zuviel Kameras mal ganz anders….
Hier ein Bild, dass die exzessive Verwendung von Kameras einmal ganz anders interpretiert.
The Camera Van by *drjimmymrjim
Adding comment 2. January 2012 - 22:25
Hier ein Bild, dass die exzessive Verwendung von Kameras einmal ganz anders interpretiert.
The Camera Van by *drjimmymrjim
Adding comment 2. January 2012 - 22:25
Auf Truth-out.org erschien vergangene Woche der Artikel “A Nation of “Suspects” – lang, aber mit sehr interessanten Links und Hinweisen.
Unter anderem wird auf ein Projekt der ACLU hingewiesen, in dem es um das Vermächtnis des 11.9.2001 hinsichtlich der Heimatssicherung und den Freiheitsrechten geht – Ten Years Later: Surveillance in the “Homeland”. Darin u.a. der Blog mit einer Serie von Geschichten zur Surveillance in the Homeland. Lesenswert, wenn auch aus rein amerikanischem Blickwinkel.
ps. Auch hier gibt es als zentrales Bild zwei Kameras, mal wieder…
Adding comment 3. October 2011 - 19:02
Transprivacy nennt sich ein Kunstprojekt, das seit dem Wochenende in Düsseldorf läuft und auf dem Netz begleitet wird bzw. dort ergänzt wird.
10 internationale Künstler die in den vergangenen Jahren mit der Netzkultur gearbeitet und experimentiert haben gestalten jeweils 1 Plakatmotiv. Diese Plakate werden in einer Auflage von jeweils 200 Stück im Stadtgebiet Düsseldorfs gehängt. 4 Wochen lang gibt es jede Woche zwei Motive. Parallel dazu sind Autoren, Wissenschaftler und Blogger eingeladen hier im Blog einen kommentierenden Text zum Thema Transprivacy abzugeben.
Ob in Düsseldorf oder nur im Netz – es scheint sich zu lohnen (ja, ich habe auch einen kurzen Text beigesteuert ;-))
1 Comment 3. October 2011 - 15:06
Im Vortrag werden aktuelle überwachungskritische Proteste kurz dargestellt und das sie tragende Spektrum analysiert. Wo gibt es Konflikte, Widersprüche, Probleme? Welche unterschiedlichen Erfahrungen und Vorstellungen treffen aufeinander? Wer wird in der Protestbewegung vertreten und wer vergessen? Welche Ziele werden angestrebt und wie kann man sie erreichen? Diese und andere Fragen des Bandes werden, bebildert durch Protestplakate und -symbole, dargestellt. Auch soll es darum gehen, wie sich durch aktuelle neosoziale Regierungstechniken wie Aktivierung und Prävention die Bedingungen für Protest grundlegend wandeln. Dies wird am Beispiel von Videoüberwachung, Krankheitsprävention und anderen Subjektivierungstechniken und -diskursen erläutert.
Buchvorstellung und Vortrag mit Peter Ullrich (Soziologe, Uni Leipzig, Ex-Leipziger Kamera, Autor und Co-Herausgeber) über KONTROLLVERLUSTE – INTERVENTIONEN GEGEN ÜBERWACHUNG (Unrast, Münster 2009)
Donnerstag, 21.7., 19 Uhr DEMOZ Ludwigsburg – http://www.demoz-lb.de/programm/programm.htm
1 Comment 21. July 2011 - 14:22
Fotos: Frank Stolle (1&2), München; Alexander Steig (3)
Zur Ausstellung Visus Visere des Künstlers Alexander Steig in München habe ich ein Interview beigesteuert, welches als Ersatz für einen Vortrag dort gezeigt wurde. Die Ausstellung läuft noch bis Ende des Monats.
Interview: Alles gesehen? – alles verstanden? Ilka Kreutzträger im Gespräch mit Nils Zurawski (große Videodatei 110 MB, Bildqualität = mittel)
Adding comment 17. July 2011 - 21:33
Überwachung und Kontrolle hören nicht auf, für Filmemacher eine ästhetische und thematische Herausforderung zu sein: Demnächst erscheint Malfunctions #1: Low Definition Control des österreichischen Dokumentaristen und Experimentalfilmers Michael Palm.
