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	<title>Surveillance Studies &#187; Eric Töpfer</title>
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	<description>Das Forschungsnetzwerk zu Überwachung, Technologie und Kontrolle</description>
	<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 08:01:55 +0000</pubDate>
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		<title>Zur Zukunft der polizeilichen Videoüberwachung in Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 08:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Töpfer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

		<category><![CDATA[Stadt/Urbanismus]]></category>

		<category><![CDATA[Videoüberwachung / CCTV]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überraschung war groß. CDU und Bündnisgrüne haben in Hamburg die erste schwarz-grüne Koalition besiegelt. Einig war man sich, dass die polizeiliche Videoüberwachung - Hamburg ist mit 17 Kameras auf der Reeperbahn und am Hansaplatz bundesweit Spitze - fortgeführt werden soll. Hierzu der Koalitionsvertrag etwas kryptisch:
An der Videoüberwachung im öffentlichen Raum an Kriminalitätsschwerpunkten wird unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überraschung war groß. CDU und Bündnisgrüne haben in Hamburg die erste schwarz-grüne Koalition besiegelt. Einig war man sich, dass die polizeiliche Videoüberwachung - Hamburg ist mit 17 Kameras auf der Reeperbahn und am Hansaplatz bundesweit Spitze - fortgeführt werden soll. Hierzu der <a href="http://www.gruene-hamburg.de/cms/default/dokbin/229/229457.koalitionsvertrag.pdf">Koalitionsvertrag </a>etwas kryptisch:</p>
<blockquote><p>An der Videoüberwachung im öffentlichen Raum an Kriminalitätsschwerpunkten wird unter besonderen Rahmenbedingungen grundsätzlich festgehalten. Zur bevorstehenden Evaluierung der praktischen Umsetzung der Videoüberwachung werden insbesondere die Empfehlungen des Datenschutzbeauftragten im schweizerischen Kanton Zürich - wie beispielsweise die Prüfung von Alternativen oder die Möglichkeiten eines nur temporären Einsatzes - als Kriterien herangezogen. Bis Ergebnisse vorliegen, wird auf die Ausweitung der Videoüberwachung an neuen Standorten verzichtet.</p></blockquote>
<p>Was die &#8220;besonderen Rahmenbedingungen&#8221; sind, wer, wie evaluiert und warum nun trotz langjähriger Beschäftigung deutscher Datenschützer mit dem Thema und <a href="http://assembly.coe.int/Main.asp?link=/Documents/AdoptedText/ta08/ERES1604.htm">jüngerer Empfehlungen des Europarates</a> ausgerechnet der <a href="http://www.datenschutz.ch/themen/1147.php">Züricher Datenschutzbeauftrage</a> als Kronzeuge herhalten muss &#8230; dies alles bleiben offene Fragen. Insofern dürfen wir gespannt sein, wie lange der Verzicht auf die Ausweitung anhält. Als die Grünen im Jahr 2000 zähneknirschend der Videoüberwachung in Nordrhein-Westphalen zustimmten, hieß es noch, sie seien von der SPD &#8220;erpresst&#8221; worden. Hiervon kann in Hamburg wohl keine Rede sein. Klingt eher nach einem Tauschhandel: Die Fortführung der Videoüberwachung als Zugeständnis für eine vermeintlich sozialere städtische Sicherheitspolitik. Heißt es doch einen Absatz über der Vereinbarung zur Videoüberwachung:</p>
<blockquote><p>Im öffentlichen Raum wird es keine Verdrängung sogenannter randständiger Gruppen geben. Die bestehenden ordnungsrechtlichen Regelungen bieten eine gute Handhabe gegen Störungen im öffentlichen Raum und sollen nicht weiter ausgeweitet werden.</p></blockquote>
<p>Angesichts der Großen Anti-Bettler-Koalition aus konservativen Leistungsmoralisten, Handelskammer, Business Improvement Districts, parternalistischer Sozialverwaltung und sozialdemokratischen Bezirkspolitikern besteht der politische Erfolg der Grünen wohl hauptsächlich darin, dass auf eine Eskalation der Anti-Armen-Politik verzichtet werden soll. Also: Business as Usual in Hamburg &#8230;</p>
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		<title>Hilfloser Datenschutz - Neuer CILIP-Themenschwerpunkt</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 12:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Töpfer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Buch-Tipp/Veröffentlichung]]></category>

