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	<title>Surveillance Studies &#187; Strafvollzug/Gefängnis</title>
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	<description>Das Forschungsnetzwerk zu Überwachung, Technologie und Kontrolle</description>
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		<title>Loic Wacquant: Bringing the Penal State Back In</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2009/11/11/bringing-the-penal-state-back-in/</link>
		<comments>http://www.surveillance-studies.org/blog/2009/11/11/bringing-the-penal-state-back-in/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 21:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[English entry]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung/Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das British Journal of Sociology bietet auf seinen Webseiten öffentliche Vorträge als Podcast an. Dieser hier ist für einige Leser hier bestimmt von Interesse.
BJS 2009 Public Lecture Podcast
Bringing the Penal State Back In
Loic Wacquant and Nicola Lacey debate the need to bring the penal state back into the centre of the sociology of social inequaltiy, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das British Journal of Sociology bietet auf seinen Webseiten öffentliche Vorträge als Podcast an. Dieser hier ist für einige Leser hier bestimmt von Interesse.</p>
<p>BJS 2009 Public Lecture Podcast<br />
<a href="http://www2.lse.ac.uk/BJS/news/newsArchive.aspx#2009_Lecture_Bringing_the_State_Back_In_(Wacquant)">Bringing the Penal State Back In</a><br />
Loic Wacquant and Nicola Lacey debate the need to bring the penal state back into the centre of the sociology of social inequaltiy, public policy and citizenship.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zuhause im Teilzeit-Gefängnis</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2009/07/14/zuhause-im-teilzeit-gefangnis/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 13:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Kammerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronische Fußfessel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinweis auf eine Reportage in der taz über den Einsatz der elektronischen Fußfessel: Zuhause im Teilzeit-Gefängnis.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinweis auf eine Reportage in der <a href="http://www.taz.de" target="_blank">taz </a>über den Einsatz der elektronischen Fußfessel: <a title="Elektronische Fessel als letzte Chance" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/zuhause-im-teilzeit-gefaengnis/" target="_blank">Zuhause im Teilzeit-Gefängnis</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vortrag: Kritik biologischer Prävention im Strafrecht</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2009/06/17/vortrag-kritik-biologischer-pravention-im-strafrecht/</link>
		<comments>http://www.surveillance-studies.org/blog/2009/06/17/vortrag-kritik-biologischer-pravention-im-strafrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 20:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung/Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.surveillance-studies.org/blog/?p=1133</guid>
		<description><![CDATA[Eine kurzfristig, aber interessante Ankündigung: Am Donnerstag, 18.6. um 20.00 Uhr wird es einen Vortrag mit Diskussion über die &#8220;Kritik biologischer Prävention im Strafrecht&#8221; von Tobias Singelnstein und Stefan Krauth geben.
Die Veranstaltung findet im Nachbarschaftshaus Centrum, in der Cuvrystr
13 um 14.00 in Berlin statt.
