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	<title>Surveillance Studies &#187; Nils Zurawski</title>
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	<description>Das Forschungsnetzwerk zu Überwachung, Technologie und Kontrolle</description>
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		<title>Körpervermessungen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 21:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biometrie]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Australier vermessen ihre Bürger &#8211; auf der Suche nach dem Durchschnittsaustralier &#8211; bzw. eine australische Klamottenkette vermisst ihre Kunden mit einer 3D Technik, die auch am Flughafen eingesetzt wird. Was auf den ersten Blick ganz harmlos aussieht, ist nur der erste Schritt zu einer Vermessung von Menschen, einer Anthropometrie. Der Artikel zeigt sehr anschaulich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.surveillance-studies.org/blog/wp-content/uploads/4scg9bjy-1335766772.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2866" title="4scg9bjy-1335766772" src="http://www.surveillance-studies.org/blog/wp-content/uploads/4scg9bjy-1335766772-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Australier vermessen ihre Bürger &#8211; auf der Suche nach dem Durchschnittsaustralier &#8211; bzw. eine australische Klamottenkette vermisst ihre Kunden mit einer 3D Technik, die auch am Flughafen eingesetzt wird.</p>
<p>Was auf den ersten Blick ganz harmlos aussieht, ist nur der erste Schritt zu einer Vermessung von Menschen, einer Anthropometrie. Der Artikel zeigt sehr anschaulich, wie auch über Standards kontrolliert und überwacht wird, wie Kategorien erzeugt werden, die, wie in diesem Fall rein kommerziell beginnen, aber als spin-offs davon auch ganz andere Verwendungen finden können. Was normal und abweichend ist, kann so auch festgelegt werden &#8211; die Zwecke werden halt nicht mit definiert. Auch ohne auf die Überwachung von Menschen ausgerichtet zu sein, lassen sich jede Menge Anwendungen ausdenken, die aus solchen Vermessungen hervorgehen können. Zum Nachdenken regt es auf jeden Fall an.</p>
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		<title>Handys zum Countermapping und zur Überwachung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 21:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch-Tipp/Veröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Karten/mapping]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[In der neuesten Le Monde Diplomatique gibt es den Artikel &#8220;Smart Power. Das Handy als politisches Instrument von Laurence Allard, in dem der Autor darlegt, welche Möglichkeiten des Countermapping durch Mobiltelefone, SMS Services und entsprechende Software &#8211; u.a. beim Erdbeben in Haiti 2009, wo eine in Kenia entwickelte Software half die Hilfe zu organisieren (Infos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der neuesten Le Monde Diplomatique gibt es den Artikel &#8220;Smart Power. Das Handy als politisches Instrument von Laurence Allard, in dem der Autor darlegt, welche Möglichkeiten des Countermapping durch Mobiltelefone, SMS Services und entsprechende Software &#8211; u.a. beim Erdbeben in Haiti 2009, wo eine in Kenia entwickelte Software half die Hilfe zu organisieren (Infos dazu bei <a href="http://www.tadias.com/01/19/2010/crisis-mapping-and-collaboration-between-western-and-african-ict-developers-for-haiti-quake-response/">tadias.com</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ushahidi">Wikipedia</a>). Der Artikel deutet aber auch an, wohin die durch amerikanische Philantropen geförderten Programme führen können &#8211; u.a. zur Überwachung der Menschen durch ihre Mobiltelefone. Noch nur zu wirtschaftlichen Zwecken, wann aber kriegen die Staaten das auch spitz. Die Ideen zum Countermapping sind auf jeden Fall inspirierend und sehr spannend zu lesen.</p>
<p>Auf jeden Fall lesenswert &#8211; noch am Kiosk, nächsten Monat auch online.</p>
