Ende der Videoüberwachung?

Die BBC fragt ob es ein Ende der Ära der Kameras gibt – Entwicklungen in England scheinen darauf hin zu weisen oder diese Wendung zu suggerieren.

The end of the CCTV era?

3 comments

  1. Vielleicht gibt es eine Stornierung im Bereich der fest installierten Videokameras.

    Die Anzahl der sog. Bodycams dagegen, die zu einer direkten Verhaltensänderung – auf beiden Seiten – beitragen, wird stark steigen.

    Deeskalation im Einsatz, weniger Gewalt gegen Polizisten, schnellere Geständnisse der Täter, verkürzter Zeitaufwand bei Vernehmungen, drastische Einsparungen bei der Justiz, Akzeptanz beim Bürger, weniger Dienstaufsichtsbeschwerden: dies alles sind Erkenntnisse aus dem Einsatz dieser Kameras in England seit 2006 und auch hier umsetzbar – wennn man die Erkenntnisse aus England auch hier umsetzt und nicht wieder versucht, das Rad neu zu erfinden.

    Die 2-Mann-Streifen in England (und übrigens auch ca. 29 anderen Ländern weltweit) sind begeistert von den Bodycams. Weit über 100.000 sind bereits ausgeliefert worden, aktuell bekommt Frankreich 1.000 Stück.
    Dies wäre sicher nicht der Fall, wenn es nicht eine win-win Situation für Polizisten UND Bürger gäbe.

    Auf einer Anhörung im Landtag NRW klang dies bereits an, aber viele Fakten lagen den dortigen Gesprächpartnern anscheinend noch nicht vor.

  2. Ob eine Maßnahme immer dann sich ausweitet, wenn es ein “win-win”-Situation für alle gibt, ist zumindest überdenkenswert. Dass Sie für die Body-Cams sprechen ergibt sich ein wenig aus ihrer Tätigkeit, der Lobbyarbeit für diese Technologie. Was tatsächlich wie nachgewiesen ist, gilt es noch zu klären, in NRW als auch anderswo.
    besten Gruß

    nilz

  3. Georg sagt:

    Leider wird es immer schwieriger, Täter durch Videoüberwachung zu überführen. Durch den Datenschutz wird es Firmen oft unmöglich gemacht, Kameras zu installieren. Datenschutz=Täterschutz

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