Archiv für die Kategorie ‘Hamburg’

Öffentliche Vorlesungsreihe: Biometrie

An der Universität Hamburg gibt es in diesem Wintersemester eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema Biometrie und Biopolitik mit interessanten Gästen. Aus der Ankündigung der Veranstalter:

Ein „polizeistaatlicher“ Zugriff auf digitale Technologien der biometrischen Datenspeicherung und -verarbeitung ist gegenwärtig in der öffentlichen Debatte zwar als Option präsent, die Aufmerksamkeit richtet sich dabei jedoch nur in geringem Maße auf die fortgeschrittene Anwendung solcher Informationstechnologien im Bereich der europäischen Grenzkontrolle. Wir möchten den Einsatz von biometrischen Grenztechnologien in der Rekonstitutierung des europäischen Grenzregimes interdisziplinär diskutieren und die Effekte neuartiger postnationaler und zugleich deterritorialisierter Konturen einer digitalisierten Form der Grenze untersuchen (Gesamtes Programm)

Beginn ist der 25.10.2010: Biometrie und Biopolitik. Eine Einführung von Thomas Lemke, Frankfurt a.M.

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Adding comment 27. September 2010 - 15:55

Diskusison zu Datenmissbrauch in Hamburg

Datenausforschung und Datenmissbrauch im privaten Bereich und am Arbeitsplatz.

Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Johannes Caspar, dem Hamburgischen Datenschutzbeauftragten
Wann: 22. September 2010 um 19.30 Uhr
Wo: Kulturhaus III&70, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg/Schanzenviertel

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Adding comment 14. September 2010 - 13:45

Antirepressionskongress “New Roads of Solidarity”

Internationaler Antirepressionskongress in Hamburg
8. bis 10. Oktober 2010, Universität Hamburg

AUS DER EINLADUNG:

Liebe Freundinnen und Freunde, Genossinnen und Genossen, liebe Interessierte,

wir möchten Euch herzlich zu unserem Internationalen Antirepressionskongress nach Hamburg einladen. Für die Veranstaltung konnten wir kritische WissenschaftlerInnen, Medienschaffende und politische AktivistInnen (u.a. den Historiker Moshe Zuckermann, den Journalisten Will Potter, den Friedensforscher Tobias Pflüger, den Politikwissenschaftler Georg Fülberth) aus den USA, Israel, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und BRD gewinnen. Sie werden in Vorträgen, Seminaren und einer Podiumsdiskussion den Zusammenhang zwischen Totalitarisierungstendenzen des globalisierten Kapitalismus, der sich zunehmend im autoritären Staat offenbarenden Klassenherrschaft, der wachsenden Herausbildung bellizistischer, xenophober u.a. Ideologeme und der rücksichtslosen Ausbeutung von Natur und Tieren erörtern.

Das Programm und alle anderen Informationen über den Kongress könnt Ihr unserer Internetseite entnehmen:

antirepkongresshh2010.tk

Die Veranstalter: Wissenschaftlicher Hochschulzusammenschluss zur Erforschung des Mensch-Natur-Verhältnisses

Adding comment 26. August 2010 - 15:10

Die Schwarzen Hafen-Nächte

Die Ankündigungen haben nicht direkt mit Überwachung zu tun, aber da es um die Ausgeschlossenen der Gesellschaft geht, die die am Rand stehen wieder doch. Hier zwei Veranstaltungen in Hamburg.

1. Literatur-Café
in der Speicherstadt Kaffeerösterei. (Kehrwieder 5, 20457 Hamburg)
Donnerstag, 26. August, 20:30 Uhr, 7 €
HETA MANTSCHEFF liest aus Hans Falladas Wer einmal aus dem Blechnapf frisst

MICHAEL TÖTEBERG erzählt über Hans Fallada in Hamburg und dessen besondere Beziehung zum Rowohlt-Verlag

2. Das Programm der SCHWARZEN HAFEN-NÄCHTE in der Speicherstadt-Kaffeerösterei, jeweils 20:30 h, 5€:
Dienstag, 31. August:

BRUNO SCHREP – WAHRE GESCHICHTEN VON NEBENAN
Wie geraten Menschen an den Abgrund? Diese Frage könnte über den meisten Geschichten des SPIEGEL-Reporters stehen. Bruno Schreps Schilderungen sind kleistisch karg. Es geht darin nicht um Parteinahme, um Auslösung von Wohlgefühl im Bewusstsein moralischer Überlegenheit. Bruno Schrep erzählt Fälle als Geschichten, die so unglaublich wie spannend – und auch noch wahr sind. Eine ist unfassbarer als die andere.

Adding comment 18. August 2010 - 10:17

Urteil: Videoüberwachung zum Teil unzulässig

Ein Gericht in Hamburg hat entschieden, dass Videoüberwachung nur in eingeschränktem Maß (ndr.de) zulässig ist. Ob das hier nur ein besonderer Fall einer Anwohnerin ist oder das Urteil darüber hinaus Wirkung haben wird, wird sich zeigen. Da aber klar ist, dass Videoüberwachung im öffentlichen Raum vor allem eine politische Maßnahme ist, die nicht unbedingt so wirkt, wie verkauft, können wir davon ausgehen, dass auch weiterhin auf das Mittel zur Bekämpfung von allem Möglichen gesetzt wird.

Adding comment 23. July 2010 - 07:56

Videoüberwachung in Hamburg verhindert keine Gewalt

Nachzulesen in der taz:

Die Hamburger Innenbehörde hat eine Wirksamkeitsanalyse zur Kameraüberwachung auf der Reeperbahn erstellt. Das Ergebnis: Gewalttaten sind seit der Einführung um ein Drittel gestiegen.

