Speicherstadt-Kaffeerösterei
23. Februar, 20:30 h, 5€
Das Hannibal Syndrom
Ein Abend zu einem ungeheuren Phänomen – Serienkiller
mit Nicole Drawer
Serienmörder üben eine unheimliche Faszination auf das Publikum aus. Filme wie Das Schweigen der Lämmer, Sieben oder Copykill locken Millionen in die Kinos. Was fasziniert an diesen Tätern?
Nicole Drawer war Oberkommissarin beim Landeskriminalamt in Hamburg, stand für die „Real-Life-Krimiserie“ K11 vor der Kamera, arbeitete als verdeckte Ermittlerin – und hat sich intensiv mit der Psyche von Serienmördern auseinandergesetzt. Und außerdem ist sie Kriminalschriftstellerin: 2003 erschien ihr erster Kriminalroman (Allein mit deinem Mörder), im August 2009 schon der vierte (Das Echo ferner Tage)…
10. February 2010 - 21:35
Finden Sie es heraus.
4. February 2010 - 13:44

Unsichtbar werden vor Überwachungs-Kameras? Drei Möglichkeiten. 1.) Cloak of Invisibility (scheidet für Muggel aus); 2.) Massiver Einsatz von High-Tech und “Metamaterialien” (teuer); oder 3.) man bittet die dänische Künstlerin Desiree Palmen um Hilfe. /// via
4. February 2010 - 10:23
Konrad Becker und Felix Stalder [Hg.]: Deep Search. Politik des Suchens jenseits von Google. Studienverlag & Transaction Publishers, 2009.
Information ist nutzlos, wenn sie nicht gefunden wird. Es ist kein Zufall, dass eine Suchmaschine wie Google zu einem der bedeutendsten Unternehmen des neuen Jahrhunderts werden konnte. Diese Maschinen bieten aber nicht nur praktische Hilfe in der Informationsflut. Im scheinbar neutralen Code dieser kognitiven Technologien steckt immer auch eine folgenreiche politische Philosophie
Der Link zum Buch und zur Konferenz.
Buchvorstellung am Freitag, 5. Februar in Berlin @ b_books, Luebbener Straße 14, 10997 Berlin, um 21 Uhr.
3. February 2010 - 13:18
Das scheint eine interessante Veranstaltung zu werden – dieses Mal in Düsseldorf, NRW. Eine Veranstaltung der Grünen.
Daten- und Urheberrechtsschutz im digitalen Zeitalter
Freitag, 26. Februar 2010
15.00 bis 19.00 Uhr
Landtag NRW, Raum E 3 D 01
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1. February 2010 - 21:34
Als hätten wir es geahnt, aber zumindest gehofft: Der Aufsatz/Paper eines Informatikers zu den (Un)Möglichkeiten von Kameras Muster richtig zu erkennen könnte hilfreich für die Argumentation sein – aber wird das ein Argument gegen noch mehr und noch bessere Kameras sein? Ich befürchte nicht.
Kovesi P. (2009) ‘Video Surveillance: Legally Blind? ‘ Proc. Aust. Pattern Recognition Society conference (DICTA09) pp. 204-211, IEEE Computer Society, December 2009, und hier gibt es auch noch den PowerPoint Vortrag.
1. February 2010 - 09:46
Zeitungen und Fernsehen waren ganz nervös und witterten den nächsten großen Skandal – Funkkameras können angezapft werden! Ja, und? fragt sich der Bürger, Wissenschaftler oder Aktivist – davon reden wir seit Jahren – der Missbrauch lauert überall.
Ilka Kreutzträger hat es für die taz noch mal auf den Punkt gebracht. Ein Skandal ist nicht zu sehen – wohl aber jede Menge Dumm- und Frechheit.
Ähnlich kann man auch die Nutzung von Fingerabdruckscanner für die Anwesenheitskontrolle bei Gottesdiensten in einer polnischen Kirche sehen. Wenn es geht, wird es auch gemacht. Und wenn keine Regelungen gegen unsinnige und flächendeckende ANwendungen solcher Techiken existieren, kommen auch Kirchenleute auf komische Ideen – auch Gott sieht nicht alles, oder was ist die Überlegung dahinter? Dabei sind die Kirchen ohnehin voll in Polen, warum also diese Aufregeung? Es zeigt aber dass noch lange nicht alle Räume und Situationen überwacht werden, die man überwachen könnte.
1. February 2010 - 09:30
Dieser Blogeintrag bei der “Glaserei” (Stuttgarter Zeitung) verweist auf ein, durchaus auch für das Thema Überwachung interessantes, Kunstprojekt – die Röntgenphotographie von Nick Veasy.
Den Durchblick haben kann auch unglaublich schön sein – und nicht nur nervig wie auf dem Flughafen, wo manchmal der rechte Durchblick fehlt, dafür ein Fehlalarm für viel Fehlgeschreie um die Sicherheit sorgte (beim BR , aber auch beim Spiegel nachzulesen).
24. January 2010 - 22:06
Die taz berichtet über die anstehende Evaluation der Videoüberwachung in der Berliner U-Bahn & in Bussen der BVG. Überraschung: Belastbare Zahlen gibt es nicht und die Kameras liefern unscharfe Bilder.
16. January 2010 - 13:00
Das es auch einmal nicht um die Interessen der Polizei und Innenpolitiker gehen kann, zeigt das Hamburger Beispiel des Hansaplatzes. Dort wurden, ungewöhnlich genug, Kameras abgebaut und es wird am Image des einst als Drogenbrennpunkt verschriehenen Platzes gearbeitet – vor allem von Seiten der Bewohner, die sich nicht länger bevormunden und in ihrer Wahrnehmung bestimmen lassen wollen. Ein kleiner Erfolg und ein Hinweis, dass unsere Studie zu Raumwahrnehmung und Videoüberwachung in wesentlichen Aspekten auf den Kopf getroffen hat (entschuldigt die Eigenwerbung, aber in diesem Fall ist es nötig).
Als im Mai 2007 auf dem Platz Überwachungskameras installiert wurden, wohnte er erst wenige Monate dort. “Die Videoüberwachung stigmatisierte den ohnehin verpönten Ort nur noch mehr”, erinnert sich der 30-Jährige, der mit seiner Frau Ann-Sophie und Töchterchen Line Marie in der Bremer Reihe wohnt und eine neue Gruppe von Anwohnern darstellt – junge Familien. Als Gegenbewegung rief der Journalist zusammen mit Nachbarn aus seinem Haus die Initiative Kultur statt Kameras ins Leben. Mit Kulturveranstaltungen wollten sie den Platz mit neuem Leben füllen. Der Plan ging auf:[....] mehr in der “Welt vom 13.1.2010.
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5828619/Der-Hansaplatz-wird-salonfaehig.html
16. January 2010 - 12:29
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