Gentests per Google?
Deutschlandradio Kultur hatte heute ein längeres Gespräch mit einem Mediziner zu Nutzen und Gefahren von billigen Gentests, wo die Geschäftsidee wohl er ist
einen privaten Gentest mit der Suchmaschine Google zu verbinden, sagte Gassen. Er warnte davor, dass betreffende Unternehmen die Daten an die Pharmaindustrie weitergeben könnten (Genforscher Hans-Günter Gassen)
Das würde die Transparenz von Menschen und die Möglichkeiten der Überwachung neue Wendungen geben, wenn nicht eine neue Dimension. Konsequent zu Ende gedacht, wäre erscheint eine halbwegs verschlüsselte Gesundheitskarte als ein harmloses Kinderspielzeug. Ob es tatsächlich eine “traumhafte Geschäftsidee ist” wie Gassen voller naturwisschenschaftlicher Forscherbegeisterung meint, bleibt abzuwarten. Mein Genom auf dem Internet würde mir so ziemlich jede noch vorhandene Privatspäre nehmen, die mir noch geblieben ist. Zusammen mit anderen Datenbanken, Spuren usw. ist das eine albtraumhafte Vorstellung.
Weiß jemand mehr darüber?
24. January 2008 - 16:09 owl content


1 Comment Write a comment
1. nicole | 24. January 2008 um 23:36
vielleicht 23andme…
für 999 Dollar bekommt man einen Wattebausch, den man mit einer Speichelprobe dann wieder an die Firma zurücksendet und die erstellen ein genetisches Profil…
die Firma gehört u.a. Anne Wojcicki, der Ehefrau von Google-Mitbegründer Sergey Brin, Google hat 23andme auch schon aufgekauft;
soweit ich weiß gibt es den “Service” mittlerweile bereits in Deutschland und Österreich…
mehr hier:
https://www.23andme.com/
http://www.golem.de/0711/56054.html
http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39154699,00.htm
Writing a comment
Trackback | RSS feed