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		<title>Neue Studien zu Gesundheit sowie Videoüberwachung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 21:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch-Tipp/Veröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung/Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Videoüberwachung / CCTV]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Kollegen Peter Ullrich sind unter dem Titel &#8220;Gesundheitsdiskurse und Sozialkritik – Videoüberwachung von Demonstrationen&#8221; zwei Studien zur gegenwärtigen Regierung von sozialen Bewegungen und Protest beim Deutschen Jugendinstitut erschienen. Dort gibt es sie frei erzältlich als Download.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Kollegen Peter Ullrich sind unter dem Titel <a href="http://www.dji.de/bibs/9_14638_Videoueberwachung_Ullrich_2012.pdf">&#8220;Gesundheitsdiskurse und Sozialkritik – Videoüberwachung von Demonstrationen&#8221; </a>zwei Studien zur gegenwärtigen Regierung von sozialen Bewegungen und Protest beim Deutschen Jugendinstitut erschienen.</p>
<p>Dort gibt es sie frei erzältlich als Download.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8216;Occupy spy base&#8217;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernseh/Radio/Medien-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Sicherheit / Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei/Militär/Geheimdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten/Space/GPS]]></category>

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		<description><![CDATA[US &#8216;intelligence war&#8217; triggers &#8216;Occupy spy base&#8217; in UK. Ich hatte schon über Ähnliches berichtet und einen Link gepostet. Offensichtlich geht die Geschichte weiter &#8211; nun regt sich in England Protest dagegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=K7Yn_qnITyo"><strong>US &#8216;intelligence war&#8217; triggers &#8216;Occupy spy base&#8217; in UK</strong></a>. Ich hatte schon über <a href="http://www.surveillance-studies.org/2012/03/21/das-zentrum-der-spione/">Ähnliches</a> berichtet und einen Link gepostet. Offensichtlich geht die Geschichte weiter &#8211; nun regt sich in England Protest dagegen.</p>
<p><object style="height: 185px; width: 320px;" width="320" height="180" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/K7Yn_qnITyo?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 185px; width: 320px;" width="320" height="180" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/K7Yn_qnITyo?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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		<title>Ausstellung: &#8220;city scapes&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur/Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eröffnung der Ausstellung von Raul Gschrey, der sich immer wieder mit Überwachung beschäftigt ist heute Abend (4.5.2012) von 19. -22.00 Uhr. Ein Überwachungsmonitor zeigt Blicke in menschenleere Straßen – die Überwachungskamera zieht mechanisch ihre Kreise. Doch wohin blickt das künstliche Auge und wo sind die Akteure, die die zweite Natur mit leben füllen? Adresse: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.bewohnte-kunst-installation.de/bki.htm">Eröffnung der Ausstellung</a> von Raul Gschrey, der sich immer wieder mit Überwachung beschäftigt ist heute Abend (4.5.2012) von 19. -22.00 Uhr.</p>
<blockquote><p>Ein Überwachungsmonitor zeigt Blicke in menschenleere Straßen – die Überwachungskamera zieht mechanisch ihre Kreise. Doch wohin blickt das künstliche Auge und wo sind die Akteure, die die zweite Natur mit leben füllen?</p></blockquote>
<p><em>Adresse:</em> ATELIERFRANKFURT<br />
Pförtnerloge II<br />
Hohenstaufen 13-25</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Symposium: Grenzverschiebungen</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/2012/05/04/symposium-grenzverschiebungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Öffentliche Sicherheit in Spannungsfeldern am 14. Juni 2012 von 16.00 &#8211; 20.00 Uhr FernUniversität in Hagen - Regionalzentrum Hamburg Amsinckstraße 57 20097 Hamburg Das Programm sieht interessant aus &#8211; es könnte sich also durchaus lohnen. Grenzverschiebung 1: Öffentliche – private Sicherheit Private Sicherheitsdienste werden im Stadtbild immer sichtbarer – auch in Bereichen, die früher zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Öffentliche Sicherheit in Spannungsfeldern</strong></p>
<p>am 14. Juni 2012<br />
von 16.00 &#8211; 20.00 Uhr</p>
<p>FernUniversität in Hagen -<br />
Regionalzentrum Hamburg<br />
Amsinckstraße 57<br />
20097 Hamburg</p>
