Wo bitte geht’s zum Öffentlichen…? – mehr…
Die Ausstellung “Wo bitte gehts zum Öffentlichen” wurde am 7.7. in Wiesbaden eröffnet und bietet eine kurzweilige und interessante Ausstellung im öffentlichen Raum…. Kunst zum Nachdenken, oft mit einem Augenzwinkern und auch deutlich in den Aussagen… mir persönlich hat die Installation Hiddenbrooke von Anja Jensen am besten gefallen… eine gated community im Kleinen.. am besten nachts anzusehen, denn dann kann man den großen Scheinwerfer auf dem Dach des Hauses am besten in Aktion sehen und die Wirkung von sich einsperren vs. überwachen und der eigenen Sicherheit kommt so richtig zur Geltung. Allerdings lässt das Kunstwerk auch einen Blick hinter die Kulissen zu, so dass man sieht…. vieles ist nur Blendwerk, eine künstliche Welt, in der sich Menschen einsperren können und die mit Öffentlichkeit im klassischen Sinn nichts mehr zu tun hat…



Sehr schön waren auch die Schilder zum “Glückshauben”-Projekt von Julia Scher

Die Beschriftung sagt: Surveillance cameras in this path area. You are being watched but are not protected.
Und dann hatte die Ersatz-Insatallation von Simon Starling – der Par Cark – etwas durchaus Poetisches… ein verhindertes Kunstwerk wird zum Hingucker… Infos zu allen Künstlern und Projekten gibt es auf der Seite der Austellung

Mehr Bilder demnächst hier… ich hatte noch eine schöne Begegnung in Hiddenbrooke, die das Werk erst richtig zur Geltung brachte….
17. July 2006 - 20:02 owl content

1 Comment Write a comment
1. Surveillance Studies &raq&hellip | 7. August 2006 um 11:08
[...] Hier ein Nachtrag zum Wiesbadener Kunstsommer. Zu Hiddenbrooke habe ich ja schon berichtet. Hier eine Aufnahme des Kunstwerkes zum Thema gated communities, welches auf wunderbare Weise das Thema öffentlich – nicht öffentlich noch einmal herausstellt. Eine Mode-Fotosession an den Mauern des abgeschlossenen Wohnviertels – kaum stand es da wurde es sofort Teil der Öffentlchkeit, obwohl es sich dem eigentlich entziehen wollte. Ein zufälliger Widerstand gegen die Aneignung öffentlichen Raums durch das Private und Verschlossene – ein Kunstwerk in doppeltem Sinn… [...]
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