und immer wieder Augen….

Ein Forschungsproblem haben die Surveillance Studies beileibe nicht - wohl aber ein gestalterisches: Bücher und Artikel zum Thema Überwachung, Privacy, Datenschutz usw. operieren, wenn sie denn Bilder auf dem Umschlag oder im Text (vor allem zur Bebilderung von Artikeln, die ohne konkrete Photos auskommen) fast ausschließlich mit Augen, Kameras oder ähnlichem. Konsequent oder fehlt uns die Phantasie zur besseren Bebilderung?

1565926536.01.TZZZZZZZ.jpgLyon_Surveillance_after_Sept11_small.jpgbogard.gif0802048781.01.MZZZZZZZ.jpgtransparentsociety.jpg3434505822.01.LZZZZZZZ.jpg
Beispiele, wahllos herausgegriffen:

David Lyon - Surveillance after September 11: Augen
Simson Garfinkel - Database Nation: Ein Schlüsselloch mit einem Augenpaar
Mike McCahill - The Surveilance Web: Kameras und Computer
Norris/Armstrong - Maximum Surveillance Society: ein stilisiertes Auge
William Bogard - Simulation of Surveillance - Masken mit leeren Augen
David Brin - Transparent Society: Computer-Chips mit einem Auge dahinter
James B. Rule (1974)- Private Lives and Public Surveillance: ein Auge (Zeichnung)
Singelstein/Stolle - Sicherheitsgesellschaft: Monitore
Reg Whitaker - Ende der Privatheit: Computerplatinen, die den Anschein von Star Wars erwecken.
Christiane Schulzki-Haddouti - Im Netz der inneren Sicherheit: Auge und Fadenkreuz
Kevin Haggerty/Richard Ericson - Surveillance and Visibility: Kameras

Nicht das ich falsch verstanden werde - ich mag die Bilder, aber ich denke, dass wir auch bessere finden können, die ebenfalls daraufhinweisen können, was wir machen, worüber wir auch noch reden. Im Sinne einer erweiterten Erkenntnis können auch Bilder helfen zu zeigen das das Themenfeld Surveillance Studies mehr behandelt als Kameras. Wie, das ist die Frage? Vorschläge? Immer gern.

22. May 2006 - 11:21

4 Comments Write a comment

  • 1. Kai Raven  |  22. May 2006 um 12:28

    Stimmt, Augen & Cams sind schon inflationär. Vielleicht kann man ja Anregungen über die Neugiertools wie Flickr gewinnen, z. B. http://www.flickr.com/search/?q=surveillance. Wenn man alles abdecken will, helfen eigentlich nur Collagen als Abbildungen.

  • 2. Surveillance Studies &raq&hellip  |  1. June 2006 um 20:57

    […] ps. auch hier nutzten die Redakteure vom NDR wieder eine Kameras zur Bebilderung … […]

  • 3. Surveillance Studies &raq&hellip  |  15. June 2006 um 10:57

    […] Eine Anmerkung ist allerdings zu machen: Auch hier fand die Phantasie der Layouter wieder seine Grenzen. Augen und Kameras wohin man auch schaut. Ein paar Chips und Bildschirme noch dazu, das war es dann aber auch schon… es wird wohl schwer sein, diese Ikonen durch andere Metaphern und Bilder ersetzen zu können. Oder gibt es gar keine besseren…?!? […]

  • 4. Surveillance Studies &raq&hellip  |  22. June 2006 um 16:51

    […] Das mit der Bemerkung zu den Augen auf Kameras als gängige Bebilderung von Büchern zu Überwachung und anderem wächst sich zu einem neuen Hobby aus… hier sind noch zwei, die mir ein Kollege zugeschickt hat… Beim ersten ist es zugegeben etwas undeutlich, aber in der Mitte meine ich ist doch eine Iris zu erkennen… das zweite spricht für sich…. […]

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