Low Definition Control ist ein dokumentarischer Science/Fiction-Film über die Konstruktion von Wahrheit und Wissen durch bildgebende Systeme in der Sozialkontrolle und der Medizin. Dabei bilden Begriffspaare wie Sicherheit und Risiko, Prävention und Kontrolle, Normalität und Abweichung die Ausgangspunkte für eine filmische Reflexion über den Stellenwert technischer Bilder und deren mediale Einbettung in neoliberale Entwürfe von Subjektivität und Selbstführung.
Der Film kombiniert körnige Aufnahmen von Alltagssituationen mit Interviews verschiedenener Experten zum Thema, u.a. Adrian Dabrowski von quintessenz, Eric Töpfer, Leon Hempel, Reinhard Kreissl, Thomas Lemke (und mir).
Der Film wird über das österreischische Kurzfilmlabel sixpackfilm vertrieben.
Adding comment 11. July 2011 - 09:17
Hier ein Tipp für eine Ausstellung, die am kommenden Wochenende in München mit einer Tagung beginnt.
Visius Visere – Alles unter Kontrolle – 2. bis 31. Juli 2011 – im kunstraum muenchen, Eröffnung am 1. Juli.
ALLES UNTER KONTROLLE?
Vortragsreihe: Samstag, 2. Juli 2011, 14:00 bis 19:00 Uhr
Adding comment 27. June 2011 - 15:06

Ich bin in den letzten Wochen auf verschiedene Künstler aufmerksam ge (macht) worden, die sich auch mit Überwachung beschäftigen.
Der Deutsche Alexander Steig nutzt vor allem Kameras, um sich mit den Fragen auseinander zu setzen, –> ResPublica.
Zu seiner Arbeit gibt es auch informatives Interview beim SWR, welches auf den Seiten des Kunstvereins Trier zu hören ist.
Weiterhin der britische Künstler Stanza – dessen Arbeiten sich mit allen möglichen Themen beschäftigen, u.a. auch immer wieder den Gebrauch von CCTV.
Und schließlich der Amerikaner Michael Naimark, dessen Arbeit Camera Zapper ich hier hervorheben möchte – Gegen-Überwachung mit praktischer Anleitung.
Adding comment 7. June 2011 - 09:02
Harald Martensteins Glossen und Kolumnen sind nicht immer mein Geschmack und wohl auch nicht jedermanns – aber diese hier ist herrlich und passt auch hervorragend zu unserem Thema: Der Terrorexperte.
Über den Experten Rolf Tophoven, der in der Kolumne nicht vorkommt, dafür aber in der Vergangenheit oft in vielen großen Medien und auch heute noch sehr prominent – immerhin hat er ein eigenes Institut – soll sich jeder per Suchmachine selbst ein Bild machen. Da scheint so manches schief zu sein.
1 Comment 19. May 2011 - 22:49
.. nun auch im gut gemachten Tatort vom 15.5.2011 - “der illegale Tod” von Radio Bremen (hier die Chatseite mit vielen zusätzlichen Hintergründen), bei dem Frontex nicht wirklich gut wegkommt und durchaus wichtige Fragen gestellt werden. Es geht um Flucht, darum das Richtige zu tun, Frontext und die Unmenschlichkeit, mit der die EU ihre (unsere?!) Außengrenzen sichert.
Im Tatort wird auch sehr anschaulich gezeit, welche tollen Technologien und wirtschaftliche Interessen mit den Grenzen zusammen hängen. Ein Bereich von Überwachung, der viel zu wenig thematisiert wird. Dank an den Tatort für einen zumindest publikumswirksamen Versuch. Sonst thematisiert Anne Will gern alles, was vorher im Tatort zum Thema gemacht wurde – Kindstötung, Soldatenheimkehrer usw – Flüchtlinge sind anscheinend nicht Grund genug, die eingefahrenen Muster zu durchbrechen. Wichtiger als die unsägliche Tragödie um die Griechen und ihre Wirtschaft wäre es allemal – zumal die Finanzkrise durchaus weiträumig in der Presse abgebildet ist…
Wer reinschauen will – die nächsten 7 Tage ist der Tatort noch online zu sehen.
Nachtrag: Auf Borderline Europa gibt es zusätzliche Informationen zum Thema Grenzen, Migration und der Grenze im Süden.
Adding comment 15. May 2011 - 22:45