		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Hilfloser Datenschutz&#8221; ist Anfang Februar die neue Ausgabe von Bürgerrechte &#38; Polizei / CILIP erschienen. Online finden sich leider nur das kurze Editorial und die englischen Summaries. Aber allein der erste Artikel von Heiner Busch &#8220;Verrechtlichung, Individualisierung, Entpolitisierung&#8221; ist äußerst lesenswert. Seine Diagnose: Angesichts der voranschreitenden Verrechtlichung staatlicher Überwachungsvollmachten reduzierten sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;Hilfloser Datenschutz&#8221; ist Anfang Februar die <a href="http://www.cilip.de/ausgabe/i-85.htm">neue Ausgabe von <em>Bürgerrechte &amp; Polizei / CILIP</em></a> erschienen. Online finden sich leider nur das kurze Editorial und die englischen Summaries. Aber allein der erste Artikel von Heiner Busch &#8220;Verrechtlichung, Individualisierung, Entpolitisierung&#8221; ist äußerst lesenswert. Seine Diagnose: Angesichts der voranschreitenden Verrechtlichung staatlicher Überwachungsvollmachten reduzierten sich die Interventionsmöglichkeiten des offiziellen Datenschutzes zunehmend auf die Verfolgung von Missbrauch, während der Gebrauch von legalisierten Maßnahmen der Kritik entzogen werde. Zwar habe das Bundesverfassungsgericht mit seinen Urteilen zum Großen Lauschangriff und der Telefonüberwachung deutliche Grenzen gezogen, schütze das Recht auf informationelle Selbstbestimmung uneingeschränkt allerdings nur in den eigenen vier Wänden (&#8221;Schlafzimmer-Datenschutz&#8221;). Implizit wird der öffentliche Raum damit vom schützenswerten Forum demokratischer Willensbildung umdefiniert zum &#8220;gefährlichen Ort&#8221;, der im Interesse des Gemeinwohls zu überwachen sei.</p>
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		<title>Schleswig-Holsteins Datenschützer Weichert warnt vor staatlicher Willkür</title>
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		<pubDate>Sat, 13 May 2006 06:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Töpfer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Innere Sicherheit / Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn die Mehrheit der US-Bürger bereit zu sein scheint, die Ausforschung ihrer Kommunikationsgewohnheiten im Tausch gegen fragwürdige Sicherheitsversprechen hinzunehmen (s. Florian Rötzer in Telepolis: Sicherheit geht vor Datenschutz), zeigen die Berichte über das gigantische verdeckte Überwachungsprogramm der National Security Agency (s. auch Süddeutsche Zeitung: Der überwachte Amerikaner) wie sehr sich die Exekutive im &#8220;Krieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn die Mehrheit der US-Bürger bereit zu sein scheint, die Ausforschung ihrer Kommunikationsgewohnheiten im Tausch gegen fragwürdige Sicherheitsversprechen hinzunehmen (s. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22663/1.html" target="_blank">Florian Rötzer in Telepolis: Sicherheit geht vor Datenschutz</a>), zeigen die Berichte über das gigantische verdeckte Überwachungsprogramm der National Security Agency (s. auch <a href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/756/75681/" target="_blank">Süddeutsche Zeitung: Der überwachte Amerikaner</a>) wie sehr sich die Exekutive im &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221; verselbständigt und demokratischer Kontrolle entzieht. Selbst vor Jahren in die Mühlen geheimdienstlicher Machtpolitik geraten, als der damalige Verfassungsschutzchef Eckhart Werthebach 1991 mit einem diffamierenden Dossier seine Bewerbung um den Job als Datenschützer Brandenburgs torpedierte, stellt Thilo Weichert, der Landesdatenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein nun in einem Beitrag im Technology Review die Frage &#8220;Wie viel Freiheit müssen wir aufgeben, um unsere Freiheiten zu schützen?&#8221; und warnt vor den Folgen exzessiver und unkontrollierter Überwachung.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tr/artikel/72937" target="_blank">Thilo Weichert: Überwachung ohne Transparenz fördert staatliche Willkür, in: Technology Review 5/2006.</a></p>
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		<title>&#8220;Policing Crowds - Privatizing Security&#8221; : Tagung zu neoliberaler Sicherheitspolitik</title>
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		<pubDate>Wed, 10 May 2006 08:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Töpfer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Innere Sicherheit / Terrorismus]]></category>

		<category><![CDATA[Polizei/Militär/Geheimdienst]]></category>

		<category><![CDATA[Sport/Fußball-WM]]></category>

		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Parallel zur Sicherheits- und Sponsoren-WM findet am 24./25. Juni 2006 in den Räumen der NGBK in der Oranienstraße 25, 10999 Berlin-Kreuzberg die internationale Tagung &#8220;POLICING CROWDS - PRIVATIZING SECURITY: Neoliberal Policing in the long 1990s - and Beyond&#8221; statt. Die Tagungsbeiträge werden sich mit den Zusammenhängen von Sport und Sicherheit im Neoliberalismus, der Kommodifizierung von Sicherheit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parallel zur Sicherheits- und Sponsoren-WM findet am 24./25. Juni 2006 in den Räumen der NGBK in der Oranienstraße 25, 10999 Berlin-Kreuzberg die internationale Tagung &#8220;POLICING CROWDS - PRIVATIZING SECURITY: Neoliberal Policing in the long 1990s - and Beyond&#8221; statt. Die Tagungsbeiträge werden sich mit den Zusammenhängen von Sport und Sicherheit im Neoliberalismus, der Kommodifizierung von Sicherheit, der Expansion der Überwachung und der Zukunft sozialer Bewegungen nach 9/11 beschäftigen.</p>
<p>Tagungssprache ist Englisch. Weitere Informationen und Anmeldung unter <a href="http://www.policing-crowds.org/">www.policing-crowds.org</a>.</p>
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