschaft – Anwendungen und Zweifel.

An diesem Thema Interessierte finden dazu also in diesem Winter reichhaltige Kost!

8te Surveillance Network Conference

findet 2018 in Aarhus statt. Titel: Surveillance Beyond Borders and Boundaries. Der Call for Papers ist jetzt online:

Hamburg nach G20

Die gescheiterte Sicherheitstrategie zum G20-Gipfel in Hamburg hatte bisher erstaunlich wenig Konsequenzen. Kein Rücktritt, kein Fehlereingeständnis seitens der Polizei oder der Innenpolitik – stattdessen Exkulpation und ein Sonderausschuss mit unklarem Impact, der gleich zu Beginn v.a. mit geschwärzten Dokumenten konfrontiert war.

Von Seiten zivilgesellschaftlicher Gruppen, bspw. der Protestierenden und der Forschung gibt es jedoch den erklärten Willen zur Aufarbeitung der Geschehnisse.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg und die GEW Hamburg laden für Freitag, den 22.9.2017 zu einer Diskussion:

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Ringvorlesung zu Algorithmen und Kontrolle

Ringvorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens an der Universität Hamburg, Wintersemester 2017-18:

Daten, Algorithmen, Kontrolle der Zukunft. Big Data in der digitalen Gesellschaft – Anwendungen und Zweifel.

©2017 Nils Zurawski

Konferenz: Surveillance Cultures

Gießen, 6.-7. Juli 2017

Das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) an der Universität Gießen veranstaltet vom 6.-7. Juli 2017 eine Konferenz zu “Surveillance Cultures” mit vielen spannenden Vorträgen zu Überwachung aus Perspektive der Kulturwissenschaften. Ich selbst werde einen kurzen Workshop anbieten.

This symposium offers a platform to address the political-cultural dimension of surveillance practices and surveillance techniques within our current empirical realities as well as the historical contexts from which they arose. It will also look into the ways in which cultural representations of surveillance in various media grant insight into the particular experiences generated through exposure to and effecting of surveillance.

Hier geht es zum Konferenzprogramm.

Big Brother Awards: Verleihung heute!

https://bigbrotherawards.de/stream

16. Workshop Netzwerk Terrorismusforschung

16. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschungam

22. und 23. März in Berlin

Referentinnen, Referenten, Anmeldung

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Ausstellungen zu Kunst, Fotografie & Überwachung in München

Noch mehr Ausstellungen und Veranstaltungen zu Überwachung, diesmal in München:

No secrets! – Bilder der Überwachung
Eröffnung Donnerstag, 23. März 2017

Ort: Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München

Die Ausstellung wird begleitet von Vorträgen sowie einer Filmreihe im Stadtmuseum (24.3.-12.4.2017)

NO SECRETS! Reiz und Gefahr digitaler Selbstüberwachung
Eröffnung Mittwoch, 22. März 2017, 19 Uhr

Ort: ERES Stiftung, Römerstr. 15, 80801 München

Künstler: Hasan Elahi, Ed Fornieles, Rafael Lozano-Hemmer, Manu Luksch/Martin Reinhart/Thomas Tode, Susan Morris, Matthias Oostrik, Trevor Paglen, Tactical Technology Collective, Unfit Bits

Video von SSN 2016 in Barcelona

Vorlesungsreihe zu Überwachung

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Die Kollegin Birgit Däwes hat für dieses Wintersemester eine sehr interessante Vorlesungsreihe mit dem Titel Space of Surveillance organisiert.

Flensburg liegt zwar etwas abseits der großen Reiserouten, aber für das Programm lohnt sich die eine oder andere Reise vielleicht doch.

Mit dabei Mark Andrejevic, Ola Svenonius, Anders Albrechtslund, Florian Zappe u.v.a.m.

Diskussion: Surveillance Studies und Bildgeschichte

»Surveillance Studies« und Bildgeschichte

Die Paneldiskussion im Museum für Fotografie Berlin fragt nach der Geschichte der Überwachung und ihrer Bilder. Wie trägt die Bildgeschichte dazu bei, Überwachungspraktiken vorheriger Epochen zu beleuchten? Wie kann das historische Wissen der Bilder fruchtbar eingesetzt werden, um aktuelle Entwicklungen zur Überwachung klarer zu fassen? Eingeladen sind alle Interessierten, die sich direkt oder indirekt mit der Bildgeschichte der Überwachung befassen.

Mit Dr. Andreas Bienert, Dr. Ulrike Boskamp, Dr. Dietmar Kammerer und Dr. Michalis Valaouris (Moderation).

Freitag, 14. Oktober 2016, 16–17.30 Uhr
Museum für Fotografie Berlin, Jebensstr. 2, 10623 Berlin