1 Comment 8. July 2010 - 14:43

13. Schwarze Hafen-Nacht

Schwarz, stark, tödlich
Krimipremiere und Kaffee-Kultur
von und mit Norman Hild
in der Speicherstadt-Kaffeerösterei
Kehrwieder 5

Dienstag, 25. Mai, 20:30 Uhr, 5€

Kaffee ist Kaffee nach Öl das zweitwichtigste Welthandelsprodukt.  Weltweit sind rund 25 Millionen Menschen direkt mit Kultivierung, Transport, Verarbeitung und Vertrieb von Kaffee beschäftigt. Vom Kaffee hängen ganze Volkswirtschaften ab.  – Der Kaffeemarkt ist entsprechend hart umkämpft, insbesondere der deutsche: Deutschland ist nach den USA das zweitwichtigste Kaffeeimportland der Erde. Denn Kaffee, nicht etwa Bier ist das deutsche „Volksgetränk Nr. 1“.
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Adding comment 5. May 2010 - 07:29

Diskussion: Was bedeutet Sicherheit wirklich?

Ich möchte hier auf eine Veranstaltung hinweisen, die auch mit dem Thema des Blogs zu tun haben könnte und die bisher eher ein wenig zu kurz gekommen ist – nämlich die Verbindung von Surveillance Studies und Friedens/Konfliktforschung. Und da passt die Veranstaltung gut rein.

Neues Denken für eine Zukunft in Frieden.

Öffentliche Podiumsdiskussion des World Future Council (WFC) und des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums für Naturwissenschaft und Friedensforschung der Universität Hamburg. Vier WFC-Ratsmitglieder der Kommission Zukunftsgerechtigkeit und der Arbeitsgruppe Abrüstung & Demilitarisierung sprechen über militärische und menschliche, scheinbare und tatsächliche Sicherheit.

  • David Krieger (USA, Präsident der Nuclear Age Peace Foundation)
  • Dr. Rama Mani (Indien, Wissenschaftlerin und sicherheitspolitische Beraterin)
  • Hans-Christof Graf von Sponeck (Deutschland, Ehemaliger beigeordneter UNO-Generalsekretär)
  • Pauline Tangiora (Neuseeland, Maori-Älteste des Rongomaiwahine-Stammes)
  • Moderatorin hat Dr. Maja Göpel (WFC, Brüssel).

Sie werden Aspekte wie Konfliktbewältigung, nukleare Abrüstung, menschliche Sicherheit, die Rolle der Ökonomie und indigene Perspektiven beleuchten.

4. März um 20.00 Uhr
Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1,
Hörsaal H.

Siehe auch:  www.worldfuturecouncil.org/2171.html
Die Diskussion wird in Englisch geführt!

Adding comment 21. February 2010 - 13:39

10. Schwarze Hafen-Nacht

Speicherstadt-Kaffeerösterei
23. Februar, 20:30 h, 5€

Das Hannibal Syndrom

Ein Abend zu einem ungeheuren Phänomen – Serienkiller
mit Nicole Drawer

Serienmörder üben eine unheimliche Faszination auf das Publikum aus. Filme wie Das Schweigen der Lämmer, Sieben oder Copykill locken Millionen in die Kinos. Was fasziniert an diesen Tätern?
Nicole Drawer  war Oberkommissarin beim Landeskriminalamt in Hamburg, stand für die „Real-Life-Krimiserie“ K11 vor der Kamera, arbeitete als verdeckte Ermittlerin – und hat sich intensiv mit der Psyche von Serienmördern auseinandergesetzt. Und außerdem ist sie Kriminalschriftstellerin: 2003 erschien ihr erster Kriminalroman (Allein mit deinem Mörder), im August 2009 schon der vierte (Das Echo ferner Tage)…

1 Comment 10. February 2010 - 21:35

Besseres Image ohne Kameras

Das es auch einmal nicht um die Interessen der Polizei und Innenpolitiker gehen kann, zeigt das Hamburger Beispiel des Hansaplatzes. Dort wurden, ungewöhnlich genug, Kameras abgebaut und es wird am Image des einst als Drogenbrennpunkt verschriehenen Platzes gearbeitet – vor allem von Seiten der Bewohner, die sich nicht länger bevormunden und in ihrer Wahrnehmung bestimmen lassen wollen. Ein kleiner Erfolg und ein Hinweis, dass unsere Studie zu Raumwahrnehmung und Videoüberwachung in wesentlichen Aspekten auf den Kopf getroffen hat (entschuldigt die Eigenwerbung, aber in diesem Fall ist es nötig).

Als im Mai 2007 auf dem Platz Überwachungskameras installiert wurden, wohnte er erst wenige Monate dort. “Die Videoüberwachung stigmatisierte den ohnehin verpönten Ort nur noch mehr”, erinnert sich der 30-Jährige, der mit seiner Frau Ann-Sophie und Töchterchen Line Marie in der Bremer Reihe wohnt und eine neue Gruppe von Anwohnern darstellt – junge Familien. Als Gegenbewegung rief der Journalist zusammen mit Nachbarn aus seinem Haus die Initiative Kultur statt Kameras ins Leben. Mit Kulturveranstaltungen wollten sie den Platz mit neuem Leben füllen. Der Plan ging auf:[....] mehr in der “Welt vom 13.1.2010.

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5828619/Der-Hansaplatz-wird-salonfaehig.html

Adding comment 16. January 2010 - 12:29

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