<p>Das Programm sieht interessant aus &#8211; es könnte sich also durchaus lohnen.</p>
<p><span id="more-2841"></span><strong>Grenzverschiebung 1: Öffentliche – private Sicherheit</strong><br />
Private Sicherheitsdienste werden im Stadtbild immer sichtbarer – auch in Bereichen, die früher zur Sphäre der Polizei gehörten. Wo sind mit welchen Folgen heute Private tätig? Zu welchen Konditionen und mit welchen Rechten? Wie verändert der Einsatz des privaten Sicherheitsgewerbes den öffentlichen Raum, die Polizei, hoheitliche Aufgaben, die „Sicherheitsarchitektur“? Welche Probleme sind damit verbunden? Mit</p>
<p>Peter Bremme, ver.di Hamburg, Leiter des Fachbereichs 13,<br />
Dipl.-Pol. Volker Eick, Zentrum für Europäische Rechtspolitik (ZERP), Universität Bremen,<br />
Dipl.-Pol., Dipl.-Psych. Hermann Groß, Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung.</p>
<p><strong>Grenzverschiebung 2: Polizei im Inneren – Polizei im Äußeren</strong><br />
Nicht erst seit dem Afghanistan-Einsatz ist auch die Polizei grenzüberschreitend tätig. Welche Erfahrungen machen PolizistInnen jenseits der Grenzen und was hat dies noch mit ihrem eigentlichen hoheitlichen Auftrag im Innerenzu tun? Welchen Grenzverschiebungen sind sie ausgesetzt, welchen neuen Ansprüchen? Diese und andere Fragen wollen wir diskutieren mit</p>
<p>Dipl. Päd. Lena Lehmann, M.A., Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg,<br />
Konrad Freiberg, ehemaliger Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP),<br />
PD Michael Drewes, Bundespolizeiakademie Lübeck.</p>
<p><strong>Grenzverschiebung 3: Polizei im Spannungsfeld zwischen Repression und Bürgerrechte</strong>n<br />
Polizeiliches Handeln im Rechtstaat: Wir wollen ein aktuelles Schlaglicht auf das immer wieder neu zu justierende Spannungsfeld zwischen repressiven und nicht-repressiven Formen polizeilichen Agierens werfen, aber auch der Aufgabenzuweisung an die Polizei nachgehen. Wie sind die derzeitigen Grenzen im Hinblick auf bürgerrechtliche Anforderungen gezogen? Auch soll diskutiert werden, wie sich die Grenze zwischen polizeilicher und sozialer Arbeit verschoben hat. Mit</p>
<p>Prof. Dr. Hartmut Aden, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin,<br />
Prof. Dr. Hans-Joachim Asmus, Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt,<br />
Prof. Dr. Michael Th. Greven, Universität Hamburg.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Online-Petition für den Erhalt der Kriminologie in Hamburg</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/2012/05/04/online-petition-fur-den-erhalt-der-kriminologie-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Special]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Homepage der AG Kriminologie gibt es eine Online-Petition zum Erhalt der Kriminologie in Hamburg. Dort werden auch die Hintergründe dazu erklärt. Die Petition kann auch direkt unter http://openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-kriminologischen-lehre-in-hamburg abgerufen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Homepage der <a href="http://kriminologiehamburg.wordpress.com">AG Kriminologie</a> gibt es eine Online-Petition zum Erhalt der Kriminologie in Hamburg. Dort werden auch die Hintergründe dazu erklärt.</p>
<p>Die Petition kann auch direkt unter <a href="http://openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-kriminologischen-lehre-in-hamburg">http://openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-kriminologischen-lehre-in-hamburg</a> abgerufen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Kundenkarte &#8211; ein Selbstgespräch</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/2012/04/23/die-kundenkarte-ein-selbstgesprach/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 22:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur/Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will euch diesen Text nicht vorenthalten. Entstanden aus Anlass von Thomas Hengartners 50. und unserer &#8220;Sonderausgabe&#8221; der Zeitschrift Vokus. Viel Spaß. Die Kundenkarte &#8211; ein Selbstgespräch, aufgezeichnet von Nils Zurawski. Ich werde nur benutzt, seit Jahren schon. Schön sehe ich aus und einkaufen kann ich. Was mehr kann ich von meiner Existenz erwarten. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will euch diesen Text nicht vorenthalten. Entstanden aus Anlass von Thomas Hengartners 50. und unserer &#8220;Sonderausgabe&#8221; der Zeitschrift Vokus. Viel Spaß.</p>
