Archiv für Kultur/Kunst

Forensik als Gegenüberwachung

Forensik auf diese Art und Weise gesehen, ist auch ein Teil von Gegenüberwachung. Zumal es sich hierbei um den NSU-Komplex handelt, der durch die Geheimdienste, die klandestinen Machenschaften hinter den Morden und den vielen Absurditäten in der Verhandlung, insbesondere bei der Beweissicherung (und iher Vernichtung) abgespielt haben.

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[Control] | No[Control]

Control/No Control: Ausstellung im Rahmen der Triennale der Photographie vom 7.6. bis 26.8.

Kontrolle hat viele Facetten: Sie umfasst die Überwachung durch andere oder durch sich selbst. Sie impliziert aber auch die Möglichkeit eines Kontrollverlustes oder sich der Kontrolle zu entziehen. Bei den meisten Formen der Kontrolle kommt der Photographie oder anderen Bild gebenden Medien eine zentrale Rolle zu.

Teil der Ausstellungen sind die Kontrollpunkte genannten Vorträge bzw. Gespräche mit Künstlern und Wissenschaftlern, u.a. mit Dietmar Kammerer am 21.6. und Nils Zurawski am 9.8.

Film: The Cleaners

Der Film “the Cleaners” erzählt von den dunklen Seiten der Arbeit im digitalen Zeitalter, Zensur für 1$ in der Stunde, damit das Netz “sauber” bleibt.

RBB hat einen Bericht über Filmemacher Hans Block and Moritz Riesewieck im Netz.

Vorlesungsreihe zu Anonymität

Die Vorlesungsreihe “Querblicke” der HafenCity University beschäftigt sich in diesem Sommer mit Anonymität.

Die Anonymity Research Group ist Partner und mit 4 Beiträgen vertreten, weiterhin Jan Schmidt vom Bredow Institut und Ingrid Schneider von der Uni Hamburg.

 

Songs und Filme zu Überwachung

Die spanische Kollegin Gloria González Fuster hat auf ihrem gleichnamigen Blog wunderbare Listen zu Songs und Filmen zu den Themen Privacy und Überwachung erstellt. © gloria gonzález fuster

Für alle Popkultur-Freaks unter euch, ist das ein lohnenswerter Besuch!

Ausstellung: [CONTROL] NO CONTROL

Hinweis auf die kommende Ausstellung [CONTROL] NO CONTROL der Hamburger Kunsthalle, vom 8.6.-26.8.2018:

Die Ausstellung [CONTROL] NO CONTROL der Hamburger Kunsthalle ist Teil der Triennale der Photograhie 2018, die unter dem übergeordneten Motto Breaking Point – Searching for Change nach Bildern sucht, die Bruchstellen thematisieren. Das Fotofestival versammelt Arbeiten, die gegebene Zustände sichtbar machen und damit Veränderungen ermöglichen können. Die Ausstellung  [CONTROL] NO CONTROL präsentiert rund 80 Werke aktueller künstlerischer Positionen aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle, aus Privatbesitz und anderen Museen. Im Nebeneinander und in der Konfrontation spiegeln und erfragen die ausgewählten Arbeiten die vielfältigen Wirkungsweisen von Macht durch Kontrolle. Sie zeigen künstlerische Strategien, die der Überwachung Widerstand leisten oder den Kontrollverlust als ein positives Moment einsetzen.

Freiheit in der digitalen Welt

In der Talkexperiment-Reihe “Wahnsinn trifft Methode” zum Thema “Frei”war auch ich eingeladen – meine Expertise: Digitalisierung, Überwachung, und damit auch Freiheit. Ein amüsanter Abend mit dem Präsidenten der Uni HH sowie Julia Sen als Gastgeber.

Kunstprojekt zu Videoüberwachung

Ein Buch zum Projekt Visus Visere (Ausstellung und Symposion im Kunstraum München, 02.-31.07.2011.) ist im Icon-Verlag (2017) erschienen.,

Mit dabei auch ein  Interview das die Journalistin Ilka Kreutzträger dafür mit mir geführt hat.

… Videoüberwachung soll als Präventivmaßnahme zum Schutz der Bevölkerung in der Öffentlichkeit dienen; zur Überführung von Straftätern wird sie als Aufklärungsinstrument herangezogen. Plätze, Straßen, Bahnhöfe, aber auch merkantile Einrichtungen und das private Umfeld bis zur eigenen Haustür finden Eingang in die allzeit wachsamen Augen unzähliger Kameras; ob gleichzeitig ein Augenpaar am Bildschirm diese Informationen bewertet (und im Falle einer Besonderheit »entsprechende Maßnahmen« einleitet) oder die Bilder digital gespeichert (und bei Bedarf rückwirkend eingesehen) werden, hängt von Faktoren wie Gefährdungslage, Relevanz des Ortes und finanziellen Mitteln ab. … Aus dem Vorwort von Alexander Steig

Mit Beiträgen von Ilka Kreutzträger (Interview), Nils Zurawski, Patricia Drück, Simon Frisch und Slavko Kacunko (Texte)

Adventskalener von Digitalcourage

Um die Adventszeit zu verkürzen!!

Film: Surveillance Culture

Surveillance Culture a film directed by Btihaj Ajana and and the much appreciated colleague Anders Albrechtslund from Aarhus University.

Adrian Lobe erhält Datenschutzpreis

Der Gewinner des Surveillance-Studies-Journalistenpreises von 2016 erhält jetzt den Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz, der in Kooperation mit der Deutschen Fachpresse erstmals vergeben wird.

Foto aus der Pressemitteilung, © Stiftung Datenschutz, Adrian Lobe, 2 v.r.

Prämierter Artikel: Wir haben sehr wohl etwas zu verbergen! In “Die Zeit”, 28.11.2016.

Wir gratulieren ganz herzlich!

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Film: Nothing to hide

Gut gemachter Film, mit der leider so bekannten Konzentration auf das Wer-was-von-mir-wissen-kann-Narrativ und wie man sich besser schützt in der digitalen Welt. Als wenn diese ein extra zu uns und unseren Gesellschaften ist und nicht ein Teil davon, verwoben mit allem (zumindest vielem), was wir tun und wie wir Soziales und Politisches organisieren.

Publikumswirksam und -tauglich, informativ, aber für eine akademische Debatte wenig neue Ideen und Gedanken. Es treten in dem Film aber mal andere Gesichter und Denker auf, das ist in der Tat erfrischend.

Aber die 90 Minuten ist es auf jeden Fall wert.