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	<title>Comments on: Simulation und Kontrolle: Hamburg in 3D</title>
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	<description>Das Forschungsnetzwerk zu Überwachung, Technologie und Kontrolle</description>
	<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 16:58:01 +0000</pubDate>
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		<title>By: Nils Zurawski</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2007/02/01/simulation-und-kontrolle-hamburg-in-3d/#comment-2303</link>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 13:59:41 +0000</pubDate>
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		<description>ich gebe dir zum Teil Recht - zum Teil beharre ich auf meiner Kritik bzw. an meinen Einwendungen, die sich auf die Formen der Repräsentation durch diese Karten und die möglichen oder unmöglichen Einflussmöglichkeiten bieten. Natürlich werden auf die "offizielle" Sichweise, alternative folgen - die Frage ist, was dann in einem solchen "Streit der Karten" passieren wird. Auch wenn es manchmal etwas "altmodisch" erscheinen mag - die politische Ökonomie des Internet und der Besitz und Machtverhältnisse und damit einhergehend die Definitionsmacht der Beteiligten lohnt sich anzuschauen. Das alles ohne in Abrede stellen zu wollen, das sich auch die Definitionsmacht der Karten verändern wird - ihre Wirkmächtigkeit wird aber, gleich ob offiziell oder alternativ, die gleiche bleiben. Es wird wie vieles halt nur unübersichtlicher und dann ist die Frage, wer über die entsprechenden Resourcen und die Reputation verfügen wird, seine Sicht der Dinge durchzusetzen. Und dabei gilt auch: Follow the money!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich gebe dir zum Teil Recht - zum Teil beharre ich auf meiner Kritik bzw. an meinen Einwendungen, die sich auf die Formen der Repräsentation durch diese Karten und die möglichen oder unmöglichen Einflussmöglichkeiten bieten. Natürlich werden auf die &#8220;offizielle&#8221; Sichweise, alternative folgen - die Frage ist, was dann in einem solchen &#8220;Streit der Karten&#8221; passieren wird. Auch wenn es manchmal etwas &#8220;altmodisch&#8221; erscheinen mag - die politische Ökonomie des Internet und der Besitz und Machtverhältnisse und damit einhergehend die Definitionsmacht der Beteiligten lohnt sich anzuschauen. Das alles ohne in Abrede stellen zu wollen, das sich auch die Definitionsmacht der Karten verändern wird - ihre Wirkmächtigkeit wird aber, gleich ob offiziell oder alternativ, die gleiche bleiben. Es wird wie vieles halt nur unübersichtlicher und dann ist die Frage, wer über die entsprechenden Resourcen und die Reputation verfügen wird, seine Sicht der Dinge durchzusetzen. Und dabei gilt auch: Follow the money!</p>
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		<title>By: Alexander</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2007/02/01/simulation-und-kontrolle-hamburg-in-3d/#comment-2291</link>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 10:25:37 +0000</pubDate>
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		<description>_Natürlich_ sind Karten ein Instrument der Macht! Natürlich verweisen Karten auf die Ideen ihrer Produzenten -- bei mir steht im Regal unter anderem ein Atlas in Peters-Projektion. :-) Aber noch nie zuvor hatten normale Menschen solche Möglichkeiten, mit eigenen Karten, selbst annotierten Karten, architektonischen Gegenentwürfen gegen die offizielle Kartographie zu arbeiten. (Alle Kernkraftwerke in Deutschland? &lt;a href="http://www.tagzania.com/user/alexander/nuclear?map=1" rel="nofollow"&gt;Bitte sehr&lt;/a&gt;.) Dank des Internets ist die Zahl der potenziellen Produzenten von Karten ist in den letzten Jahren irrsinnig gewachsen. Sehr pathetisch gesagt: Wir erleben gerade (und natürlich nicht nur mit Google) die Demokratisierung der Kartografie, mit ziemlich unabsehbaren Folgen. Die Verfügbarkeit von Desktop Publishing hat eine ungeheure Professionalisierung von alternativen Publikationen mit sich gebracht, die vorher mit Schreibmaschine, Klebstoff und Schere arbeiteten. Und jetzt sind die Karten dran, for better or worse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>_Natürlich_ sind Karten ein Instrument der Macht! Natürlich verweisen Karten auf die Ideen ihrer Produzenten &#8212; bei mir steht im Regal unter anderem ein Atlas in Peters-Projektion. :-) Aber noch nie zuvor hatten normale Menschen