<p><strong>Die Kundenkarte &#8211; ein Selbstgespräch</strong>, aufgezeichnet von Nils Zurawski.</p>
<p>Ich werde nur benutzt, seit Jahren schon. Schön sehe ich aus und einkaufen kann ich. Was mehr kann ich von meiner Existenz erwarten. Dabei wird übersehen, dass ich auch etwas kann, ein Partner der Menschen bin &#8211; nicht nur Werkzeug, Artefakt oder technisches Ding. Was mich zu der Frage bringt, <span id="more-2824"></span>was ich eigentlich wirklich bin: Technik, Technologie, Mittelpunkt eines Diskurses, materielles Ding, Verkörperung eines immateriellen Etwas. Manche sagen gar ich könne nicht handeln, andere trauen es mir zu, so wie dieser Franzose &#8230; La&#8230; La&#8230; La-was-auch-immer. Und dessen Kollege, dieser Glatzkopf, sagt, ich könnte auch eine Selbsttechnologie sein &#8211; aber damit kann ich persönlich nichts anfangen. Ich kann für mich so allein und mit mir selbst so nichts anfangen. Ich existiere hier in Bezug auf andere &#8211; dann lebe ich auf. Obwohl einkaufen eigentlich auch mir einen Riesenspaß macht. Dann komme ich wenigstens mal an die frische Luft. Mir persönlich geht es dabei noch ganz gut, das Portemonnaie ist geräumig. Dennoch muss ich es mit rund 10 weiteren Karten teilen &#8211; manchmal, wenn es vorübergehend eng wird, auch zu zweit in einer Stecktasche, das ist dann nicht so schön.</p>
<p>Die Kreditkarte von dieser einen Bank ist so‘ne schicke mit Lametta vorn drauf, die macht sich dadurch ganz schön dick. Neben der zu liegen ist nicht immer vorteilhaft. Ihre kleine verwandte, die EC-Karte ist da schon besser. Die hat auch nicht so eine lange Zahlenreihe aufgestanzt, die einen immer ärgert. Dafür ist sie ganz schön zickig, redet oft nicht mit dem Lesescanner oder der nicht mit ihr. Diese Scanner sind auch echt eigene Typen, ich kenne da auch einige. Bruno und seine Aktanten &#8211; manchmal hören die einfach nicht zu, oder wollen nicht. Die meinen ohne sie ginge gar nichts, pah!. Wie auch immer die EC-Card liegt immer ganz vorn und kommt ständig raus. Was die alles zu sehen bekommt &#8211; kein Vergleich zu mir. Aber ich bin auch eher der ruhigere Typ, obwohl beim Einkaufen schon eine große Nachfrage nach mir herrscht. Da sind andere Kundenkarten, die ein kärgeres Dasein fristen.</p>
<p>Das gilt nicht für diese Wichtigtuerin von der der Bahn &#8211; oh Mann, ist die eingebildet. Ganz in weiß, mit Bild drauf und mit richtig Prozenten. Muss man ja auch kaufen. Und was ein Geschiss, wenn die mal nicht dabei ist &#8211; dann ist aber was los, zum Beispiel in der Bahn. Dann hat sie sich zu Hause wieder mal verkrümelt und wollte nicht mit. Und unterwegs werden wir alle dann wild aus dem Portemonnaie gezogen, durcheinander gewirbelt, unachtsam auf den Tisch gelegt, hin- und her gedreht und dann ganz falsch einsortiert. Neulich war ich doch tatsächlich mit so einer billigen Papp-Stempelkarte zusammen in einem Steckfach. Die sah schlecht aus. Verbogene Ecken, Kaffeefleck, und voller Tätowierungen. Naja, die war fast voll, lange bleibt die nicht mehr. Alles was die kann, ist eine Tasse Kaffee organisieren, keine Punkte, keine Boni, keine tollen Geschenke. Tagelang war das so, bis wieder Ordnung ins Portemonnaie gebracht wurde. Ich selbst habe einen eleganten Magnetstreifen auf dem Rücken und vorn eine schönes Blau. Mit Bild, das wollte ich nicht, das ist etwas sehr kitschig &#8211; vielleicht noch ein Bild von den Kindern oder seiner Frau, geh mir weg!</p>
<p>Nein, das Blau ist schön, changiert, hat so einen schönen Verlauf, das trägt man jetzt. Dann der Schriftzug &#8211; das hat nicht jede. Nicht wie diese plumpe gelbe Karte. Mann ist die hässlich, fast billig. Da würde ich mich gar nicht raus trauen. Das wäre doch peinlich, für mich und für ihn auch, was meinen Sie? Die macht mehr Geld, ja klar. Da kauft man auch schon mal  ein paar große Sachen ein, und es gibt einen Kaffee umsonst dazu. Na, wenn es das ist. Mir ist wichtig, dass ich vor allem loyal bin &#8211; zu den Kunden und zum Unternehmen. Man hat ja auch seinen Stolz. Mir werden immerhin Briefe geschrieben, wenn ich Umsatz mache. Dafür lasse ich mir den Magnetstreifen schon mal ganz gern auslesen. Macht doch auch Spaß! Und das kitzelt auch immer so neckisch.</p>
