Videoüberwachung mal andersherum…
Wie der Guardian vom 7. Juli berichtete, diente die Überwachungskameras in einer Polizeiwache dazu, die diskriminierende Behandlung eines Gefangenen durch die Polizisten festzuhalten und aufzuklären – “Caught on CCTV: the police sergeant who said Somalian needed ‘a good beating’”. Damit dreht sich die Überwachung einmal gegen ihre ursprünglichen Zwecke und schafft ein Stück Gleichheit und vielleicht die Kontrolle, die die Polizei sonst scheut.. es wäre schöner wir bräuchten sie in keine Richtung, aber das ist dann doch wohl eine Utopie…
8. July 2007 - 19:59 owl content

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1. Dietmar | 9. July 2007 um 10:21
Eine umfangreiche Studie über den Einsatz von Videokameras in einer Polizeiwache stammt von Tim Newburn/Stephanie Hayman: Policing, Surveillance and Social Control: CCTV and Police Monitoring of Suspects, Cullompton: Willan 2001. – In der dort untersuchten Polizeiwache sind Videokameras sowohl im Arbeitsbereich der Polizei als auch in den Internierungsräumen angebracht, so dass “beide Seiten” überwacht werden. Anlass dazu war der nie restlos aufgeklärte Todesfall eines in Gewahrsam genommenen. Die Kameras galten als “a means to rebuild community confidence in the treatment of suspects in custody”, indem die Vorgänge transparent gemacht werden. Und ja, also ein klassischer Fall für David Lyons “two faces”.
Im vorliegendem Fall scheinen ja nicht Kameras, sondern Mikrofone das entscheidende Überwachungsinstrument gewesen zu sein.
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