solche Möglichkeiten, mit eigenen Karten, selbst annotierten Karten, architektonischen Gegenentwürfen gegen die offizielle Kartographie zu arbeiten. (Alle Kernkraftwerke in Deutschland? <a href="http://www.tagzania.com/user/alexander/nuclear?map=1" rel="nofollow">Bitte sehr</a>.) Dank des Internets ist die Zahl der potenziellen Produzenten von Karten ist in den letzten Jahren irrsinnig gewachsen. Sehr pathetisch gesagt: Wir erleben gerade (und natürlich nicht nur mit Google) die Demokratisierung der Kartografie, mit ziemlich unabsehbaren Folgen. Die Verfügbarkeit von Desktop Publishing hat eine ungeheure Professionalisierung von alternativen Publikationen mit sich gebracht, die vorher mit Schreibmaschine, Klebstoff und Schere arbeiteten. Und jetzt sind die Karten dran, for better or worse.</p>
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		<title>By: Nils Zurawski</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2007/02/01/simulation-und-kontrolle-hamburg-in-3d/#comment-2284</link>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 08:14:33 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Alex, 

ich muss leider doch der taz-Autorin zustimmen, denn die Probleme von Repräsentation, Macht - vor allem Wirtschaftsmacht - und der Kontrolle öffentlicher Räume wird doch schon deutlich sichtbar in dieser Simulation. Ob es nun eine Achse des Bösen ist... naja, aber zumindest ein weiterer Baustein in der Privatisierung öffentlicher Räume und deren Kontrolle. Karten sind nun einmal auch ein Instrument der Macht - die Geschichte der Kartographie ist voll von ähnlichen Beispielen  - Karten verweisen immer auch auf die Ideen und Ideologien ihrer Produzenten und in diesem Sinne kann auch die 3D Simulation von Hamburg gelesen werden. Und schließlich handelt Google nicht aus wohltätigen Zwecken.. aber scheuen wir doch einfach was passieren wird. Ich glaube eher an einen kompletten Reinfall...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Alex, </p>
<p>ich muss leider doch der taz-Autorin zustimmen, denn die Probleme von Repräsentation, Macht - vor allem Wirtschaftsmacht - und der Kontrolle öffentlicher Räume wird doch schon deutlich sichtbar in dieser Simulation. Ob es nun eine Achse des Bösen ist&#8230; naja, aber zumindest ein weiterer Baustein in der Privatisierung öffentlicher Räume und deren Kontrolle. Karten sind nun einmal auch ein Instrument der Macht - die Geschichte der Kartographie ist voll von ähnlichen Beispielen  - Karten verweisen immer auch auf die Ideen und Ideologien ihrer Produzenten und in diesem Sinne kann auch die 3D Simulation von Hamburg gelesen werden. Und schließlich handelt Google nicht aus wohltätigen Zwecken.. aber scheuen wir doch einfach was passieren wird. Ich glaube eher an einen kompletten Reinfall&#8230;</p>
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		<title>By: Alexander</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/blog/2007/02/01/simulation-und-kontrolle-hamburg-in-3d/#comment-2258</link>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2007 23:37:29 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn die taz-Autorin möchte, kann sie Papp-Behausungen mit der entsprechenden (kostenlos verfügbaren) Software basteln und auf ihrer eigenen Website zum Download anbieten -- jeder, der möchte, kann sich das von dort in seine Ansicht einfügen. Das geht übrigens schon lange so. Zum Beispiel haben das in New York Gegner einer geplanten Hochhaus-Bebauung genutzt, um die Gebäude kostengünstig zu visualisieren: http://www.onnyturf.com/wiki/index.php?page=Atlantic+Yards
(Aber das passt natürlich für den taz-Artikel nicht die Achse des Bösen Hamburger Senat + Google. :-))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die taz-Autorin möchte, kann sie Papp-Behausungen mit der entsprechenden (kostenlos verfügbaren) Software basteln und auf ihrer eigenen Website zum Download anbieten &#8212; jeder, der möchte, kann sich das von dort in seine Ansicht einfügen. Das geht übrigens schon lange so. Zum Beispiel haben das in New York Gegner einer geplanten Hochhaus-Bebauung genutzt, um die Gebäude kostengünstig zu visualisieren: <a href="http://www.onnyturf.com/wiki/index.php?page=Atlantic+Yards" rel="nofollow">http://www.onnyturf.com/wiki/index.php?page=Atlantic+Yards</a><br />
(Aber das passt natürlich für den taz-Artikel nicht die Achse des Bösen Hamburger Senat + Google. :-))</p>
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