<p>Datenschutz, Datenschutz, höre ich die komischen Vögel immer schreiben. Ja was denn, ich passe doch auf. Was kann ich dafür, wenn die anderen Karten so redselig sind. Als wenn ich die einzige wäre. Aber das interessiert doch auch keinen wirklich. Für mich sind das immer sehr schöne Gespräche &#8211; man erfährt was von der Welt, tauscht sich aus und verrät den neuesten Tratsch, das machen der Besitzer des Portemonnaies doch auch. Und davon habe ich das meiste noch gar nicht verraten. Also jetzt nicht aufregen. Das meiste behalte ich doch für mich. Oh, ich glaube, ich komme gleich mal wieder dran &#8211; ich habe da so ein Gefühl. Mal sehen was es heute gibt. Ich kann die Kasse schon hören, und die Kassiererin:</p>
<p>„Haben Sie eine Kundenkarte?“</p>
<p>Na geht doch. Herrlich. Für die Momente lebt man. Technik, Technologie, die haben doch keine Ahnung.</p>
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		<title>Bericht: Surveillance Studies Network Konferenz</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/2012/04/11/eindrucke-von-der-surveillance-studies-network-konferenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 14:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernseh/Radio/Medien-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung/Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[David Barnard-Wills unterhält auch einen lesenswerten Blog &#8211; surveillance and identity - auf dem auch mehrere Berichte zur Surveillance Studies Network Konferenz in Sheffield Anfang April zu lesen sind. Von ihm ist bei Ashgate auch ein Buch mit gleichem Titel erschienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David Barnard-Wills unterhält auch einen lesenswerten Blog &#8211; <a href="http://surveillantidentity.blogspot.de/">surveillance and identity </a>- auf dem auch mehrere Berichte zur Surveillance Studies Network Konferenz in Sheffield Anfang April zu lesen sind.</p>
<p>Von ihm ist bei <a href="http://www.ashgate.com/default.aspx?page=637&amp;calctitle=1&amp;pageSubject=417&amp;title_id=11040&amp;edition_id=14517">Ashgate auch ein Buch mit gleichem Titel</a> erschienen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Kartenspiel zu Datenschutz &amp; privacy</title>
		<link>http://www.surveillance-studies.org/2012/04/11/das-kartenspiel-zu-datenschutz-privacy/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 14:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zurawski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung/Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur/Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Kartenspielen und etwas lernen dabei &#8211; David Barnard-Wills hat in einem Forschungsprojekt dazu ein Spiel entworfen, um über Privatsphäre, Datenschutz und verwandte Themen nachzudenken. Als pdf ist das Spiel runter zu laden &#8211; auschneiden oder drucken müsst ihr es selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kartenspielen und etwas lernen dabei &#8211; <a href="http://www.cranfield.ac.uk/cds/staff/page45051.html">David Barnard-Wills</a> hat in einem Forschungsprojekt dazu ein Spiel entworfen, um über Privatsphäre, Datenschutz und verwandte Themen nachzudenken. Als <a href="http://tinyurl.com/c5m6bjv">pdf ist das Spiel runter zu laden</a> &#8211; auschneiden oder drucken müsst ihr es selbst.</p>

<a href='http://www.surveillance-studies.org/2012/04/11/das-kartenspiel-zu-datenschutz-privacy/card1/' title='card1'><img width="150" height="150" src="http://www.surveillance-studies.org/blog/wp-content/uploads/card1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="card1" title="card1" /></a>
<a href='http://www.surveillance-studies.org/2012/04/11/das-kartenspiel-zu-datenschutz-privacy/card2/' title='card2'><img width="150" height="150" src="http://www.surveillance-studies.org/blog/wp-content/uploads/card2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="card2" title="card2" /></a>
<a href='http://www.surveillance-studies.org/2012/04/11/das-kartenspiel-zu-datenschutz-privacy/cardgame_page/' title='cardgame_page'><img width="150" height="150" src="http://www.surveillance-studies.org/blog/wp-content/uploads/cardgame_page-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cardgame_page" title="cardgame_page" /></a>

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