Das vollständige Programm findet Ihr unter: http://www.sau.net.ms
Zur Kritik biologischer Prävention im Strafrecht
Studierende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kurzfristig, aber interessante Ankündigung: Am Donnerstag, 18.6. um 20.00 Uhr wird es einen Vortrag mit Diskussion über die &#8220;Kritik biologischer Prävention im Strafrecht&#8221; von Tobias Singelnstein und Stefan Krauth geben.</p>
<p>Die Veranstaltung findet im Nachbarschaftshaus Centrum, in der Cuvrystr<br />
13 um 14.00 in Berlin statt.</p>
<p>Das vollständige Programm findet Ihr unter: <a href="http://www.sau.net.ms">http://www.sau.net.ms</a></p>
<p><span id="more-1133"></span>Zur Kritik biologischer Prävention im Strafrecht</p>
<p>Studierende der Rechtswissenschaft lernten einst früh: keine Strafe ohne<br />
Schuld, keine Strafe ohne Gesetz. Untertanen sollten ihr Verhalten am<br />
staatlichen Befehl ausrichten und erst der hinreichend bewiesene Verstoß<br />
gegen das Verbot rechtfertigt die Strafe. Kontrolle wird hierbei nicht<br />
durch unmittelbaren äußeren Zwang, sondern durch die je eigenen Motive<br />
der Handelnden gewonnen &#8211; und somit effizient.<br />
Demgegenüber basiert Prävention auf der Logik der Wahrscheinlichkeit.<br />
Bestraft wird danach nicht, wer einer rechtswidrigen Handlung überführt<br />
wird, sondern wer als gefährlich gilt. Zur Abwehr drohender Gefahren<br />
werden nicht nur Platzverweise erteilt und DNA Proben genommen, auch<br />
werden Menschen aufgrund einer Gefahrenprognose für unbestimmte Zeit<br />
‚weggesperrt‘. Die Referenten kritisieren das Präventionsdenken im<br />
Strafrecht am Beispiel der gegenwärtigen Lieblingsspielzeuge<br />
biologischer Verbrechenskontrolle: der DNA-Spur und der Hirnforschung.<br />
Der formellen Subsumtion des Menschen unter das Strafrecht folgt die<br />
reelle.</p>
<p>Tobias Singelnstein verfasste (zusammen mit Peer Stolle): Die<br />
Sicherheitsgesellschaft. Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert<br />
(2.Auflage:2008) und Stefan Krauth: Die Hirnforschung und der<br />
gefährliche Mensch. Zu den Gefahren einer Neuauflage der biologischen<br />
Kriminologie (2008).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ist Pre-Crime doch möglich?</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2008/12/03/ist-pre-crime-doch-moglich/</link>
		<comments>http://www.surveillance-studies.org/blog/2008/12/03/ist-pre-crime-doch-moglich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 23:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Videoüberwachung / CCTV]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der Standard aus Österreich berichtet, wird gerade ein System getestet, das mit Hilfe von Kameras Verbrechen vor der Tat erkennen können soll. Und das ganz ohne Minority Report &#8211; es klingt als wenn die absurden Träume britischer Sekurokraten Gestalt annehmen.
Das System trägt den sinnigen Namen Perceptrak &#8211; wohl von perception tracking &#8211; und da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Standard aus Österreich berichtet, wird gerade ein System getestet, das mit Hilfe von Kameras Verbrechen vor der Tat erkennen können soll. Und das ganz ohne Minority Report &#8211; es klingt als wenn die absurden Träume britischer Sekurokraten Gestalt annehmen.</p>
<p>Das System trägt den sinnigen Namen Perceptrak &#8211; wohl von perception tracking &#8211; und da liegt dann ja wohl auch der Hase im Pfeffer, eben im Problem der Wahrnehmung&#8230; Wohin eine solche Standardisierung (keine Spitze gegen die Zeitung!) von Verhalten führen kann, kann sich jeder selbst ausmalen &#8211; die absurde Einengung menschlicher Entfaltungsmöglichkeiten, könnte zu einer Normierung führen die nichts als eine Karikatur von Gesellschaft produziert oder meint diese vor sich zu haben. Abweichendes Verhalten dürfte bald zur Normalität werden. Mal schauen, ob wir in Zukunft wieder davon hören werden.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1227287603564">Kameras sollen verdächtiges Verhalten erkennen</a>, Standard 2.12.2008</p>
