Archiv für die Kategorie ‘Videoüberwachung / CCTV’

Ausstellung: Reality TV

Leider schon vorbei: Die Ausstellung “Reality TV”, 24. Feb bis 27. März im Royal Exchange Theatre in Manchester. Gezeigt wurden Fotografien von David Dunnico.

When no one was looking, we became the most watched country on Earth. Reality TV is about CCTV in Britain.  David Dunnico has documented these ‘hoodies’ of the ’surveillance society’ including the organisations who operate it, companies who sell it and people who oppose it.  The exhibition mixes strong graphic, urban images with humour and reaches a surprising conclusion that Big Brother probably isn’t watching you – but your supermarket definitely is.

Reality TV: CCTV photographed by David Dunnico from David Dunnico on Vimeo.

Adding comment 29. April 2010 - 16:32

Niedersachsen: Rechtsverstöße bei Videoüberwachung

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Niedersachen, Joachim Wahlbrink, hat die Videoüberwachung der Ministerien, Kommunen, Städte, von Justiz und Polizei des Landes überprüft. Ergebnis:99 Prozent der Kameras ignorieren in der einen oder anderen Weise die Datenschutzbestimmungen.

Via heise.de

Adding comment 22. April 2010 - 11:11

London: sichere U-Bahnen

London tut etwas für seine U-Bahnen, natürlich auch mehr Kameras. Das allein ist nicht so berichtenswert, aber das Bild war zu schön, um es nicht zu zeigen. Mehr zur Surveillance-Konferenz in London folgt. Nach Reiseschwierigkeiten muss ich erstmal einiges aufarbeiten.

Adding comment 20. April 2010 - 16:07

Zweifelhafter Rekord

Weltweit ist es wohl London, so die immer wieder kolportierte richtige oder falsche Mutmaßung hinsichtlich der meisten Kameras in einer Stadt. In den USA soll es nun Chicogo sein, die diesen Rang für sich beansprucht. Das könnte in Zukunft ein herrlicher Wettbewerb werden -  einer mit dem dann Kommunalpolitiker  vor ihren Kollegen auf  Treffen und Tagungen angeben können – wenn sie das denn dann wirklich wollen.

Cameras make Chicago most closely watched US city

Adding comment 7. April 2010 - 18:49

Kameras für Party Studenten in Belfast

Eigentlich sind neue Kameras nicht so sehr berichtenswert, aber wo ich schon einmal vor Ort bin, kann ich auch dazu ein paar Takte sagen.

Mit großer Zustimmung wurde die Installation von Kameras in Belfasts Studentenviertel aufgenommen – denn die inner-wöchentlichen Trinkgelage und deren ausufernde Konsequenzen, bis hin zu gewalttätigen Straßenschlachten mit einer nicht unbedingt zimperlichen Polizei, nehmen überhand und viele der anderen Anwohner fühlen sich gestört. So weit, so gut. Es mag überraschen, dass auch Sinn Fein Politiker wie Alex Maskey dem Zustimmen. Bisher hatten Republikaner in Nordirland die Kameras vor allem mit den Repressionen während der Troubles in Verbindung gebracht – gegen die katholische Bevölkerung. Nun sieht er sogar einen erzieherischen Sinn darin:

Alex Maskey, Sinn Fein MLA for the area said cameras “always have to some extent a limited effect”. “But at the end of the day there has been that much bother in this area the residents have been very strongly clamouring for some support and some assistance and unfortunately cameras have had to be put in. “So let’s hope that at least at this point in time they’ll be a deterrent to bad behaviour,” he said.

Wenn man allerdings die Strukturen sozialer Kontrolle, wie sie auch von den Paramilitärs in bestimmten Wohnvierteln Belfasts (und anderswo) ausgeübt wurde (wird?), dann ist es nicht überraschend, dass anti-soiales Verhalten nun auf “zivile” Weise eingedämmt werden soll und solche Maßnahmen auch begrüßt werden.

Ich bin leider nicht in der nächsten Woche hier um vom “Großkampftag” St. Patricks Day zu berichten, aber es wird bestimmt einiges los sein.

Adding comment 12. March 2010 - 15:15

Überwachung als Wahlkampf-Thema in GB

Labour versucht die Tories als weiche Waschlappen darzustellen, wenn es um die Sicherheit des Landes geht – vor allem hinsichtlich der Verfolgung von Kriminalität.

http://www.labour.org.uk/take-a-long-hard-look-at-the-tories-on-crime-johnson

Adding comment 11. March 2010 - 11:04

Extremismuserfahrungen schützen vor übertriebener CCTV-Euphorie

So sieht es zumindest Timothy Garton Ash, dessen Zitat ich heute im Tagesspiegel entdeckte:

“Tatsächlich ist es wohl Ihre Geschichte, die erklärt, warum Sie nicht so enthusiastisch über einen seine Bürger ausspionierenden Staat sind (zum wiederholten Male). So wie es der britische Akademiker und Journalist Timothy Garton Ash – der selbst eine Stasi Akte hatte und darüber in seinem großartigen Buch ["Die Akte Romeo", Anm.) geschrieben hat – aufgezeigt hat: “Precisely because German lawmakers and judges know what it was like to live in a Stasi state, and before that in a Nazi one, they have guarded these things [privacy] more jealously than we, the British, who have taken them for granted. You value health most when you have been sick”.”

Adding comment 3. March 2010 - 18:24

London calling

Auf tagesschau.de gibt es im Video-Blog “London Calling” den Beitrag “Great Britain is watching you”:

Kein Land hat mit dem Überwachungsstaat so ernst gemacht wie Großbritannien: Auf je 13 Einwohner kommt hier eine Kamera. Mehr Sicherheit bedeutet dies jedoch nicht. Denn es fehlt an Personal, um all die Bildschirme im Blick zu behalten. Die Konsequenz: noch mehr Kameras.

Leser/innen dieses Blogs werden darin nicht viel Neues erfahren. Interessant vor allem die Montage von Überwachungsaufnahmen eines Ladens, der ständig ausgeraubt wird und die Kommentare der Ladenbesitzer zur Nutzlosigkeit der Bilder.

Via netzpolitik.org.

Adding comment 27. February 2010 - 17:27

Camouflage-Kunst

Desiree Palmen, Bus Stop, 2002

Unsichtbar werden vor Überwachungs-Kameras? Drei Möglichkeiten. 1.) Cloak of Invisibility (scheidet für Muggel aus); 2.) Massiver Einsatz von High-Tech und “Metamaterialien” (teuer); oder 3.) man bittet die dänische Künstlerin Desiree Palmen um Hilfe. /// via

Adding comment 4. February 2010 - 10:23

Kameras können keine Muster erkennen

Als hätten wir es geahnt, aber zumindest gehofft: Der Aufsatz/Paper eines Informatikers zu den (Un)Möglichkeiten von Kameras Muster richtig zu erkennen könnte hilfreich für die Argumentation sein – aber wird das ein Argument gegen noch mehr und noch bessere Kameras sein? Ich befürchte nicht.

Kovesi P. (2009)  ‘Video Surveillance: Legally Blind? ‘ Proc. Aust. Pattern Recognition Society conference (DICTA09) pp. 204-211, IEEE Computer Society, December 2009, und hier gibt es auch noch den PowerPoint Vortrag.

1 Comment 1. February 2010 - 09:46

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