<p>In der<a href="http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1089966/Minority-Report-comes-Britain-The-CCTV-spots-crimes-BEFORE-happen.html"> Daily Mail</a> gibt es auch einen Bericht mit einen Foto davon und schönen Sätzen, die verdeutlichen, dass vorrausschauende Bekämpfung von Verbrechen der Ausverkauf der Bürgerrechte wäre/ist.</p>
<p>Dazu passt auch dieser Bericht von dradio -<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/884390/">&#8220;Wenn das Plakat zurückguckt&#8221;</a>. Dort geht es um die Technologie von <a href="http://www.tru-media.com/">TruMedia</a>, die von der Werbewirtschaft genutzt werden soll, um (noch) mehr über den Kunden herauszufinden &#8211; auch die sprechenden Plakatwände waren ein Teil des Films Minority Report. Wozu so etwas noch alles einsetzbar ist, dazu braucht es keine große Phantasie.</p>
<blockquote><p>Die Software von iCapture funktioniert derzeit nur grob: Die Altersunterscheidung findet lediglich in zwei Gruppen statt: Kinder und Erwachsene. Bis Jahresende will TruMedia auch Senioren gesondert ausweisen können, ab 2009 soll die ethnische Zugehörigkeit von Personen hinzukommen.</p></blockquote>
<p>Aber wahrscheinlich sind solche Technologien schon fast kalter Kaffee und es wird bereits an anderen gearbeitet, die noch mehr Vorrausschau erlauben und noch tiefer in die Gedanken des Menschen dringen können&#8230; sozusagen Nacktscanner fürs Gehirn.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unterlassene Hilfeleistung</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2008/12/02/unterlassene-hilfeleistung/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 20:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Humer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung/Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Logos und Ratio leiden nicht nur, wenn neue, falsche Maßnahmen eingeführt werden, sondern auch dann, wenn alte, bewährte Maßnahmen eingespart werden.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Logos und Ratio leiden nicht nur, wenn neue, falsche Maßnahmen eingeführt werden, sondern auch dann, wenn <a title="Unterlassene Hilfeleistung" href="http://www.zeit.de/2008/49/PS-Rechtspsychologie">alte, bewährte Maßnahmen eingespart</a> werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zimbardo und das Böse im Menschen</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2008/09/01/zimbardo-und-das-bose-im-menschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 16:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch-Tipp/Veröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung/Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht der allerneuste Tipp, sondern schon ein paar Wochen alt, aber immer noch gut genug um darauf hinzuweisen. Phillip Zimbardos neues Buch &#8220;Der Luzifer-Effekt&#8221;. Zimbardo war der Psychologie mit dem Gefängnis-Experiment in Standford (verfilmt mit Moritz Bleibtreu vor ein paar Jahren), welches abgebrochen werden musste, nachdem die &#8220;Wärter&#8221; ihre Rolle überinterpretiert hatten.
In einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht der allerneuste Tipp, sondern schon ein paar Wochen alt, aber immer noch gut genug um darauf hinzuweisen. Phillip Zimbardos neues Buch &#8220;Der Luzifer-Effekt&#8221;. Zimbardo war der Psychologie mit dem Gefängnis-Experiment in Standford (verfilmt mit Moritz Bleibtreu vor ein paar Jahren), welches abgebrochen werden musste, nachdem die &#8220;Wärter&#8221; ihre Rolle überinterpretiert hatten.</p>
<p>In einem Interview in der FR steht der Autor selbst Rede und Antwort &#8211; recht interessant wie ich finde: <a href="http://www.fr-online.de/top_news/1415794_Wir-alle-sind-verfuehrbar.html">&#8220;Wir sind alle verführbar&#8221;</a> (9.8.2008) und in der<a href="http://www.jungewelt.de/2008/08-13/003.php"> Jungen Welt</a> (13.8.2008) ist eine lange Rezension des Buches aufgehängt am Thema Gefängnis und Folter (Abu Gureib) insgesamt. Es ist zwar ein spezielles Thema von Überwachung und Kontrolle, aber dennoch zentral und zur Abwechslung mal abseits von Kameras und Datenschutz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sozialkontrolle per Internet</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2008/08/05/sozialkontrolle-per-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 12:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung/Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun muss ich nicht mal mehr aufstehen um mich über meinen neuen Nachbarn oder die Kindergärtnerin meiner Tochter zu informieren &#8211; ich muss sie aber auch nicht fragen, noch kennenlernen, will ich ihre dunklen Geheimnisse erfahren- Criminal Searches hilft dabei, zuminedest in den USA. Sicher ist Kontrolle manchmal besser, bevor etwas passiert ist, aber diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun muss ich nicht mal mehr aufstehen um mich über meinen neuen Nachbarn oder die Kindergärtnerin meiner Tochter zu informieren &#8211; ich muss sie aber auch nicht fragen, noch kennenlernen, will ich ihre dunklen Geheimnisse erfahren- <a href="http://www.criminalsearches.com/default.aspx">Criminal Searches</a> hilft dabei, zuminedest in den USA. Sicher ist Kontrolle manchmal besser, bevor etwas passiert ist, aber diese Webseite scheint mir etwas über die Strenge zu schlagen. Alles Vertrauen wird über Bord geworfen, jeder ersteinmal verdächtigt, es wird in Vergangenheiten gewühlt, die vielleicht nichts mit der Person zu tun haben, Verwechelungen können vorkommen &#8211; und sicher auch mal ein Volltreffer, der jemanden schützt.</p>
<p>Die Frage nach dem Datenschutz, der letztlich für alle fast immer in gleicher Weise gelten sollte, stellen sich hier zuhauf. Der Wert von Vertrauen wird hiermit fast vollständig abgeschafft, fast hysterische Risikominimierung ist Trumpf. Und noch rümpfen wir die Nase, aber der Wunsch nach so etwas existiert auch hierzulande, weil &#8211; und das weiß man doch &#8211; die meisten Menschen etwas zu verbergen haben. Und genau das will ich wissen. Auch Nichtwissen kann manchmal das Leben erträglicher machen und eine pPäventivwirkung entfalten, die soziales Leben überhaupt erst möglich macht (siehe auch Heinrich Popitz &#8220;Über die Präventivwirkung des Nichtwissens&#8221;, in <em>Soziale Normen</em>, FfM, 2006)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verbrecher von Geburt an?</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2008/07/29/verbrecher-von-geburt-an/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 20:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biometrie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung/Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee, dass Menschen als Verbrecher geboren sind war lange Teil des kriminalistischen Allgemeingutes &#8211; Von Lambrosio bis an das Ende des Dritten Reiches. Danach waren solche Thesen nicht wohl gelitten &#8211; ganz zu recht. Mit den Errungenschaften der Gentechnik und Analyse allerdings treten diese Theorien in neuem Gewand wieder auf den Plan und irritieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee, dass Menschen als Verbrecher geboren sind war lange Teil des kriminalistischen Allgemeingutes &#8211; Von Lambrosio bis an das Ende des Dritten Reiches. Danach waren solche Thesen nicht wohl gelitten &#8211; ganz zu recht. Mit den Errungenschaften der Gentechnik und Analyse allerdings treten diese Theorien in neuem Gewand wieder auf den Plan und irritieren die Diskussion. &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/907/303886/text/">Gibt es den geborenen Verbrecher?&#8221;</a> fragt die Süddeutsche Zeitung und bringt in einem guten Diskussionsartikel alle Argumente für und gegen die Annahme und eine Übersicht über den aktuellen Stand von Forschung und Debatte.</p>
<p>Die DNA Analyse und die Gentechnik werden auch weiterhin und mehr als bisher wahrgenommen zu den Kernbereichen der Überwachungsregime werden. Zeit sich mehr und disziplinär verschränkter damit zu beschäftigen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Annalist und die wandernde Maus</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 14:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innere Sicherheit / Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Auswirkungen von Misstrauen, Verfolgung und nicht selbst verantworteter Paranoia lassen sich auf dem annalist-Blog nachlesen, wo Anna, die Partnerin von Andrij Holm ihr Leben unter Überwachung reflektiert und für uns transparent macht. Dass man sich dann auch über wandernde Computermäuse wundert, ist wohl nicht sehr überraschend. Ein grotesker Ausblick auf das was eine Gesellschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auswirkungen von Misstrauen, Verfolgung und nicht selbst verantworteter Paranoia lassen sich auf dem <a href="http://annalist.noblogs.org/">annalist-Blog</a> nachlesen, wo Anna, die Partnerin von Andrij Holm ihr Leben unter Überwachung reflektiert und für uns transparent macht. Dass man sich dann auch über wandernde Computermäuse wundert, ist wohl nicht sehr überraschend. Ein grotesker Ausblick auf das was eine Gesellschaft erwarten könnte, die mehr und mehr auf dem Misstrauen dem anderen gegenüber aufgebaut ist &#8211; Misstrauen, das gesäht wird und durchaus Früchte tragen kann. Über die Kosten müssen sich die Urheber ja auch keine Gedanken mehr machen.</p>
<p>Und es ist das derzeit beste Beispiel für eine Gegen-Überwachung, wenn sie auch an der Überwachung als solche nichts ändern wird. Nur Öffentlichkeit scheut niemand so sehr wie die Schlapphüte und die clandestinen Dienste.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hilflose Rufe nach Kameras und Lerneffekte</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 12:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafvollzug/Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Videoüberwachung / CCTV]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal muss man sich schon wundern &#8211; da verteidigt der Berliner Innensenator die Videoüberwachung der BVG, u.a. mit dem Satz:&#8221; Wir brauchen diese Überwachung, übrigens auch wegen der terroristischen Bedrohung&#8221; und vergisst, dass eine Studie gerade der Berliner U-Bahn Überwachung eher schlechte Noten ausgestellt hat. Aber er sagt auch &#8211; und das ist in diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal muss man sich schon wundern &#8211; da <a href="http://www.faz.net/s/RubEE09E608C77044EA826B80D9D043981B/Doc~EA7C2D4EB05274955ACB98EA65BB29E6A~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed">verteidigt der Berliner Innensenator</a> die Videoüberwachung der BVG, u.a. mit dem Satz:&#8221; Wir brauchen diese Überwachung, übrigens auch wegen der terroristischen Bedrohung&#8221; und vergisst, dass eine <a href="http://www.morgenpost.de/desk/1268075.html">Studie </a>gerade der Berliner U-Bahn Überwachung eher schlechte Noten ausgestellt hat. Aber er sagt auch &#8211; und das ist in diesen Tagen die neueste Weisheit &#8211; das mehr Personal von Nöten ist. Das ist aber wirklich neu!</p>
<p>Inzwischen ist in fast jeder Kommune die Videoüberwachung zu einem gern installiertem Instrument geworden &#8211; aber es geht auch weniger <a href="http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/suedwestumschau/3335972/artikel.php?SWAID=0599baa3bba376eb7798e0ffe5211ea6">martialisch und in guter Kooperation</a>, wie das Beispiel Villingen-Schwenningen zeigt, wo allerdings auch der Präventionsgedanke, der so noch gar nirgendwo bewiesen worden ist, hervorgehoben wird. Aber immerhin.</p>
<p>Und in <a href="http://www.stimme.de/nachrichten/heilbronn/ueberfall-rentner/art16066,1159675">Heilbronn </a>sieht man sogar die Probleme differenziert und klärt zu alllererst was Kameras leisten können &#8211; nämlich allenfalls die Überwachung eines engen Raumes und nicht weite Gebiete bzw. sich über größere Räume bewegende Täter. Und schließlich bauen die Stadtväter dort sogar wieder ab, wenn das Problem gelöst ist &#8211; im Sinne der Videoüberwachung gelöst.</p>
<p>Gleichzeitig wird in <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/660/152275/">München bereits ein weiterer Täter mit Videobildern</a> gesucht. Wer etwas auf diesen Fotos erkennt, hat echt gute Augen oder ein gutes Vorstellungsvermögen &#8211; die Bilder sind einfach schlecht und Kapuzen tragen die Täter auch noch. Ich hoffe nicht, das dieses ein Lerneffekt aus dem letzten Überfall ist.</p>
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